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In regelmäßigen Abständen besprachen die Einsatzkräfte die aktuelle Lage.

„Es ist harte Arbeit, die die Ehrenamtlichen leisten“

Das Schneechaos im Süden Deutschlands normalisiert sich zunehmend. Trotzdem bleibt es in einigen Orten noch angespannt. Das Technische Hilfswerk (THW) war in den vergangenen zwei Wochen mit Tausenden Helferinnen und Helfer im Einsatz. Was die Ehrenamtlichen vor Ort erlebt haben…
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Seit Tagen sind tausende THW-Kräfte im Einsatz gegen die Schneemassen.

Schnee: Lage entspannt sich nur langsam

Nach dem Chaos der vergangenen Tage ist endlich ein Ende der Schneefälle in Sicht. In den Landkreisen Bad Tölz-Wolfratshausen, Berchtesgadener Land, Garmisch-Partenkirchen, Miesbach und Traunstein sind allein am 15. Januar knapp 930 Einsatzkräfte des THW weiter im Einsatz. Auch in Baden-Württemberg und Sachsen arbeiten THW-Helferinnen und -Helfer.
Großräumig abgesperrt: Die Straße, in der die Einsatzkräfte das Abwasser umleiteten.

Wieder pumpen in Düren

Anfang Mai stürzte eine Abwasserleitung in Düren ein. Wegen einer ausgefallenen Hebeanlage waren die THW-Ortsverbände Simmerath, Euskirchen, Iserlohn, Nörvenich, Eschweiler und Aachen von Sonntagabend bis heute morgen dann erneut im Einsatz, um einen Rückstau zu beheben.
15 Teilnehmende vertieften ihre Kenntnisse in Logistik und Lagerhaltung in Erbil.

Training für Lagerlogistik im Nordirak

Lagerhaltung, sicheres Staplerfahren und vieles mehr: 15 Teilnehmende aus dem Nordirak absolvierten von Montag bis Donnerstag ein Logistiktraining in Erbil, das fünf THW-Kräfte durchführten. Die Schulung ergänzt die Arbeit in den beiden Logistikzentren für Hilfsgüter im Nordirak, die das THW dort 2017 errichtete.
Zu den Aufgaben der SEEWA im Auslandseinsatz gehört nicht nur die Trinkwasseraufbereitung, sondern auch die Verteilung des Wassers an die Bevölkerung. Dafür arbeitet die SEEWA mit örtlichen Behörden oder anderen Hilfsorganisationen zusammen.

Pumpen in Piemont

Mit 39 Einsatzkräften nehmen die Schnell-Einsatz-Einheit Wasser Ausland (SEEWA) und ein High Capacity Pumping Modul (HCP) des THW noch bis zum 7. Dezember an der Feldübung ModEX 2018 (Module Exercise) in Norditalien teil, die Dienstag begonnen hat. Das Szenario ist eine schwere Überschwemmung im fiktiven Land Modulistan, wodurch internationale Hilfeleistung gefordert ist.
Mit 15 Großpumpen führte das THW Löschwasser zur Bekämpfung des unterirdischen Moorbrandes in Meppen heran.

200 000 Einsatzstunden gegen den Moorbrand

Einen Monat nach Ende des THW-Einsatzes beim Moorbrand auf dem Gelände der Wehrtechnischen Dienststelle (WTD) 91 bei Meppen zieht das THW Bilanz: Während des mehr als drei Wochen dauernden Einsatzes unterstützten rund 3250 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer in knapp 200 000 Stunden die Bundeswehr beim Bekämpfen des Brandes. Schwerpunkte waren dabei der Wassertransport mit Hochleistungspumpen, die Versorgung und Unterbringung der Hilfskräfte sowie die Führungsunterstützung.
Die Teilnehmenden mussten knappe Ressourcen in Tukastan verwalten und leiteten das Cluster-Meeting. Dabei konfrontierten Trainerinnen und Trainer sie immer wieder mit kritischen Nachfragen.

Weltweit Leben retten durch effektive Zusammenarbeit

45 Spezialistinnen und Spezialisten – darunter zwei THW-Kräfte – aus den Logistik- und Telekommunikations-Clustern, die das Welternährungsprogramm (WFP) der Vereinten Nationen (UN) leitet, trafen sich Mitte Oktober im THW-Ausbildungszentrum Neuhausen zur Übung „gear.UP“. In einem realistischen Szenario trainierten sie internationale Hilfeleistung nach einem schweren Erdbeben.
Seit einigen Tagen bauten THW-Kräfte nach und nach die Technik ab und machten sich abfahrtbereit. Broemme verabschiedete einige von ihnen persönlich.

