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Grundausbildung in nur einer Woche

In Rekordzeit absolvierten vergangene Woche 36 neue Helferinnen und Helfer ihre THW-Grundausbildung in Störitz. In einem Camp lernten sie von erfahrenen Ausbildungskräften die Grundlagen für Einsätze bei Katastrophen und Unglücksfällen. Die gemeinsame Abschlussprüfung mit acht weiteren Teilnehmenden bestanden alle, ein Viertel von ihnen waren Frauen. Auch in Göttingen schlossen 17 THW-Kräfte ihre Grundausbildung ab.

Die normale THW-Grundausbildung findet in der Freizeit der Ehrenamtlichen statt und kann sechs bis zwölf Monate dauern. Die Kompakt-Ausbildung in Störitz ist jedoch so intensiv, dass angehende Helferinnen und Helfer nach nur sieben Tagen die Prüfung der Grundausbildung ablegen können.

Dabei standen beim Lehrgang in Störitz beispielsweise Übungen rund um den Gerätekraftwagen im Mittelpunkt. Die Teilnehmenden lernen wie man verschüttete Personen rettet, instabile Gebäude mit Holz-Systemen abstützt oder ein Stromaggregat in Betrieb nimmt. Für solche Aufgaben müssen sie Werkzeuge wie Trennschleifer und Säbelsäge sicher beherrschen. Dafür gibt es die Stationsausbildung, in der die THW-Einsteiger gleichermaßen theoretisch eingewiesen werden und praktische Einsatzszenarien selber durchspielen.

Die Grundtätigkeiten des THW in so kurzer Zeit zu lernen, ist eine große Herausforderung, zumal das Wissen für die Abschlussprüfung sitzen muss. Selbstständige Lernphasen auch nach dem Abendessen gehörten daher zum Schulungsplan. Doch der Intensivkurs hat sich gelohnt, denn alle 36 THW-Kräfte haben am Samstag zusammen mit acht Teilnehmenden des normalen Grundlehrgangs die Prüfung bestanden.

Um aktive Helferin oder Helfer beim THW zu werden, absolvieren die THW-Neulinge üblicherweise ihre Grundausbildung in ihrem Ortsverband. Die dort erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten müssen sie dann in einer Prüfung unter Beweis stellen. Um die mehrmonatige Ausbildungszeit zu verkürzen, ermöglichte das THW im Osten Brandenburgs die Teilnahme an einer kompakten Grundausbildung für THW-Kräfte, die die nötige Vorerfahrung aus ihren Ortsverbänden mitbringen.

Der Geschäftsführerbereich Frankfurt (Oder) organisierte das Camp, die Idee und Initiative stammt vom Ortsverband Fürstenwalde (Spree). Inzwischen findet diese Form der Grundausbildung großes Interesse und wird daher von Ausbildern sowie dem Geschäftsführerbereich Frankfurt (Oder) stark unterstützt.
Nicht nur in Störitz stellten Anwärterinnen und Anwärter ihr Können unter Beweis: Am Wochenende bestanden in Göttingen 17 neue Helferinnen und Helfer ebenfalls die Prüfung zum Ende ihrer Grundausbildung.

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