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Der Europa-Abgeordnete für Brandenburg, Dr. Christian Ehler (2. von rechts), besuchte das THW und tauschte sich mit Ehrenamtlichen aus. THW-Präsident Albrecht Broemme (rechts) und Landesbeauftragter Sebastian Gold (links) begrüßten ihn.

Mit dem Ehrenamt im Gespräch

Die wärmere Jahreszeit ist für die Ehrenamtlichen des Technischen Hilfswerks (THW) meist die arbeitsreichste Phase des Jahres. In der gewässerreichen Region rund um Potsdam finden zurzeit viele standortverlagerte Ausbildungen im und am Wasser statt, darunter die Ausbildung der Fachgruppe Wassergefahren des Ortsverbands Potsdam. Am Freitag besuchten THW-Präsident Albrecht Broemme sowie der Landesbeauftragte für Berlin, Brandenburg und Sachsen-Anhalt, Sebastian Gold, und der Europa-Abgeordnete für Brandenburg, Dr. Christian Ehler, den Ortsverband.
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Mit einem Ladekran hoben die THW-Kräfte eine Grube aus, um zum einsturzgefährdeten Teil des Gebäudes zu gelangen.

Abstützen nach Wasserschaden

Ein Wasserrohrbruch mit schwerwiegenden Folgen: In Hohenmölsen (Sachsen-Anhalt) musste eine Familie ihr Haus verlassen, da das Gebäude einzustürzen drohte. THW-Kräfte aus dem Ortsverband Weißenfels stützten das Wohnhaus ab.
Im THW-Ortsverband Kaufbeuren stellten mehr als 40 Teilnehmende ihr Wissen unter Beweis.

Grundausbildung? Bestanden!

Wie verhalte ich mich am Einsatzort und wie gehe ich sicher mit Werkzeugen um? Ein halbes Jahr lang arbeiteten mehr als 40 Helferanwärterinnen und -anwärter aus dem Regionalbereich Kempten darauf hin, ihre Grundausbildung abzulegen. Am Wochenende war es nun endlich soweit.
Einen rund zehn Meter hohen Deich galt es bei der Übung des Ortsverbands Schwabmünchen zu überwinden.

Kein Deich zu hoch, kein Weg zu lang

Erreichen die Pumpen im Ortsverband bei steilen Pumpwegen ihre volle Leistung? Wissen, das beispielsweise im Einsatz nach Starkregenfällen unbedingt notwendig ist. Deshalb übten THW-Kräfte aus dem bayrischen Ortsverband Schwabmünchen vergangenes Wochenende, wie sich große Höhenunterschiede auf die Pumpleistung auswirken.
THW-Bundesjugendleiter Ingo Henke war von der Fachtagung begeistert: „Die Ideen, Tipps, Hinweise, alles, was da gekommen ist, bis hin zu fertigen Seminaren – grandios.“

Up²date – Ein voller Erfolg für die Jugendarbeit

Die Jugendarbeit der THW-Jugend ist bunt und vielfältig. Erstmals waren Ehren- und Hauptamtliche aus THW-Jugend, THW sowie Menschen aus anderen Organisationen und Jugendverbänden bei der Fachtagung up²date Anfang Juni eingeladen, die Projekte und Methoden der THW-Jugend kennenzulernen und auszuprobieren.
Menschenkenntnis, Organisationstalent und fachliche Eignung machen eine gute Gruppenführerin oder einen guten Gruppenführer aus.

Das Menschliche zählt

Führungskräfte im THW haben eine große Verantwortung gegenüber anderen Helferinnen und Helfern. Das gilt insbesondere für die Gruppenführerinnen und Gruppenführer, denn sie entscheiden über das Vorgehen der Gruppe und müssen das Geschehen an der Einsatzstelle genau im Auge behalten.
Viel war nicht mehr übrig: THW-Kräfte  sichern in Reddeber einen Dachstuhl ab.

Gute Zusammenarbeit in glühender Hitze

Nach einem Brand in einem Einfamilienhaus in Reddeber waren am Wochenende mehr als 20 THW-Kräfte im Einsatz. Sie unterstützten die Brandbekämpfung der Feuerwehr und ein THW-Baufachberater bewertete die Sicherheit des ausgebrannten Dachstuhls. Helferinnen und Helfer trugen abschließend Teile des Daches ab. Einen weiteren Brand meisterten Ehrenamtliche des THW in Henstedt-Ulzburg, bei dem ein Radlader zum Einsatz kam, der Brandtrümmer auseinander zog.
2700 THW-Helferinnen und -Helfer waren in den letzten zwei Wochen nach Unwetter und Starkregenfällen im Einsatz.