THW-Präsident Broemme dankt heimkehrenden Einsatzkräften

Vor etwa drei Wochen startete das THW seinen Einsatz auf dem Gelände der Wehrtechnischen Dienststelle (WTD) 91 bei Meppen. Seit Montag stehen nun die Hochleistungspumpen des THW still und der Rückbau der Technik hat begonnen. THW-Präsident Albrecht Broemme besuchte am Dienstag gemeinsam mit Volker Strotmann, Abteilungsleiter Einsatz der THW-Leitung, und Sabine Lackner, Landesbeauftragte für Bremen, Niedersachsen, die Einsatzkräfte vor Ort.
Pro Minute pumpen THW-Kräfte bis zu 20 000 Liter Wasser, die über drei Wasserförderstrecken des THWs zum Einsatzort gelangen.

THW-Einsatz in Meppen dauert an

In Meppen arbeiten die Hochleistungspumpen des THW ohne Pause. Tag und Nacht fördern sie tausende Liter Wasser an die Feuerwehr, die den Brand bekämpft. Darüber hinaus leisten die rund 400 THW-Kräfte Führungsunterstützung oder kontrollieren die Wasserstände mit dem mobilen Hochwasserpegel und tragen mit ihrem Engagement weiter zur Verbesserung der Lage bei.
Kinder und Erwachsene danken den THW-Kräften mit vielen verschiedenen Gesten.

Hilfe, die gut ankommt

Seit dem 13. September sind THW-Helferinnen und -Helfer in Meppen im Einsatz und tragen ihren Teil zur Bekämpfung des Moorbrandes bei. Während die Einsatzkräfte des THW in Schichtsystemen rund um die Uhr arbeiten, sind die Anwohnerinnen und Anwohner sowie andere Interessierte nicht tatenlos geblieben: Hilfsangebote und Unterstützung erreichend die Einsatzkräfte tagtäglich in einem Ausmaß, welches diese selbst überrascht. An einigen Anlaufstellen biegen sich die Tische unter der Last diverser Kuchen, Torten und Süßigkeiten – und das jeden Tag.
Die Pumpen des THW sind Tag und Nacht im Einsatz - und mit ihnen die Einsatzkräfte.

Zwölf Tage Dauereinsatz

Vor zwölf Tagen kam die Alarmierung, seitdem sind bei dem Moorbrand in Meppen täglich rund 500 Helferinnen und Helfer des THW im Einsatz. Auf Anforderung der Bundeswehrfeuerwehr betreiben sie eine Wasserförderstrecke, leisten Führungsunterstützung für die Einsatzleitung der Bundeswehr und betreiben einen Bereitstellungsraum.
Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen dankte in Stavern den THW-Einsatzkräften.

Verteidigungsministerin besucht Einsatzgebiet

Auch am zehnten Tag des Einsatzes in Meppen laufen die Hochleistungspumpen des THW rund um die Uhr. Aktuell sind 550 ehrenamtliche THW-Kräfte beim Moorbrand auf der Wehrtechnischen Dienststelle (WTD) 91 der Bundeswehr bei Meppen im Einsatz. Bei ihrem Besuch auf dem Gelände der WTD verschaffte sich Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen einen Eindruck von der Lage.
Schlauchbrücken aus dem Einsatzgerüstsystem führen die Leitungen über die Hauptverkehrsstraßen.

Logistische Hochleistung beim Moorbrand

Rund 530 THW-Kräfte sind momentan am Einsatz beim Moorbrand auf der Wehrtechnischen Dienststelle (WTD) 91 der Bundeswehr bei Meppen beteiligt – viele von ihnen bereits seit einer Woche. Zu den Hauptaufgaben der Ehrenamtlichen des THW zählen unter anderem die Wasserversorgung für die Feuerwehren sowie die Versorgung und Verpflegung eingesetzter Einheiten in einem großen Feldlager.
Seit Mittwoch ist beim Moorbrand eine dritte Wasserförderstrecke in Betrieb.

