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Jeder bayrische THW-Ortsverband entsandte in den vergangenen Tagen Ehrenamtliche in Einsätze.

Hohe Schneelast: THW bewertet Stabilität von Gebäuden

Die starken Schneefälle in Bayern beschäftigen das Technische Hilfswerk (THW) weiter: Am 16. Januar sind 900 Helferinnen und Helfer im Einsatz. Alle 111 bayerischen Ortsverbände haben mittlerweile Ehrenamtliche in den Einsatz entsandt. Seit Tagen beurteilen 20 THW-Baufachberaterinnen und -berater die Statik von Gebäuden und entscheiden, welche Dächer zuerst geräumt werden müssen.
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Bundesinnenminister Horst Seehofer (links) dankte den Einsatzkräften und informierte sich über Aufgaben und Probleme beim Schneeeinsatz.

Schnee-Einsatz: Seehofer dankt Helferinnen und Helfern

Seit vergangener Woche sind bisher bereits insgesamt rund 4 100 THW-Ehrenamtliche zusammen mit Einsatzkräften von Bundespolizei, Bundeswehr und Feuerwehr in Baden-Württemberg, Sachsen und vor allem Bayern im Einsatz gegen die Schneemassen. Bundesinnenminister Horst Seehofer machte sich jetzt vor Ort ein Bild der Lage und dankte den Männern und Frauen für ihre unermüdliche Arbeit gegen die Schneemassen.
PSP-Hauptkommandant Suski und THW-Präsident Broemme bei der Vertragsunterzeichnung.

Auf gute Zusammenarbeit!

Der Hauptkommandant der Staatlichen Polnischen Feuerwehr (PSP) Leszek Suski und THW-Präsident Albrecht Broemme unterzeichneten am 11. Januar 2019 in Warschau eine Vereinbarung zur Fortsetzung der bisherigen Zusammenarbeit.
Schneelage spitzt sich zu: rund 1.000 THW-Kräfte aus ganz Bayern im Dauereinsatz

THW: Schneemassen – am Sonntag 1.400 Kräfte im Dauereinsatz

Gegenwärtig spitzt sich die Wetterlage im Süden von Deutschland zu. Schwerer, nasser Schnee belastet die Dächer im Alpenraum immer stärker. Die Meteorologen rechnen mit intensivem Schneefall: zwischen 70 und 100 Zentimetern in den nächsten Stunden. Das THW stellt sich deshalb auf die Fortsetzung des Großeinsatzes ein.
Eine dicke Schneeschicht bedeckte ein Betriebsgebäude im bayrischen Oberstdorf. THW-Kräfte befreiten gestern das Dach vom Schnee.

Im Einsatz gegen das Schneechaos

Umstürzende Bäume, gesperrte Straßen und kilometerlange Staus: Die anhaltenden Schneefälle beschäftigen seit Sonntag rund 1200 ehrenamtliche Kräfte des Technischen Hilfswerks (THW) aus Baden-Württemberg, Bayern und Sachsen. Aktuell wird für das Wochenende nur in Teilen mit einer Lageentspannung gerechnet.
Eine dicke Schneeschicht bedeckte ein Betriebsgebäude im bayrischen Oberstdorf. THW-Kräfte befreiten gestern das Dach vom Schnee.

Schneechaos: THW-Kräfte im Dauereinsatz

Liegen gebliebene Autos, gesperrte Straßen und gefährliche Schneedecken auf Dächern: Das Schneechaos in Deutschland hält weiter an. Seit Sonntag waren bisher rund 1 200 ehrenamtliche THW-Kräfte aus Baden-Württemberg, Bayern und Sachsen im Einsatz.
Mehrere Tage lang beschäftigte der Brand einer Kompostieranlage Einsatzkräfte des THW-Ortsverbands St. Wendel.

Feuriger Jahreswechsel

Für die Helferinnen und Helfer des saarländischen THW-Ortsverbands St. Wendel startete das neue Jahr so, wie das alte endete: Sie rückten zu einer brennenden Kompostieranlage nach Oberlinxweiler aus. Dort unterstützten sie die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr, indem sie die Einsatzstelle beispielsweise ausleuchteten.
Viele Helferinnen und Helfer waren im Einsatz, um das Mädchen bei Temperaturen im Minusbereich und einsetzendem Schnee schnell zu finden.

