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Unter Atemschutz retteten die THW-Kräfte während der Prüfung bewusstlose Personen.

Atemschutzgeräte raus, Prüfung!

Mit Maske und Pressluftflasche ausgestattet bestanden am vergangenen Wochenende zwölf THW-Kräfte in Oldenburg die Ausbildung zu Atemschutzgeräteträgerinnen und -trägern. Zeitgleich stellten sich in Quedlinburg zehn Helferanwärterinnen und -anwärter der Abschlussprüfung zur Grundausbildung.
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THW-Präsident Albrecht Broemme begutachtete die selbst gebauten Bremskeile der THW-Jugend Osnabrück.

Blaue Keile statt blauer Zehen

Die Füße der Eltern als Blockade für eine Seifenkiste? Das geht besser, dachte sich THW-Präsident Albrecht Broemme bei seinem Besuch des Osnabrücker Seifenkistenrennens im vergangenen Jahr. Er schlug den Junghelferinnen und Junghelfern vor, richtige Bremskeile zu bauen. Die Jugendlichen setzten die Idee in die Tat um und präsentierten Broemme am Wochenende die fertige Konstruktion.
Die Ehrenamtlichen des THW-Ortsverbands Freising nutzten die Drehleiter der örtlichen Feuerwehr, um das Dach einer Schule abzudichten.

Friederike fordert fachliches Fingerspitzengefühl

Zwischen umgestürzten Bäumen knatterten Motorsägen, Dächer gaben stöhnend nach und ließen sich nur widerwillig geradebiegen. Notstromaggregate summten, während Sturmtief Friederike weiter wütete. Mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 200 Kilometer pro Stunde bescherte Friederike dem THW den bisher größten Einsatz des Jahres: Insgesamt waren 2.200 THW-Kräfte aus mehr als 120 Ortsverbänden gefordert.
Die Ehrenamtlichen des THW-Ortsverbands Freising nutzten die Drehleiter der örtlichen Feuerwehr, um das Dach einer Schule abzudichten.

Rund 2.000 THW-Kräfte trotzten Friederike

Nahezu 2.000 THW-Kräfte, mehr als 120 THW-Ortsverbände, unzählbare Einsätze: In fast der gesamten Bundesrepublik waren THW-Kräfte durch Sturmtief Friederike gefordert. Die Ehrenamtlichen rückten während des Sturms bundesweit aus, um Strom bereitzustellen, Verkehrswege freizuräumen, Bahngleise zu befreien und Dächer zu sichern.
Von der Lagebeobachtung in den Einsatz: THW-Kräfte rücken seit heute Morgen vermehrt zu Unwettereinsätzen aus (Archivbild).

Sturmtief „Friederike“ wütet über Deutschland

Mit Geschwindigkeiten von mehr als 120 Kilometer pro Stunde fegte Sturmtief „Friederike“ am Donnerstag über Deutschland hinweg. Mehr als 1.300 THW-Kräfte beseitigten in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Sturmschäden – Tendenz steigend.
In Mühlhausen riss der Sturm das Dach eines Discounters herunter. Ehrenamtliche des THW-Ortsverbandes Baiersdorf zerlegten die beschädigten Dachteile.

„Burglind“ hielt THW auf Trab

Regen und Orkanböen mit einer Windgeschwindigkeit von bis zu 150 Kilometer pro Stunde haben in vielen Teilen Deutschlands große Schäden verursacht. Vor allem in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Hessen, Baden-Württemberg und Bayern hatte das Sturmtief Bäume entwurzelt, Straßen überflutet und Hausdächer abgedeckt. Bundesweit waren mehr als 380 THW-Kräfte im Einsatz.
Die Einsatzkräfte des THW verbauten rund 1300 Sandsäcke und schützten die Baugrube so vor weiterem Wasser.

Steigende Pegel, dröhnende Pumpen

Andauernde Regenfälle ließen in den vergangenen Tagen vielerorts die Pegel ansteigen. Von Donnerstag bis Samstag waren deshalb rund 40 THW-Helferinnen und -Helfer mit Pumpen und Sandsäcken in Hannover im Einsatz. Im nordrhein-westfälischen Kleve pumpten 20 Ehrenamtliche Wasser aus einem überlaufenden Rückhaltebecken erfolgreich ab.
320 Petroleumleuchten sorgten vergangenes Wochenende für romantische Stimmung auf dem Alt-Rixdorfer Weihnachtsmarkt in Berlin.

