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Die Einsätze im Rahmen der Unwetter im Frühsommer dieses Jahres haben gezeigt, dass sich das THW auf das ehrenamtliche Rückgrat unserer Gesellschaft verlassen kann.

Tag des Ehrenamts: Das THW ist einmalig

Mehr als 7.700 Ehrenamtliche des Technischen Hilfswerks (THW) waren bei den Unwettern Anfang des Sommers im Einsatz. „Im bayerischen Simbach am Inn bereiteten sie insgesamt mehr als fünfeinhalb Millionen Liter Trinkwasser auf – so viel wie niemals zuvor an einer Einsatzstelle in Deutschland. Als einzige zivile Einsatzorganisation, die Brücken bauen kann, errichtete das THW zudem sieben provisorische Brücken in Bayern, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Der heutige Internationale Tag des Ehrenamts würdigt die Bedeutung dieses freiwilligen Engagements“, so THW-Präsident Albrecht Broemme.
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Im Einsatz muss jeder Handgriff sitzen. Das gilt auch bei der Zusammenarbeit mit sogenannten „Spontanhelfern“.

Kick-Off für REBEKA

Wie verhalten sich Einsatzkräfte, wenn Sturmschäden den Weg zum Einsatzort versperren, Grippeauswirkungen die Helferschaft betreffen oder der Stromausfall auch die eigene Kommunikation beeinträchtigt? Mit diesen schwierigen Fragen setzte sich das THW zusammen mit anderen Hilfsorganisationen beim ersten gemeinsamen Workshop des Forschungsprojekts REBEKA am vergangenen Samstag in Neuss auseinander.
Bis tief in die Nacht waren rund 40 THW-Kräfte damit beschäftigt, die Feuerwehr in Velbert beim Löschen eines Scheunenbrands zu unterstützen.

Brennende Ballen

Mit Räumgeräten verteilte das THW am vergangenen Montag Heuballen auf dem Gelände einer entflammten Scheune in Velbert (Nordrhein-Westfalen). Auf diese Weise unterstützten die 40 THW-Kräfte aus den Ortsverbänden Düsseldorf, Wuppertal und Schwelm die Feuerwehr dabei, den Brand zu bekämpfen.
Im Einsatz ist Kooperation gefragt: THW und Feuerwehr übten zum Jahresabschluss gemeinsam in Wanne-Eickel.

Jahresabschlussübung: Schicht im Schacht

Der Malakowturm der ehemaligen Zeche „Unser Fritz“ in Wanne-Eickel spielte am letzten Freitag die Hauptrolle bei der Jahresabschlussübung des THW-Ortsverbands Wanne-Eickel. Aufgabe für die rund 30 Ehrenamtlichen: Personen in dem verwinkelten Gebäude orten und retten. Dabei kamen die Bergungsgruppen sowie die Fachgruppen Beleuchtung und Elektroversorgung zum Einsatz.
Sicherung in luftigen Höhen: Die THW-Kräfte bauten ein Einsatz-Gerüst-System von sechs Meter Höhe auf und sicherten so den Dachgiebel.

Abstützen bis in die Nacht

Eine schwere Gasexplosion in Nottuln (Nordrhein-Westfalen) forderte am Donnerstagabend den Einsatz des THW. Die 30 Einsatzkräfte aus den Ortsverbänden Beckum, Dülmen und Havixbeck stützten den einsturzgefährdeten Giebel eines Hauses ab, leuchteten die Einsatzstelle aus und sorgten für die Verpflegung der Helferinnen und Helfer.
Hermann Ahrens (1933-2016) leitete das THW von 1977 bis 1985.

THW trauert um Hermann Ahrens

Der frühere THW-Direktor Hermann Ahrens ist am Dienstag, den 15. November 2016, im Alter von 83 Jahren verstorben. Als insgesamt siebter Direktor lenkte Ahrens die Geschicke des THW zwischen 1977 und 1985. Während seiner Amtszeit förderte der studierte Bergbauingenieur insbesondere die Jugendarbeit und begleitete die Gründungen der THW-Helfervereinigungen.
Die SEEBA-Kräfte bereiten sich auf den neuen UN-Test vor.

Die SEEBA am Niederrhein

Auf dem Weg zur neuen UN-Zertifizierung: 45 Einsatzkräfte der Schnell-Einsatz-Einheit Bergung Ausland (SEEBA) sammelten sich am Wochenende auf dem Gelände der THW-Geschäftsstelle in Wesel. Bei der Ausbildung trainierten die THW-Kräfte aus Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland, mit technischem Gerät umzugehen und vermisste Personen mit zwei Rettungshunden zu orten.
THW-Kräfte pumpten das Wasser mit Großpumpen ab.

