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Das große Fischsterben

Seit mehreren Wochen bestimmen Temperaturen von mehr als 30 Grad und eine Dürreperiode ganz Deutschland. Nicht nur die Menschen sehnen sich etwas Regen herbei, auch Tiere leiden unter der Hitzewelle. In vielen Gewässern geht den Fischen mittlerweile die Luft zum Atmen aus. THW-Helferinnen und -Helfer in mehreren Regionen reicherten deshalb Seen und Teiche mit Sauerstoff an.

Mit einer Wassertemperatur von 27 Grad erreicht der Stausee in Rötlen (Baden-Württemberg) fast die Werte von Urlaubsorten wie Mallorca oder Griechenland. Perfektes Badewetter – nur nicht für Fische. Deshalb wälzten rund 20 Einsatzkräfte aus dem THW-Ortsverband Ellwangen gemeinsam mit Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr das Wasser im Stausee um und reicherten ihn mit Sauerstoff an. Insgesamt zehn Millionen Liter Wasser strömten bis Samstagabend durch die Pumpen des Ortsverbands.

Bereits am Freitag belüfteten rund 20 THW-Helferinnen und -Helfer aus den Ortsverbänden Stuttgart und Backnang einen See. Zudem leuchteten die Ehrenamtlichen die Einsatzstelle aus. Im hessischen Schwalmstadt stabilisierten Einsatzkräfte der Ortsverbände Schwalmstadt und Melsungen gestern den Wasserstand in einem Teich und erhöhten mittels Pumpen den Sauerstoffgehalt des Wasser ans. Ebenfalls in Hessen retteten THW-Kräfte Fische in einem See, indem sie Wasser umpumpten und den See damit sauerstoffreicher machten.

Egal ob warm oder kalt – Hauptsache nass. Zahlreiche Bäume deutschlandweit benötigen dringend Wasser. Statt auf Regen zu warten, ergreifen viele Gemeinden mittlerweile selbst die Initiative und tränken Pflanzen und Grünflächen selbst. So beispielsweise die Ehrenamtlichen aus dem Ortsverband Bonn, die vergangene Woche anfingen hunderte von Bäumen in der Bundesstadt bewässerten. Bisher bewässerten die Ehrenamtlichen mehr als 600 Jungbäume mit rund 85.000 Liter Wasser. Helferinnen und Helfer aus dem Ortsverband Darmstadt gossen am Freitag 50 Bäume mit je 300 Liter Wasser. Hierfür schlossen die THW-Kräfte Schläuche an zwei Hydranten an. Mit besonders niedrigem Wasserdruck bewässerten 15 THW-Kräfte aus dem Ortsverband Remscheid am Wochenende die Bäume ihrer Heimatstadt. Durch die anhaltende Hitze sind die Böden vertrocknet und können das erfrischende Nass nur langsam aufnehmen.

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