Strahlende Lichter – mit und ohne Strom

Auf Weihnachtsmärkten sind schöne Lichter das A und O. Für eine besondere Atmosphäre sorgten 50 Ehrenamtliche des THW am vergangenen Adventswochenende mit Petroleumleuchten auf dem Alt-Rixdorfer Weihnachtsmarkt in Berlin. Weniger romantisch, aber nicht minder verantwortungsvoll war die Aufgabe von rund 120 THW-Kräften im Harz: Sie stellten die nötige Infrastruktur für den Adventsmarkt Wöltingerode bereit.
Mit einer Pumpleistung von 20 Kubikmetern pro Minute verhinderten die Einsatzkräfte, dass sich der Schlamm weiter ausbreitete.

Schlammig-stinkende Angelegenheit

Mehrere tausend Kubikmeter ausgelaufener Klärschlamm – dieser Herausforderung stellten sich rund 30 THW-Kräfte in einer Verdener Kläranlage am vergangenen Wochenende. Die Helferinnen und Helfer pumpten den Schlamm aus einem bereits gefluteten Betriebsraum ab.
Um das verunfallte Flugzeug zu bergen, begaben sich die THW-Kräfte in dichtes Schneegestöber.

Absturz ins Nichts

Ein Kleinflugzeug ist am Freitag in der Nähe von Hameln abgestürzt. Rund 30 THW-Kräfte der Ortsverbände Hameln und Ronnenberg suchten nach der Unfallstelle und bargen das Wrack, was sich angesichts des starken Schneefalls als schwierig herausstellte.
Beim Adventsbrunch des Landesverbandes Bremen, Niedersachsen zeichnete THW-Präsident Albrecht Broemme die Ehrenamtlichen persönlich aus.

Ehre, wem Ehre gebührt

Der Tag des Ehrenamts und das Jahresende sind ein guter Anlass, Danke zu sagen. Darum konnten sich vergangene Woche rund 50 langjährig aktive Ehrenamtliche des THW über Ehrungen freuen.

Warnhinweis: Falsche Lockanrufe

In Burgdorf (Niedersachsen) haben sich Unbekannte am Telefon als THW-Kräfte ausgegeben und Privatpersonen technische Unterstützung angeboten.
Stärker als jede Katastrophe: Das Team aus 80.000 ehrenamtlichen THW-Kräften.

Gute Gründe für ehrenamtliches Engagement im THW

„Hilfsbereitschaft ist in Deutschland für viele Menschen selbstverständlich. Steigerungsfähig ist das Interesse am aktiven, freiwilligen Engagement über viele Jahre. Mithilfe von Aus- und Fortbildungen wird Hilfsbereitschaft zur Fähigkeit, professionelle Hilfe zu leisten“, bilanziert THW-Präsident Albrecht Broemme anlässlich des Tags des Ehrenamts. Rund 80.000 Menschen engagieren sich freiwillig im Technischen Hilfswerk (THW), um Menschen in Not zu helfen. Dafür sind sie rund um die Uhr in Bereitschaft, denn Katastrophen kennen keinen Feierabend. Was sie antreibt und motiviert.
THW-Kräfte förderten mit drei Tauchpumpen Wasser aus dem vollgelaufenen Schiff und waren außerdem mit der Fachgruppe Ölschadensbekämpfung vor Ort.

Dem Untergang geweiht

Ein 170 Meter langes Frachtschiff krachte am frühen Samstagmorgen auf der Weser in die Hafenanlage Brake. 25 Einsatzkräfte des THW-Ortsverbands Nordenham pumpten daraufhin Wasser aus dem beschädigten Frachter.
Das Sturmtief Herwart entwurzelte in der Nacht von Samstag auf Sonntag zahlreiche Bäume. THW-Kräfte des Ortsverbands Oldesloe entfernten den Baum mit Hilfe einer Motorsäge

Vom Winde verweht

Eine Stunde länger schlafen? Nicht für mehrere hundert THW-Kräfte in großen Teilen Deutschlands. Die zusätzlich durch die Zeitumstellung gewonnene Stunde am Sonntag nutzen mehr als 480 THW-Helferinnen und -Helfer, um Bahnstrecken von Bäumen zu befreien, Gebäude zu sichern oder leer zu pumpen.
Die Teilnehmenden waren konzentriert dabei.

