Hauptnavigation

Schneechaos: THW-Kräfte im Dauereinsatz

Liegen gebliebene Autos, gesperrte Straßen und gefährliche Schneedecken auf Dächern: Das Schneechaos in Deutschland hält weiter an. Seit Sonntag waren bisher rund 1 200 ehrenamtliche THW-Kräfte aus Baden-Württemberg, Bayern und Sachsen im Einsatz.

Vor allem Bayern ist von der aktuellen Wetterlage stark betroffen — fünf Landkreise haben den Katastrophenalarm ausgerufen. THW-Helferinnen und Helfer setzten beispielsweise eine beschädigte Hochspannungsleitung mit dem Einsatz-Gerüstsystem (EGS) provisorisch instand. Zudem räumten Ehrenamtliche aus Sonthofen gestern von einem 300 Quadratmeter großen Dach eine rund 80 Zentimeter hohe Schneedecke, die sie anschließend mit Radladern abtransportierten. Im baden-württembergischen Wangen zeigt sich ein ähnliches Bild: Dort entfernen aktuell 60 THW-Kräfte Schneemassen von mehreren Dächern der regionalen Lebenshilfe.

In den drei betroffenen Bundesländern halten die Ehrenamtlichen aus mehr als 60 THW-Ortsverbänden zudem wichtige Straßen mit schwerem Gerät frei, schleppen liegen gebliebene Fahrzeuge ab und versorgen stecken gebliebene Autofahrerinnen und Autofahrer. THW-Fachberaterinnen und -Fachberater unterstützen außerdem die Einsatzleitung an verschiedenen Orten und beurteilen die Statik von Gebäuden, die unter der schweren Schneelast zusammenbrechen könnten.

Bereits zu Beginn der Woche sind zahlreiche THW-Kräfte zu Schneeeinsätzen ausgerückt. Auf den Facebook- und Twitterkanälen des THW bedanken sich zahlreiche Menschen für die schnelle und ehrenamtliche Hilfe der THW-Einsatzkräfte.

Alle vom THW zur Verfügung gestellten Bilder sind honorarfrei und dürfen unter Angabe der Quelle "THW" für die Berichterstattung über das THW und das Thema Bevölkerungsschutz verwendet werden. Alle Rechte am Bild liegen beim THW. Anders gekennzeichnete Bilder fallen nicht unter diese Regelung.

Zusatzinformationen

Navigation und Service