Überflutung nach Wasserrohrbruch

THW-Kräfte aus Siegburg und Bonn beseitigten am Montag die Wassermassen nach einem Rohrbruch in Troisdorf. Mit im Gepäck: Zwei Großpumpen, die zu Spitzenzeiten bis zu 10.000 Liter Wasser pro Minute förderten.
Die Fachgruppe Elektroversorgung hatte ihr 175 kVA Notstromaggregat mit im Gepäck.

Stromausfall im Altenheim

Ein technischer Defekt sorgte am frühen Sonntagmorgen in Teilen vom nordrhein-westfälischen Siegen dafür, dass der Strom ausfiel. Davon betroffen waren nach Angaben des Netzbetreibers bis zu 1.000 Haushalte sowie eine Seniorenpflegeeinrichtung. Diese versorgte der THW-Ortsverband Siegen wieder mit Strom – zweimal.
Einsatzkräfte der THW-Ortsverbände Bergheim, Euskirchen und Simmerath pumpten das Waldfreibad in Euskirchen aus.

Schwimmbad trocken gelegt

40 Einsatzkräfte pumpten Freitagnacht das Waldfreibad in Euskirchen aus. Die geförderte Wassermenge entspricht etwa sieben olympischen Schwimmbecken. Seit 2008 leert das THW alle paar Jahre das Becken, damit die Stadt den Boden reinigen kann. Für die Ortsverbände handelte es sich um eine willkommene Gelegenheit, den Einsatz von Hochleistungspumpen zu üben.
Die ausgezeichneten Arbeitgeber mit denen bei ihnen angestellten THW-Angehörigen

Ausgezeichnet: THW dankt Arbeitgebern

Vom kleinen Unternehmen über Behörde bis hin zur weltweit aktiven Aktiengesellschaft – alle unterstützen sie die Arbeit des THW. Für dieses Engagement zeichnete der THW-Landesverband Nordrhein-Westfalen gestern zwölf Arbeitgeber im Rahmen eines Festakts in Herne aus.
Das THW ist seit den Morgenstunden in Hagen im Einsatz (Symbolbild).

Stromausfall in Hagen: THW im Einsatz

Nach einem Brand in einem Umspannwerk waren am Dienstag im nordrhein-westfälischen Hagen zeitweise mehr als 50.000 Haushalte ohne Strom. Das Technische Hilfswerk war mit rund 40 Einsatzkräften im Einsatz.
Die THW-Kräfte waren seit dem frühen Morgen des 30. Septembers im Einsatz.

Großbrand in Bochumer Krankenhaus: THW im Einsatz

Mehr als 130 Einsatzkräfte aus sechs THW-Ortsverbänden waren beim Großbrand des Bochumer Universitätsklinikums Bergmannsheil am 30. September im Einsatz. Dort unterstützten die Ehrenamtlichen die Berufsfeuerwehr Bochum in unterschiedlichen Bereichen. Unter anderem richteten sie zwei Bereitstellungsräume ein, übernahmen Logistikaufgaben und pumpten die Kellergeschosse aus.
Die THW-Kräfte sind seit dem frühen Morgen im Einsatz./ Symbolbild

Großbrand in Bochumer Universitätsklinikum

Mehr als 70 Einsatzkräfte aus sechs THW-Ortsverbänden sind seit den frühen Morgenstunden beim Großbrand des Bochumer Universitätsklinikums Bergmannsheil im Einsatz. Dort unterstützen die Ehrenamtlichen die Berufsfeuerwehr Bochum in unterschiedlichen Bereichen. Sie übernahmen bisher unter anderem das Einrichten von zwei Bereitstellungsräumen und Logistikaufgaben.
Im hessischen Allendorf / Eder waren rund zehn THW-Kräfte im Einsatz, um das Kleinflugzeug zu bergen.

Sieben Tage, zwei Flugzeugunglücke

Am vergangenen Dienstag hat das THW gleich zwei Flugzeuge geborgen. Im hessischen Allendorf / Eder ist ein Kleinflugzeug verunglückt, in einem Naturschutzgebiet im nordrhein-westfälischen Marl ein weiteres bereits am Mittwoch zuvor. Eine besondere Herausforderung: Die schwer zugängliche Absturzstelle in einem Naturschutzgebiet in Marl und die Natur bei dem Einsatz nicht zu beschädigen.
In einem Übungsabschnitt trainierten die THW-Kräfte auch unter Atemschutz.