Von Rahmen und Kulturen

Gemeinsamer Austausch und aktuelle Informationen zu Entwicklungen und Konzepten im THW standen bei der Tagung der Ortsbeauftragten am vergangenen Wochenende in Königslutter im Fokus. Die über 150 Teilnehmenden diskutierten angeregt über die Entwicklung von Kulturbegriffen und die Neuausrichtung der Organisation. THW-Präsident Albrecht Broemme nutzte die Gelegenheit, um ebenfalls mit den Ehrenamtlichen ins Gespräch zu kommen.
Im Gespräch zur Demokratie: die Präsidenten des THW, Albrecht Broemme (l.) und der JUH, Dr. Arnold von Rümker (r.) – moderiert von Martin Zeidler (Mitte), Leiter des Grundsatzreferats  in der THW-Leitung

THW und Johanniter: Demokratie sichern

Interkulturelle Begegnung auf allen Ebenen: Am vergangenen Wochenende trafen sich rund 40 ehrenamtliche und hauptamtliche Führungskräfte der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. (JUH) und des THW mit den Präsidenten beider Organisationen im Kloster Wennigsen in Niedersachsen.
Mehr als 80 THW-Helferinnen und -Helfer aus drei Ortsverbänden unterstützen den Dresden Marathon vergangenes Wochenende.

Sportlicher Einsatz

Auf die Plätze, fertig, los: Mehr als 200 THW-Kräfte waren am Wochenende für Sportlerinnen und Sportler im Einsatz. In Oldenburg beim Citylauf verlegten die Ehrenamtlichen Telekommunikationskabel und stellten Absperrgitter auf. Beim Dresden Marathon sicherten Helferinnen und Helfer ebenfalls die Laufstrecke ab.
Helferinnen und Helfer in Berlin beseitigten umgestürzte Bäume.

Sturm Xavier: Mehr als 900 THW-Kräfte im Einsatz

Von Donnerstag bis zum Wochenende wütete Sturmtief Xavier in weiten Teilen Deutschlands. Die Wucht des Sturms entwurzelte unzählige Bäume, kappte Stromleitungen und führte zu lokalen Überflutungen. Die Verkehrsunternehmen stellten den Bahnverkehr in den betroffen Gebieten in Teilen ein. Mehr als 900 ehrenamtliche THW-Kräfte waren im Einsatz.
In Dessau trainierten sechs Fachgruppen Wassergefahren verschiedene Fahrmanöver und das Arbeiten auf dem Wasser.

Zu Land, zu Wasser und im Tunnel

Ehrenamtliche des THW beteiligten sich in den vergangenen Wochen bei zahlreichen Katastrophenschutzübungen. Darunter waren teilweise Szenarien mit mehreren Einsatzstellen gleichzeitig, bei denen das THW mit anderen Organisationen trainierte. So zum Beispiel Ende vergangener Woche in Duisburg.
Bereits im Sommer richteten Starkregenfälle und Sturmböen in Deutschland schwere Schäden an.

Sturm Xavier: Gut 600 THW-Kräfte im Einsatz

Seit gestern wütet Sturmtief Xavier in weiten Teilen Deutschlands. Die Wucht des Sturms entwurzelte unzählige Bäume, kappte Stromleitungen und führte zu lokalen Überflutungen. Der Bahnverkehr wurde in den betroffen Gebieten in Teilen eingestellt. Gut 600 ehrenamtliche THW-Kräfte sind weiterhin im Einsatz.
Innerhalb von zwei Wochen schraubten rund 50 THW-Kräfte die 200 Tonnen schwere Brücke zusammen. THW-Präsident Albrecht Broemme (vorne, blaue Jacke) besuchte die Arbeiten vergangene Woche.

Züge rollen auf THW-Brücke

Rund 6500 Schrauben, 48 Meter lang und 200 Tonnen schwer: Anfang bis Mitte September bauten mehr als 50 THW-Kräfte eine Behelfsbrücke über die Ochtum zwischen Dreye und Kirchweyhe (Niedersachsen). Die Brücke wird ab November von Zügen befahren.
Sechs Ortsverbände arbeiten über zwei Wochen an dem Bau der Brücke über die Ochtum.

Eine Brücke, die verbindet

Mehr als 50 ehrenamtliche THW-Kräfte bauen seit Anfang der Woche eine 48 Meter lange Brücke über die Ochtum. Die Behelfsbrücke wird noch bis zum 16. September im Auftrag der DB Netz AG im Rahmen der Erneuerung der Eisenbahnüberführung Ochtum zwischen Dreye und Kirchweyhe errichtet. Beteiligt sind die Fachgruppen Brückenbau aus den THW-Ortsverbänden Bad Kreuznach, Bremen-Süd, Dresden, Hamburg-Altona, Mönchengladbach, Neustadt an der Weinstraße, Pfedelbach und Wilhelmshaven. Unterstützung mit weiteren Kräften und Material kommt aus den Ortsverbänden Bassum, Radebeul, Sulingen, Syke und Celle.
In kleinen Gruppen überwanden Junghelferinnen und Junghelfer vergangenes Wochenende in Niedersachsen einen Parcour mit mehreren Stationen.