Unwetter: Kompetenzen des THW weiter gefragt

Geflutete Straßenzüge, vollgelaufene Keller: Die Unwetterlage im Südwesten Deutschlands hält an. Mehr als 800 THW-Kräfte pumpen, räumen und arbeiten derzeit gegen die Folgen des Starkregens an. Besonders stark betroffen sind Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und das Saarland. Seit Beginn der Regenfälle vor zwei Wochen waren rund 2700 Helferinnen und Helfer des THW im Unwettereinsatz.
Die THW-Einsatzkräfte der Fachgruppe Wasserschaden/Pumpen verhinderten den Komplettausfall des Pumpwerks in Steinberg am See.

Unwetter, Unwetter, Unwetter

Seit Anfang des Monats waren bundesweit bereits 1450 THW-Helferinnen und -helfer im Einsatz, um Menschen, Gebäude und Straßen vor den Folgen der anhaltenden Unwetter zu schützen. Da Starkregen keine Tageszeiten kennt, starteten allein am Wochenende mehr als 400 THW-Kräfte mitten in der Nacht zu ihren Einsätzen.
Die drei Siegener Bergungsgruppen übten in der Nacht von Samstag auf Sonntag verletzte Personen zu retten.

Denn sie wissen, was sie tun

Stark beschädigte und einsturzgefährdete Wohnhäuser sowie eine unbekannte Anzahl von verletzten Personen: 85 Helferinnen und Helfer des THW-Ortsverbandes Siegen trainierten am Wochenende in Wesel den Einsatz nach einer Gasexplosion.
In Freising bestand die Gefahr, dass der Bus beim Anheben zurück kippt und weitere Personen unter sich begräbt.

Übung macht die Einsatzkraft

Während am vergangenen Wochenende viele THW-Helferinnen und -Helfer zu Unwettereinsätzen ausrückten, bereiteten sich andere auf mögliche zukünftige Einsätze vor. Ob Trinkwasser aufbereiten, Verschüttete retten oder Tauchpumpen bedienen: Motiviert meisterten die Ehrenamtlichen eine Aufgabe nach der anderen.
Mit dem Radlader zogen die THW-Helferinnen und -Helfer die Anhänger auf eine angrenzende Wiese.

Futter fängt Feuer

Es war schon fast Mitternacht, als die Feuerwehr Helferinnen und Helfer des bayrischen THW-Ortsverbandes Schwandorf anforderten. Zwei Anhänger, beladen mit geerntetem Heu, brannten.
Der Programmpunkt „Springbrunnen der tschechischen Feuerwehr“ stellte den Höhepunkt der Jubiläumsfeier dar.

Eine langjährige Partnerschaft

100 Jahre Tschechien: Der Nachbarstaat Deutschlands feierte vergangenes Wochenende seinen runden Geburtstag. Das tschechische Feuerwehr-Rettungskorps (HZS) lud THW-Präsident Albrecht Broemme und Volker Strotmann, den kommissarischen THW-Landesbeauftragten für Sachsen, Thüringen, nach Tschechien ein.
THW und Feuerwehr rückten mit mehreren Booten an, um die Tierkadaver aus dem Kanal zu bergen.

Tausende tote Tiere

Die Umweltbehörde in Hamburg beauftragte vier THW-Ortsverbände sowie mehrere Freiwillige Feuerwehren, verendete Fische zu bergen: Aufgrund des warmen Wetters der vergangenen Woche befand sich im Wasser des Aßmannkanals am Samstag so wenig Sauerstoff, dass den dort lebenden Fischen die Luft zum Atmen ausging.
Aus knapp 2.000 Sandsäcken bauten die Einsatzkräfte der THW-Ortsverbände Halberstadt und Quedlinburg einen Schutzwall vor dem Klinikum in Halberstadt.