Das Münsterland bebt

Ein ausgedachtes Erdbeben-Szenario erwartete rund 100 Helferinnen und Helfer von THW und Maltesern aus Siegen, Warendorf und Wuppertal am vergangenen Wochenende. Gemeinsam trainierten sie auf dem THW-Übungsgelände Münster-Handorf. Neben der Übung standen am Folgetag verschiedene Ausbildungsmaßnahmen auf der Agenda.
Rund 60 THW-Kräfte sicherten wichtige Verkehrsknoten bei der dritten radKULT(O)UR.

Vorfahrt voraus!

Zum dritten Mal veranstaltete der Kreis Unna am Sonntag die radKULT(o)UR quer durch das nordrhein-westfälische Kreisgebiet Unna. Das THW übernahm die Sicherung an rund 20 Verkehrsknoten. Die Aufgabe: die Fahrradfahrer vorlassen und ihnen ein unterbrechungsfreies Fahren auf der 55 Kilometer langen Strecke ermöglichen.
Richtig absichern, will gelernt sein!

Vom Streichbalken zur Treiblade

Rund 50 THW-Kräfte aus Schwäbisch Gmünd und Schorndorf nahmen am Wochenende an einer großen Ausbildung zur Gebäudesicherung in Schwäbisch Gmünd teil. Sie lernten, wie sie Gebäude fachgerecht abstützen.
Rund 80 THW-Kräfte waren beim Triathlon in Ratingen im Einsatz.

Triathlon in Ratingen

Rund 80 ehrenamtliche Einsatzkräfte des THW sicherten am Sonntag die Strecke des achten Stadtwerke Ratingen Triathlon ab. Außerdem versorgten sie die Einsatzkräfte der Polizei, des Deutschen Roten Kreuz sowie die eigenen Helferinnen und Helfer.
5000 Quadratmeter Ausstellungsfläche, 270 Ehrenamtliche aus rund 40 Ortsverbänden – der NRW-Tag in THW-Zahlen.

Technik zum Anfassen beim NRW-Tag

Am vergangenen Wochenende präsentierten sich rund 40 nordrhein-westfälische THW-Ortsverbände auf der „Blaulichtmeile“ anlässlich des 70. NRW-Geburtstages in Düsseldorf. Mitmachaktionen, Vorführungen und eine Übung der insgesamt mehr als 270 beteiligten THW-Helferinnen und -Helfer begeisterten das Publikum.
Die estnische Delegation zu Besuch im THW: (hintere Reihe von links nach rechts) Merit Vellemäe, Tuuli Räim, Janis Otsla, Rando Kruusmaa, (vordere Reihe von links nach rechts) Margit Gross, Mari Hõbemäe, Margo Klaos, Toomas Luik.

Von Bonn bis nach Estland

Im Rahmen des Expertenaustauschprogramms „Exchange of Experts“ informiert das THW internationale Gäste regelmäßig über seine Fähigkeiten und Einsatzgrundlagen. Am vergangenen Donnerstag war eine estnische Delegation in der Bonner THW-Leitung zu Gast, um die Rolle des Ehrenamts im Bevölkerungsschutz näher kennenzulernen.
Rettungshunde sind eine wichtige Unterstützung der Fachgruppe Ortung des THW.

Übung: Vermisste orten und bergen

Eine Gasexplosion in einem Wohnhaus – das war das Übungsszenario des THW-Ortsverbandes Ratingen am vergangenen Wochenende. Mehr als 40 THW-Kräfte suchten nach Verschütteten und retteten sie aus den Trümmern. Die nordrhein-westfälische Landtagsabgeordnete Elisabeth Müller-Witt packte tatkräftig mit an.
Einsatz im Steinbruch: THW-Kräfte pumpen das Wasser ab.

Steinbruch unter Wasser – THW pumpt ab

Mehr als 50 THW-Kräfte aus sieben Ortsverbänden waren am vergangenen Freitag in Ennigerloh (NRW) im Einsatz, um den Steinbruch und den Tiefkeller eines Zementwerkes von Wasser zu befreien. In der Spitze förderten die Pumpen des THW mit einer Leistung von rund 50.000 Liter die Minute das Wasser aus den durch Starkregen überschwemmten Bereichen des Zementwerkes, damit der Betrieb weiterlaufen konnte.
Ein starkes Team! Während der „Training of Trainers“-Ausbildung beim THW-Ortsverband Wuppertal sind die tunesischen und deutschen Einsatzkräfte zusammengewachsen.