Aufeinander zugehen, voneinander lernen

Die verbliebenen Ferientage nochmal voll auskosten: 15 Jugendliche vom Russian Student Corp of Rescuers (RSCOR) Orenburg besuchen seit dem 5. August die THW-Jugend in Mecklenburg-Vorpommern. In Niedersachsen trotzten vergangenes Wochenende Jugendliche aus der Region Hannover dem Regenwetter und schlugen ihre Zelte zum Jugendlager auf.
Weite Teile Deutschlands waren von Starkregenfällen betroffen, in Niedersachsen hatten die THW-Kräfte allerdings besonders viel zu tun. Inzwischen gehen die Überschwemmungen vielerorts zurück.

Dauerregen: Die Pumpen laufen weiter

Der Dauerregen in sechs Bundesländern hat nachgelassen, die Einsätze für das THW dauern in einigen Regionen jedoch an. Viele Flächen sind noch überschwemmt, einige Flusspegel drohen nach wie vor anzusteigen. Derzeit kämpfen weiterhin mehr als 150 Einsatzkräfte gegen die Überschwemmungen. Zum Pumpen und Sandsackverbau kommen weitere Einsatzschwerpunkte für die Ehrenamtlichen des THW hinzu.
Mit den Hochleistungspumpen bei der Arbeit.

Dauerregen: THW weiter im Einsatz

Immer noch halten Starkregenfälle und Überschwemmungen die Republik und vor allem die Einsatzkräfte in Atem. Sie arbeiten einen Auftrag nach dem anderen ab, allein seit gestern rückten mehr als 500 THW-Kräfte zum Helfen aus. Ihre Arbeit und weniger Regen haben zur Folge, dass sich die Lage langsam entspannt.
Die Masse macht's: Mit langen Barrieren aus Sandsäcken kanalisierten THW-Kräfte die Wassermassen.

Pumpen im Akkord: Starkregenfälle fordern THW-Kräfte

Bonn. Pumpen, Pumpen, Pumpen – seit Montag kämpfen mehr als 300 Einsatzkräfte des Technischen Hilfswerks (THW) gegen anhaltende Überschwemmungen. Heftige Starkregenfälle haben vor allem im niedersächsischen Harz sowie in Berlin, Brandenburg und Sachsen-Anhalt Gebäude und Straßenzüge überflutet. Die Pegel und die Helferzahlen steigen weiter.
An mehreren Orten ist und war das THW wegen anhaltender Regenfälle im Einsatz.

Unwetter in vier Bundesländern

Dauerregen in Teilen Niedersachsens, Sachsen-Anhalts, Thüringen, Berlin sowie Brandenburg verursachen anhaltend mehrere Einsätze für das THW. Rund 200 Helferinnen und Helfer – Tendenz steigend – trotzen seit Samstag vielerorts mit Hochleistungspumpen und logistischer Unterstützung den Wassermassen. Die Pegel steigen, teilweise sind Straßen überflutet. Die Einsätze häufen sich.
Der Alleskönner unter den THW-Fahrzeugen: MTW sind in jedem Einsatz gefragt und können flexibel eingesetzt werden.

24 kleine Lastpferde mit 150 PS

Über 24 neue Mannschaftstransportwagen (MTW) freuen sich THW-Kräfte aus fünf THW-Landesverbänden sowie der THW-Bundesschule. Die Ehrenamtlichen übernahmen am Samstag die Schlüssel im niedersächsischen Wietmarschen. Die MTW gelten als kleine Lastpferde im THW-Fuhrpark und transportieren die Helferinnen und Helfer zur Einsatzstelle.
Mit einer Seilwinde und dem Gerätekraftwagen zogen die Ehrenamtlichen den Baum von der eingeklemmten Stromleitung.

Mit Pumpen und Motorsägen

Starkregen, Gewitter und Hagel: Diese unheilvolle Kombination zog vergangenen Samstag über die Bodenseeregion. Sie sorgte für vollgelaufene Keller, umgestürzte Bäume und rund 70 THW-Helferinnen und -Helfer aus Baden-Württemberg im Einsatz. Auch Ehrenamtliche aus Niedersachsen und dem Saarland wurden zu Unwettereinsätzen gerufen.

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