THW im Dauereinsatz

Auch am Wochenende machte das schlechte Wetter keine Pause: An verschiedenen Orten in Deutschland waren insgesamt 850 Einsatzkräfte des THW im Unwetter-Einsatz. Schwerpunkte für die THW-Hilfe lagen unter anderem in Baden-Württemberg, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und im Saarland. Dabei pumpten die Ehrenamtlichen zum Beispiel Tiefgaragen leer und schützten ein Klinikum vor der Überflutung. Für einige Ortsverbände war es bereits der zweite Einsatz innerhalb einer Woche.
Nach einem Brand auf einer Mülldeponie in Beilngries räumte das THW die Einsatzstelle.

Großeinsatz im Europa-Park Rust

Beim Großbrand im Europa-Park Rust unterstützten mehr als 130 THW-Helferinnen und -Helfer vergangene Woche die Lösch- und Bergungsarbeiten der Feuerwehr. In etwas kleinerem Stil ermöglichten 25 THW-Kräfte das Löschen einer Mülldeponie in Beilngries, Bayern.
 Pumpen im Akkord: In Nordrhein-Westfalen beschäftigten vollgelaufene Keller die Kräfte des THW-Ortsverbands Gronau.

Kein Ende in Sicht

Starkregen, Hagel, Gewitter: Die Unwetter in Deutschland lassen nicht nach. Zahlreiche THW-Kräfte sind während der Woche zu verschiedenen Einsätzen ausgerückt. Ausgestattet mit Pumpen, Netzersatzanlagen und Radladern sagten sie Unwetterschäden den Kampf an.
Vor 20 Jahren ereignete sich das Zugunglück von Eschede. Mehr als 700 THW-Kräfte waren damals im Einsatz. (Symbolbild)

Vor 20 Jahren: Zugunglück in Eschede

Auf der Bahnstrecke Hannover – Hamburg entgleiste am 3. Juni 1998 ein ICE in der Gemeinde Eschede. 101 Menschen starben, 88 verletzten sich schwer. Mehr als 700 THW-Kräfte aus 32 Ortsverbänden rückten damals zum Einsatz aus. Am Sonntag jährt sich der Unglückstag zum zwanzigsten Mal.
Mehr als 30 THW-Kräfte aus zwei Ortsverbänden reinigten vergangenes Wochenende das Greifswalder Ufer.

Rosige Aussichten

Rosa schimmerte der angespülte Seetang am Wochenende am Greifswalder Ufer (Mecklenburg-Vorpommern). Rosa, weil an ihnen tausende kleine Fettklumpen kleben. THW-Kräfte reinigten den Strand von den Verschmutzungen.
Voraussichtlich Ende 2018 werden die neuen THW-Poloshirts ausgeliefert.

Nachhaltigkeit auf den Leib geschneidert

Die neuen Poloshirts für die Einsatzkräfte des Technischen Hilfswerks (THW) sind nicht nur funktional, formstabil und strapazierfähig, sondern auch besonders nachhaltig. Dafür schrieb das Beschaffungsamt des Bundesministeriums des Innern (BMI) erstmals Bekleidung mit Lyocellfasern aus.
Wolfgang Lindmüller, Hans-Georg Wunn, Marian Wendt, Christoph Bernstiel, Phillipp Amthor, Albrecht Broemme, Ingo Henke und Gerd Friedsam.

Politiker besuchen THW-Leitung

Frisch gewählt und schon stattete der neue Präsident der THW-Bundesvereinigung e.V. (BV), Marian Wendt, der THW-Leitung in Bonn gemeinsam mit zwei weiteren Mitgliedern des Bundestags einen Besuch ab. THW-Präsident Albrecht Broemme und THW-Vizepräsident Gerd Friedsam empfingen das Trio gestern.
In Pfaffenhofen leuchteten THW-Kräfte die Einsatzstelle bei Löscharbeiten nach einem Dachstuhlbrand aus.

Blitzschnelle Hilfe

Strahlender Sonnenschein und heiße Temperaturen: Der Mai zeigt sich von seiner besten Seite. Doch auf die sommerlichen Wetterphasen folgten in den vergangenen Tagen immer wieder Starkregen, Donner und Stürme. Mehrere hundert THW-Kräfte rückten am Wochenende zu Unwettereinsätzen aus.
Ende Februar bat das WFP um Unterstützung bei der Errichtung eines humanitären Logistikhubs. Zwei Monate später reisten die Einsatzkräfte an.