„Training of Trainers“ – Tunesier beim THW-Ortsverband

Wie vermittle ich technische Inhalte verständlich und was ist bei der Ausbildung von Ehrenamtlichen im Zivilschutz zu beachten? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt des aktuell laufenden Trainings mit 15 tunesischen Ausbildern des Office National de la Protection Civile (ONPC) im THW-Ortsverband Wuppertal. Sie nehmen am „Training of Trainers“ mit dem Ziel teil, später selbst ehrenamtliche Zivil- und Katastrophenschützerinnen und -schützer in Tunesien auszubilden.
Gemeinsam mit dem BBK veranstaltete das THW ein Seminar zur Korruptionsprävention für Führungskräfte.

Mit Führungskultur gegen Korruption

Korruption verursacht weltweit große finanzielle Schäden. Vor allem die soziale Beziehung zwischen Führungskräften und Mitarbeitenden beeinflusst, ob Korruptionsversuche auf fruchtbaren Boden fallen. Mit einem Seminar zur Korruptionsbekämpfung schulte das THW daher am Mittwoch alle hauptamtlichen Führungskräfte der THW-Leitung zu den psychologischen Motiven und sozialen Bedingungen korrupten Verhaltens. THW-Führungskräfte lernten auf diese Weise, wie man eine integrative Behördenkultur vorlebt, um Korruption schon im Ansatz zu verhindern.
Insgesamt waren 120 Einsatzkräfte an den  Lösch- und Räumarbeiten auf dem Gelände des Herner Entsorgungsbetriebes beteiligt.

Großbrand in Entsorgungsanlage – THW gefordert

Nach einem Großbrand in einem Entsorgungsbetrieb in Herne (Nordrhein-Westfalen) am Donnerstagabend waren rund 40 THW-Kräfte mehr als 24 Stunden im Einsatz. Die THWlerinnen und THWler unterstützten die örtliche Feuerwehr bei den Löscharbeiten mit insgesamt sechs Ortsverbänden.
Schlamm, Trümmer, zerstörte Häuser - die Überschwemmungen infolge der Sturzfluten hinterließen im gesamten Bundesgebiet große Schäden.

Bilanz eines Dauereinsatzes: Starkregenfälle im Juni 2016

Zum Sommerbeginn bekämpften gut 7.700 THW-Kräfte insbesondere während des gesamten Junis die Auswirkungen lokaler Starkregenfälle in ganz Deutschland. Sie pumpten Keller aus, räumten zerstörte Gebäude sowie verschlammte Straßen und retteten Menschen, die vom Wasser eingeschlossen waren. Mithilfe von Ölseparationsanlagen reinigten die Helferinnen und Helfer 750.000 Liter verschmutztes Wasser. Außerdem bereiteten sie insgesamt mehr als fünfeinhalb Millionen Liter Trinkwasser auf und errichteten in Bayern und Nordrhein-Westfalen sieben provisorische Brücken.
Die BÖRGER pumpt bis 5000 Liter pro Minute. Bei ihrem Einsatz an der Bastau wurde das abgepumpte Wasser direkt wieder in den Fluss zurückgepumpt – die verursachte Verwirbelung sollte das Wasser mit  Sauerstoff anreichern.

Umwelteinsatz – THW belüftet Fluss

Die Auswirkungen der starken Regenfälle der vergangenen Wochen sind noch immer zu spüren: Der Sauerstoffgehalt des Weserzuflusses Bastau ist als Folge der Überflutung umliegender Felder bedrohlich gesunken. Am Samstag versuchten rund 100 Einsatzkräfte aus sechs Ortsverbänden den Fluss zwischen der Gemeinde Hille und dem Mindener Stadtgebiet zu belüften.
Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung Gerd Müller suchte Kontakt zu den THW-Kräften.

THW auf Zukunftstour in Bonn

„Wir sind jederzeit bereit, in Deutschland und weltweit zu helfen.“ Getreu diesem Leitsatz unterstützt das THW die Zukunftscharta des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), die im Rahmen der Zukunftstour seit 2015 deutschlandweit beworben wird. Am Donnerstag gastierte die Veranstaltungsreihe in Bonn – mit dabei war auch das THW.
In Kaub nahe der Loreley setzten THW-Kräfte drei Großpumpen mit einer Gesamtleistung von 27.000 Litern pro Minute ein.

Erneuter Starkregen

Sandsäcke verbauen, Fachberatung leisten, ausleuchten und pumpen – die Unwetter am vergangenen Wochenende erforderten wieder eine breite Einsatzpalette des THW. Knapp 1000 THW-Kräfte halfen bundesweit. Besonders gefordert waren die Ehrenamtlichen in Rheinland-Pfalz, Hessen, Baden-Württemberg, Niedersachen und Nordrhein-Westfalen.

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