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Wetter wütete am Wochenende

Ein paar sonnige und gemütliche freie Tage? In diesen Genuss kamen am Wochenende nicht alle Teile Deutschlands. Ob pumpen, abstützen oder Sandsäcke verbauen: Heftige Regenfälle sorgten für zahlreiche Einsätze des THW.

Besonders schwer traf es den Norden: Hier fiel der Vatertrag buchstäblich ins Wasser. Gleich sechs THW-Ortsverbände rückten mit ihren Fachgruppen Wasserschaden/Pumpen aus, um Überschwemmungen in Hamburg zu bekämpfen. Es standen beispielsweise mehrere Straßenzüge unter Wasser und mussten freigepumpt werden. Außerdem versorgten sie ein Tagungshotel mit Strom und transportierten Sandsäcke.

Auch außerhalb der Hansestadt zogen vergangenen Donnerstag dunkle Regenwolken auf. In Quickborn (Schleswig-Holstein) pumpten Einsatzkräfte des Ortsverbands Barmstedt Tiefgaragen und eine Kanalöffnung leer. Eine Aufgabe, der sich Helferinnen und Helfer aus den Ortsverbänden Mölln und Oldenburg ebenfalls stellten. Hier galt es einen Aufstaudamm zu errichten und das Wasser anschließend abzupumpen. Ehrenamtliche aus Oldenburg verbauten Sandsäcke, Kräfte aus Mölln und Oldenburg pumpten und Helferinnen und Helfer aus Ahrensburg beleuchteten die Einsatzstelle.

Mit tausenden von Sandsäcken schützten THW-Kräfte gemeinsam mit Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr eine denkmalgeschützte Mühle in Schleswig-Holstein. Die Wassermassen eines übergelaufenen Teichs rissen eine Mauer des historischen Gebäudes ein, weshalb Ehrenamtliche des Ortsverbands Gadebusch mit dem Einsatzstellen-Sicherungssystem (ESS) ausrückten. Eine THW-Baufachberaterin aus Lübeck und die Fachgruppe Räumen aus Wandsbek unterstützten die Arbeiten, indem sie mit einem Bagger einen Entlastungsgraben aushoben.

Zu gleich zwei Einsätzen rückte der hessische THW-Ortsverband Marburg am Sonntag aus. Zunächst sicherten sie eine Tiefgarage mit Sandsäcken, anschließend stützten sie eine Decke ab, die durch eindringendes Wasser einzustürzen drohte.

Teilweise 20 Zentimeter hoch standen am Wochenende Schlamm und Geröll in einer Ortsdurchfahrt im Saarland. Mehr als 25 THW-Kräfte aus dem Ortsverband St. Wendel machten die Straße mit Hilfe eines Radladers wieder befahrbar. Provisorisch erneuerten sie den Graben am Straßenrand gleich mit. Zudem erkundeten die Ehrenamtlichen gemeinsam mit Feuerwehrkräften unterschiedliche Einsatzstellen.

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