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Schwere Schäden durch Unwetter

Starkregen, Gewitter und Hagel machten gestern vornehmlich Nord- und Mitteldeutschland unsicher. Knapp 170 THW-Kräfte rückten im Bundesgebiet aus, um die Lage unter anderem in Hamburg, in Ortschaften rund um Fulda und dem Landkreis Stormann zu bewältigen.

In Hamburg fielen innerhalb kürzester Zeit mehr als 50 Liter Regen pro Quadratmeter sowie Hagelkörner mit einem Durchmesser von bis zu fünf Zentimetern. Überflutungen und Zerstörungen an Straßen, Gebäuden und am Stromnetz waren die Folge. Ehrenamtliche des THW pumpten daraufhin Wasser aus überschwemmten Bereichen, bauten Notstromversorgungen auf und beseitigten Schäden.

Bei einem überlaufenden Teich im schleswig-holsteinischen Oststeinbek rissen Wassermassen eine Wand einer alten Wassermühle weg und drohten, das Gebäude weiter zu beschädigen. Mit einem Radbagger aus dem THW-Ortsverband Hamburg-Wandsbek gruben die Einsatzkräfte eine Abflussschneise für das Wasser und nahmen so erfolgreich Druck von dem beschädigten Gebäude weg. Gleichzeitig setzten Helferinnen und Helfer aus Mölln, Ahrensburg und Bad Oldesloe Pumpen ein. Vier THW-Kräfte aus Gadebusch überwachten die einsturzgefährdete Mühle mit dem Einsatzstellen-Sicherungs-System.

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