Glückliches Ende

Einsatzkräfte und Rettungshunde der THW-Ortsverbände Pfedelbach und Heidelberg unterstützten gestern die Suche nach einem Mädchen im baden-württembergischen Bretzfeld. Die Zehnjährige war am Abend zuvor verschwunden.
Mit einem Bagger zerlegten die THW-Kräfte in Michelstadt das ausgebrannte Wohnhaus.

Viele Brände am Jahresende

Kurz vor dem Jahreswechsel brannte es in vielen Teilen Deutschlands. Mehr als 100 THW-Helferinnen und -Helfer waren im Einsatz, um Trümmer zu räumen, Gebäude auszuleuchten oder ausgebrannte Häuserteile abzutragen.
Großräumig abgesperrt: Die Straße, in der die Einsatzkräfte das Abwasser umleiteten.

Wieder pumpen in Düren

Anfang Mai stürzte eine Abwasserleitung in Düren ein. Wegen einer ausgefallenen Hebeanlage waren die THW-Ortsverbände Simmerath, Euskirchen, Iserlohn, Nörvenich, Eschweiler und Aachen von Sonntagabend bis heute morgen dann erneut im Einsatz, um einen Rückstau zu beheben.
Ein Helfer der 1. Bergungsgruppe entfernte die Blechwand der Industriehalle in Bergham mit einem Motortrennschleifer.

Brennende Holzhackschnitzel

Aufbrechen und abstützen: Die THW-Ortsverbände Schwandorf, Saarburg und Pfaffenhofen waren diese Woche nach drei verschiedenen Bränden im Einsatz. Die THW-Kräfte unterstützten Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehren, indem sie einen Holzspeicher öffneten, ein Wohnhaus stabilisierten und ein Dach verschlossen.
Etwa 3 000 Teilnehmende starteten beim diesjährigen „Getting Tough“-Lauf.

Hindernisse statt Hilfe

Eine Ausbildung der anderen Art: Zum siebten Mal nutzten 70 THW-Kräfte am Samstag eine Übung, um Hindernisse für die mehr als 3 000 Teilnehmenden des Extremhindernislaufs „Getting Tough“ in Rudolstadt zu stellen.
Die THW-Einsatzkräfte stützten das Haus nach der Explosion von allen Seiten ab.

Tagelanges Abstützen

Vermutlich durch austretendes Gas explodierte vergangenen Dienstag ein Haus im bayrischen Ingolstadt. Rund 100 THW-Kräfte aus den Ortsverbänden Eichstätt, Gunzenhausen, Ingolstadt, Kelheim, Neuburg und Pfaffenhofen bauten über mehrere Tage das Abstützsystem Holz auf, um das stark beschädigte Gebäude abzustützen.
THW-Kraft und Radlader bei Bergungsarbeiten in Leninakan

30 Jahre Spitak: Ein Erdbeben mit internationalen Folgen

Im Norden des heutigen Armeniens zerstörten am 7. Dezember 1988 Erdbeben mehrere Städte und Dörfer. Es war der erste Einsatz der Schnell-Einsatz-Einheit Bergung Ausland (SEEBA) des THW, die 65 der insgesamt 186 THW-Kräfte im Einsatz stellte. Er forderte neben Bergungs- und Räumarbeiten auch die logistischen Fähigkeiten des THW. Zwar bewährte sich die Struktur der neuen Auslandseinheit, doch der Einsatz zeigte auch, wie schlecht die internationale Gemeinschaft vorbereitet war. Heute bezeichnet der Einsatz den Beginn internationaler Kooperation und Standards.
Mit dem ASH stützten die THW-Kräfte aus Ahrensburg und Mölln das beschädigte Haus ab.

Zwei Irrfahrten an einem Tag

Busse, die in Gebäude fahren – was nach einem seltenen Unfall klingt, sorgte am Wochenende gleich zweimal für THW-Einsätze. Ehrenamtliche aus den Ortsverbänden Ahrensburg und Mölln (Schleswig-Holstein) sowie München-Land (Bayern) stützten die betroffenen Gebäude in Großensee und Hohenbrunn ab und sicherten Eigentum.
Für sein 25-jähriges THW-Engagement erhielt Rainer Lange das THW-Ehrenzeichen in Gold.

