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Kreative Überbrückung

Unplanbare Bedingungen und flexible Planung gehören zu den Einsätzen des THW wie die Multifunktionalen Einsatzanzüge und die Gerätekraftwagen. Bei dem Bau einer Behelfsbrücke im baden-württembergischen Rudersberg am vergangenen Samstag reagierten die rund 20 THW-Helferinnen und -Helfer schnell und kreativ, als schlammiger Boden den Aufbau der Brücke zu verhindern drohte.

Geplant war, mit einem Kranfahrzeug der Fachgruppe Brückenbau des Ortsverbandes Pfedelbach eine Behelfsbrücke des Typs Bailey aufzustellen. Diese soll im Rahmen einer Hochwasserausgleichsmaßnahme als Baubrücke für Baufahrzeuge genutzt werden. Der Vorteil dieses Brückentyps ist es, dass er aus vielen Einzelteilen besteht und mit wenig Aufwand und ohne spezielle Maschinen aufgebaut werden kann. 50 Meter vor der Einsatzstelle war der Boden jedoch so aufgeweicht, dass die Einsatzkräfte den 25 Tonnen schweren Kran nicht einsetzen konnten. Doch die Helfer und Helferinnen hatten schnell einen Plan entwickelt, um die Beschaffenheit des Bodens zu verbessern. Die THW-Einsatzkräfte nutzten dafür einen Kipper, einen Tieflader und einen Radbagger aus den Ortsverbänden Aalen und Schorndorf, die eigentlich zum Transport der Brückenteile vorgesehen waren. Mit diesen Geräten glätten sie den schlammigen Boden und verdichteten ihn mit Schotter. Danach konnte das Kranfahrzeug vorfahren und die THW-Einsatzkräfte begannen mit dem Bau der Behelfsbrücke. Am vergangenen Dienstag übergaben die Einsatzkräfte die fertige Brücke an den Anforderer.

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