Ein Camp für den guten Zweck

Mehr als 600.000 Rohingyas sind aus Myanmar geflüchtet und harren zurzeit im Grenzgebiet auf bangladeschischer Seite aus. Zwei THW-Kräfte sind als Teil eines International Humanitarian Partnership-Team (IHP-Team) seit Ende April vor Ort, um das World Food Programme (WFP) zu unterstützen. So errichten sie beispielsweise ein Camp, von dem aus die logistische Versorgung der Flüchtlingslager gesteuert werden soll.
Christian Knaack ist Verwaltungsbeauftragter des THW-Ortsverbands München-Mitte.

Die Allwissenden

Gewappnet mit Stempelkissen, Formularen und einem Computer behalten sie den Überblick im schnelllebigen Ortsverband: die Verwaltungsbeauftragten. Mit großer Sorgfalt meistern sie Dokumentenberge und halten den Ortsbeauftragten damit den Rücken frei.
Eine Frage von Muskelkraft, Ausdauer und Taktgefühl: THW-Kräfte motivierten sich auf der Donau mit einem kleinen Paddelrennen.

Ausbilden was das Zeug hält

Im Ortsverband, am See, auf dem Wasser: In den vergangenen Wochen meisterten dutzende THW-Kräfte verschiedene Ausbildungsszenarien und rüsteten sich für eine Vielzahl von Einsatzmöglichkeiten. Dazu setzten sie schweres Gerät ein, ließen Boote zu Wasser und retteten Verletztendarsteller.
Pumpen, Hochwasserschutz, TWA… Auf einem großen Messestand zeigten Helferinnen und Helfer, was das THW im Bereich rund ums Wasser leisten kann.

Vielfältige Technik rund ums Wasser

Zu viel Wasser, zu wenig Wasser, Wasser zu dreckig – das spielt für THW-Kräfte keine Rolle, denn sie stellen sich jedem Einsatz. Passend dazu präsentieren sie bereits zum fünften Mal ihre nationalen und internationalen Einsatzoptionen im Bereich Hochwasserschutz, Pumpentechnik, Trinkwasserversorgung und Ölschadensbekämpfung von Montag bis heute auf der IFAT in München. Sie ist die wichtigste internationale Fachmesse im Bereich Umwelttechnologie.
THW-Kräfte beseitigten Schäden und leuchteten die Einsatzstellen aus.

Großeinsatz nach Tornado

Nach einem Unwetter mit Windhose in Viersen gestern Abend waren die vier THW-Ortsverbände Kempen, Nettetal, Viersen und Hückelhoven mit rund 70 Kräften im Einsatz, um Sturmschäden zu beseitigen.
Wartung einer Kabeltrommel: Klaus Buchmüller, Referatsleiter Ausland der THW-Leitung (2.v.l.), und THW-Vizepräsident Gerd Friedsam (3.v.l.) besuchten die Maintenance and Care-Ausbildung in Amman.

Ausbildung in Jordanien: Wie eine gut geschmierte Maschine

Im jordanischen Amman unterrichteten sechs THW-Kräfte in den ersten beiden Maiwochen 16 Teilnehmende des jordanischen Zivilschutzes in einer angepassten Schirrmeisterausbildung. Sie hat das Ziel, die Zivilschutzkräfte im nachhaltigen Umgang mit und in der Instandhaltung von Einsatzausstattung zu schulen. THW-Vizepräsident Gerd Friedsam machte sich vergangene Woche ein Bild von den Fortschritten des Trainings, das gestern mit einer Zertifikatsverleihung endete.
Im Saarland befreiten THW-Kräfte Straßen von Schlamm und erkundeten verschiedene Einsatzstellen.

Wetter wütete am Wochenende

Ein paar sonnige und gemütliche freie Tage? In diesen Genuss kamen am Wochenende nicht alle Teile Deutschlands. Ob pumpen, abstützen oder Sandsäcke verbauen: Heftige Regenfälle sorgten für zahlreiche Einsätze des THW.
Zugänge zu Verletzten schaffen, Absicherung und Rettungsmaßnahmen: Bei der Einsatzübung mussten die Ehrenamtlichen vieles gleichzeitig erledigen und sich dementsprechend gut untereinander koordinieren.

Viele Verletzte – 110 Rettungsprofis

Personen unter schwierigen Bedingungen retten – das trainierten rund 110 ehrenamtliche Kräfte während einer gemeinsamen Übung von THW, Arbeiter-Samariter-Bund (ASB), Bergwacht und der Höhenrettung der Feuerwehren Baden-Baden und Bühlertal am Samstag in Karlsruhe.

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