Goldjubiläum und Staffelübergabe in Hannover

Rainer Lange (Ortsverband Lehrte) schied vergangene Woche aus dem Amt als Kreisbeauftragter in der Region Hannover mit einer besonderen Verabschiedung und außergewöhnlichen Auszeichnung aus. Die Landesbeauftragte des Technischen Hilfswerks (THW) für Bremen, Niedersachsen verlieh ihm für sein 25-jähriges Engagement und Jubiläum das THW-Ehrenzeichen in Gold.
Damit die Anwohnerinnen und Anwohner während der Entschärfung nicht in die Gefahrenzone gerieten, errichteten THW-Kräfte Straßensperren.

Entschärfter Blindgänger

Auch 70 Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg tauchen sie immer wieder auf: nicht detonierte Bomben, sogenannte Blindgänger. Gestern unterstützten mehr als 80 THW-Kräfte aus sechs Ortsverbänden die Entschärfung einer Bombe in Hauenstein (Rheinland-Pfalz), indem sie den Blindgänger beispielsweise freilegten.
Eintreffende THW-Kräfte bereiten Stromversorgung vor.

ICE entgleist – Großübung im Rollenbergtunnel

Eine simulierte ICE-Entgleisung im Rollenbergtunnel: Bei Bruchsal probten etwa 900 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdiensten, Polizei und THW gemeinsame Einsatzabläufe bei der größten Übung in Baden-Württemberg im Jahr 2018.
Klaus Peter Bur (r.) verstärkt als neuer stellvertretender Bundesjugendleiter die ehrenamtliche Bundesjugendleitung.

Neuen Stellvertreter gewählt

Die ehrenamtliche Bundesjugendleitung der THW-Jugend e.V. besteht seit dem Wochenende wieder aus zwei Personen. Die Delegierten des Jugendverbandes wählten Klaus Peter Bur aus Essen beim 31. Bundesjugendausschuss in Saarbrücken zum neuen stellvertretenden Bundesjugendleiter.
Orientieren, Evakuieren, Bergen – die THW-Kräfte  mussten bei der Übung  im bayerischen Neufahrn verschiedene Aufgaben bewältigen.

Simulierte Kollision

Entgleisung in Bayern, Aufgleisung in Sachsen: Bei einer Übung im bayerischen Neufahrn am vergangenen Wochenende stellten sich 30 THW-Helferinnen und -Helfer zusammen mit Rettungskräften von Feuerwehr und Rettungsdienst einer simulierten Zugkollision. In Dresden lernten THW-Kräfte, wie man einen Zug nach einem Unfall wieder auf die Gleise bringt.
Sebastian Gold würdigte das Engagement von Ronald Walther, der Gründungsmitglied des ENT im Landesverband Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt ist.

Ein offenes Ohr für Heldinnen und Helden

THW-Kräfte helfen ehrenamtlich anderen Menschen nach Katastrophen und Unfällen. Doch auch für THW-Angehörige können Einsätze psychisch belastend sein. Deshalb gibt es seit zehn Jahren die Einsatznachsorge-Teams (ENT) im THW. Am Wochenende würdigte Sebastian Gold, Landesbeauftragter für Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt das ENT aus seinem Landesverband.
  Mit dem EGS bewahrten THW-Kräfte ein Wohnhaus in Schleswig-Holstein vorm Einsturz.

Feuer und Flamme

Ein Hallendach, ein Reifenlager und eine Scheune, die alle eins gemeinsam haben: Sie sind in den vergangenen Tagen den Flammen zum Opfer gefallen. THW-Kräfte unterstützten die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr bei den Brandeinsätzen.
Auf ihrem Übungsgelände trainierten die Einsatzkräfte aus Magdeburg und Quedlinburg die Explosion eines Forschungslabors.

Teamarbeit als Lebensversicherung

Wenn chemische, biologische, radioaktive oder nukleare Stoffe austreten, ist bei Einsätzen höchste Sorgsamkeit geboten. Denn die richtige Schutzausrüstung und das Zusammenspiel im Team entscheiden über Leben und Tod der Einsatzkräfte. Deshalb übten Helferinnen und Helfer aus den THW-Ortsverbänden Magdeburg und Quedlinburg am Wochenende den Einsatz nach der Explosion eines Forschungslabors.
Die Übungstage der Ortsverbände Karlstadt und Marktheidenfeld verlangten den THW-Kräften vollen KDie Übungstage der Ortsverbände Karlstadt und Marktheidenfeld verlangten den THW-Kräften vollen Körpereinsatz ab.