Dritte Wasserförderstrecke in Betrieb

Mittlerweile ist beim Moorbrand in Meppen eine dritte Wasserförderstrecke in Betrieb genommen worden. Mit dieser und den beiden anderen Strecken wird den eingesetzten Kräften der Freiwilligen Feuerwehren und der Bundeswehrfeuerwehr Wasser für die Löscharbeiten zur Verfügung gestellt. Damit soll eine noch größere Fläche des Moores mit Wasser geflutet und zudem ein Übergreifen der Flammen auf die umliegenden Wälder verhindert werden. Pro Förderstrecke werden etwa 5000 Liter Wasser pro Minute über eine Distanz von mehreren Kilometern transportiert.
THW-Vizepräsident Gerd Friedsam (links) ließ sich einen genauen Überblick über die Lage geben.

Immer mehr THW-Einheiten beim Moorbrand

Mehr als 300 ehrenamtliche THW-Kräfte, 15 eingesetzte Hochleistungspumpen, kilometerlange Schlauchleitungen und eine große Zeltstadt: THW-Vizepräsident Gerd Friedsam war heute zusammen mit Sabine Lackner, THW-Landesbeauftragte für Bremen, Niedersachsen, in Meppen, um sich einen Überblick über die Lage beim Moorbrand zu verschaffen. Seit fast einer Woche ist das THW vor Ort eingesetzt und unterstützt die Einsatzkräfte der Bundeswehrfeuerwehr sowie der Freiwilligen Feuerwehren.
Elf Hochleistungspumpen transportieren seit Donnerstag Wasser ins Einsatzgebiet.

Hunderte THW-Kräfte bei Moorbrand im Einsatz

Seit mehr als einer Woche brennt ein Moor nahe dem niedersächsischen Meppen. Bisher ermöglichten mehr als 300 Ehrenamtliche des THW die Löscharbeiten durch ihre Wasserversorgung und sie unterstützen bei Führungsaufgaben. Darüber hinaus verpflegten sie mehrere hundert Einsatzkräfte.
Stabiler Transportweg: Die Fahrbahn der Behelfsbrücke in Seibersbach legten die THW-Kräfte mit Holz aus.

Überbrückung für den Wasserspaß

Damit die Freibadbegeisterten im rheinland-pfälzischen Seibersbach im nächsten Sommer wieder baden können, bauten mehr als 20 THW-Kräfte des Ortsverbandes Bad Kreuznach am vergangenen Wochenende eine Behelfsbrücke.
Bereits seit vergangenem Donnerstag sind die Einsatzkräfte in Treuenbrietzen im Einsatz.

Brand unter Kontrolle – Einsatz geht weiter

Der unermüdliche Einsatz der Rettungskräfte beim großflächigen Waldbrand im brandenburgischen Treuenbrietzen zeigt Wirkung: Das Feuer breitet sich nicht weiter aus. Wiederentflammte Glutnester und die Gefahr von Munitionsentzündungen sorgen aber weiterhin für Arbeit. Über 300 THW-Kräfte sind im Schichtbetrieb im Einsatz und kümmern sich unter anderem um die Infrastruktur vor Ort.
Da der Brand noch nicht unter Kontrolle ist, sind die THW-Kräfte weiterhin im Einsatz. (Symbolbild)

Wald in Flammen

Rauchschwaden über Berlin: 400 Hektar Wald brennen seit Donnerstag im brandenburgischen Treuenbrietzen. Drei THW-Ortsverbände sind vor Ort und unterstützen die Feuerwehrleute mit Strom und Licht bei der Brandbekämpfung.
Mithilfe eines Radladers holten die THW-Kräfte in Freising das brennende Stroh vom LKW und erleichterten die Löscharbeiten der Feuerwehr.

Staubtrockene Gefahr

Hitzewelle und wenig Regen: Diese Kombination sorgt aktuell bundesweit für ein erhöhtes Brandrisiko. Mehr als 200 THW-Kräfte waren in den vergangenen Tagen im Einsatz gegen Flammen und schafften Zugänge zu versperrten Glutherden oder leuchteten Einsatzstellen aus.
Laut und bunt: Der neue Spielplatz hat schon viele kleine Fans.

Ein Stück Kindheit für Geflüchtete im Irak

Spielen, Lernen und Musizieren: Für die Flüchtlingskinder im Camp Baharka im Nordirak gibt es endlich wieder Raum zum Kind-Sein. Mit Finanzmitteln des Landes Hessen haben THW-Kräfte dort eine Schule und vier kinderfreundliche Bereiche gebaut.
Das Unterstützungsteam des THW Landesverbandes Baden-Württemberg in der Landesvertretung in Berlin.