Eine wertvolle Bruchbude

„Schon gehört, dass die alte Feuerwache abgerissen wird?“ Eine solche Neuigkeit macht jede THW-Kraft sofort hellhörig. Denn diese Gebäude eignen sich hervorragend für Übungen. Im bayrischen Marktheidenfeld war es vergangene Woche soweit: Die THW-Ortsverbände Karlstadt und Marktheidenfeld trainierten fleißig mehrere Einsatzoptionen.
Mit 15 Großpumpen führte das THW Löschwasser zur Bekämpfung des unterirdischen Moorbrandes in Meppen heran.

200 000 Einsatzstunden gegen den Moorbrand

Einen Monat nach Ende des THW-Einsatzes beim Moorbrand auf dem Gelände der Wehrtechnischen Dienststelle (WTD) 91 bei Meppen zieht das THW Bilanz: Während des mehr als drei Wochen dauernden Einsatzes unterstützten rund 3250 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer in knapp 200 000 Stunden die Bundeswehr beim Bekämpfen des Brandes. Schwerpunkte waren dabei der Wassertransport mit Hochleistungspumpen, die Versorgung und Unterbringung der Hilfskräfte sowie die Führungsunterstützung.
Die Helferinnen und Helfer zerlegten die Brücke in ihre Einzelteile und bereiteten sie für den Abtransport vor.

Katastrophe erfolgreich überbrückt

Nach starken Regenfällen zerstörte im Juni 2016 ein überfluteter Bach drei Brücken im nordrhein-westfälischen Wachtberg-Pech. Am vergangenen Wochenende bauten 60 Helferinnen und Helfer die letzte der drei Behelfsbrücken, die das THW nach dem Unwetter errichtet hatte, wieder ab.
Gleich drei Bomben galt es am Wochenende zu entschärfen, THW-Kräfte begleiteten die Einsätze. (Symbolbild)

Explosionsgefahr

Große Aufregung in der kleinen Stadt Nordhausen in Thüringen: Gleich zwei Fliegerbomben mussten dort gestern entschärft werden. Auch in Neuwied (Rheinland-Pfalz) nutzten die Einsatzkräfte den Sonntag, um eine Bombe unschädlich zu machen. Mehr als 80 THW-Kräfte unterstützten die drei Entschärfungen, indem sie beispielsweise die Bevölkerung evakuierten.
Gemeinsam mit Einsatzkräften der Feuerwehr und des Malteser Hilfsdienstes meisterten die THW-Ehrenamtlichen alle Aufgaben.

Routinierte Teams

Brennende Autos, verschüttete Menschen und verunglückte Busse: Das vergangene Wochenende war für die Helferinnen und Helfer des THW-Ortsverbands Freising ereignisreich. Doch es handelte sich zum Glück um keine echten Einsätze, sondern um einen gemeinsamen Übungstag mit den Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr und des Malteser Hilfsdienstes (MHD).
Am Samstagmorgen begannen die THW-Einsatzkräfte mit dem Aufbau. Junghelferinnen und Junghelfer unterstützten die Erwachsenen bei der Streckensicherung.

Aufbauen, Absperren, Anfeuern

Für 6800 Läuferinnen und Läufer hieß es am vergangenen Wochenende beim Dresden Marathon: Auf die Plätze, fertig, los! Damit die sportliche Veranstaltung reibungslos ablief, waren rund 90 Ehrenamtliche aus den THW-Ortsverbänden Bautzen, Dresden und Radebeul im Einsatz. Sie sperrten die Strecke ab.
Unter erschwerten Bedingungen: In Sonthofen startete für 17 THW-Kräfte die Bereichsausbildung CBRN, dabei übten sie unter anderem Personenrettung.

Üben, fortbilden und Kontakte knüpfen

Die Ehrenamtlichen des THW müssen jederzeit auf unterschiedlichste Einsatzszenarien gefasst sein. Daher trafen sich in den vergangenen zwei Wochen THW-Kräfte zu großangelegten Übungen und komplexen Aus- und Fortbildungen.

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