Viele Gäste für Artenvielfalt bei Stallwächterparty

Unter dem Motto „ Arten – Vielfalt – Leben“ stand Anfang Juli die 55. sogenannte Stallwächterparty in der Vertretung des Landes Baden-Württemberg in Berlin. Die Veranstaltung, die das THW vor Ort logistisch unterstützt, läutet traditionsgemäß den Beginn der Sommerpause im politischen Berlin ein. In diesem Jahr wurde sie vom baden-württembergischen Ministerpräsident Winfried Kretschmann, seinem Stellvertreter Innenminister Thomas Strobl und Staatssekretär Volker Ratzmann eröffnet. Unter den Gästen waren auch Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble.
Wasser läuft wieder: Erst nach Tests im mobilen Labor wird das Wasser freigegeben.

SEEWA trainiert fleißig

Die Schnell-Einsatz-Einheit Wasser Ausland (SEEWA) ist eine der zwei Schnell-Einsatz-Einheiten des THW. Sie wird nach Hurrikanen, Erdbeben oder Überflutungen weltweit eingesetzt und muss innerhalb von wenigen Stunden einsatzbereit sein. Dafür muss jeder Handgriff sitzen. Ende Juni trainierten deshalb gleich zwei SEEWA-Module in Dresden und Schorndorf verschiedene Einsatzszenarios.
Lasten richtig niederzurren, Vorspannkraft überprüfen und sichergehen, dass die Gurte keine Schäden haben: All das war Thema bei der Ausbildungsstation „Zurrgurte“.

Einblicke in die THW-Lagerlogistik

15 Auszubildende zur Fachkraft für Lagerlogistik des Mercator Berufskollegs Moers besuchten Mitte vergangener Woche das THW-Logistikzentrum in Heiligenhaus. In drei Stationen machten sich die Auszubildenden ein Bild von den logistischen Aufgaben des THW.
2700 THW-Helferinnen und -Helfer waren in den letzten zwei Wochen nach Unwetter und Starkregenfällen im Einsatz.

Unwetter: Kompetenzen des THW weiter gefragt

Geflutete Straßenzüge, vollgelaufene Keller: Die Unwetterlage im Südwesten Deutschlands hält an. Mehr als 800 THW-Kräfte pumpen, räumen und arbeiten derzeit gegen die Folgen des Starkregens an. Besonders stark betroffen sind Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und das Saarland. Seit Beginn der Regenfälle vor zwei Wochen waren rund 2700 Helferinnen und Helfer des THW im Unwettereinsatz.
THW und Feuerwehr rückten mit mehreren Booten an, um die Tierkadaver aus dem Kanal zu bergen.

Tausende tote Tiere

Die Umweltbehörde in Hamburg beauftragte vier THW-Ortsverbände sowie mehrere Freiwillige Feuerwehren, verendete Fische zu bergen: Aufgrund des warmen Wetters der vergangenen Woche befand sich im Wasser des Aßmannkanals am Samstag so wenig Sauerstoff, dass den dort lebenden Fischen die Luft zum Atmen ausging.
THW-Kräfte bauten das MCC vor Zuschauerbühnen am BMVg in Berlin auf.

Weltweite Kommunikation für die VN

Das THW stellte letzte Woche von Dienstag bis Donnerstag das Modular Command Center (MCC) auf dem Technologie-Symposium der Vereinten Nationen (VN) beim Bundesministerium der Verteidigung (BMVg) in Berlin vor. Die Veranstaltung fand von Montag bis Freitag statt.
Ende Februar bat das WFP um Unterstützung bei der Errichtung eines humanitären Logistikhubs. Zwei Monate später reisten die Einsatzkräfte an.

Ein Camp für den guten Zweck

Mehr als 600.000 Rohingyas sind aus Myanmar geflüchtet und harren zurzeit im Grenzgebiet auf bangladeschischer Seite aus. Zwei THW-Kräfte sind als Teil eines International Humanitarian Partnership-Team (IHP-Team) seit Ende April vor Ort, um das World Food Programme (WFP) zu unterstützen. So errichten sie beispielsweise ein Camp, von dem aus die logistische Versorgung der Flüchtlingslager gesteuert werden soll.
Eine Frage von Muskelkraft, Ausdauer und Taktgefühl: THW-Kräfte motivierten sich auf der Donau mit einem kleinen Paddelrennen.

Ausbilden was das Zeug hält

Im Ortsverband, am See, auf dem Wasser: In den vergangenen Wochen meisterten dutzende THW-Kräfte verschiedene Ausbildungsszenarien und rüsteten sich für eine Vielzahl von Einsatzmöglichkeiten. Dazu setzten sie schweres Gerät ein, ließen Boote zu Wasser und retteten Verletztendarsteller.

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