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Schlammig-stinkende Angelegenheit

Mehrere tausend Kubikmeter ausgelaufener Klärschlamm – dieser Herausforderung stellten sich rund 30 THW-Kräfte in einer Verdener Kläranlage am vergangenen Wochenende. Die Helferinnen und Helfer pumpten den Schlamm aus einem bereits gefluteten Betriebsraum ab.

Mit zwei Schmutzwasserkreiselpumpen rückten die Ehrenamtlichen der THW-Ortsverbände Fallingbostel-Walsrode, Verden und Bremen-Ost am Freitagmittag zu der Unglückstelle aus. Dort war der Schlamm aus noch ungeklärter Ursache aus einem havarierten Großbehälter ausgetreten. Die braune Flüssigkeit pumpten die Einsatzkräfte in Behälter, die auf dem Gelände vorgehalten wurden. Dank der guten Förderleistung der beiden eingesetzten Pumpen des THW verhinderten die Einsatzkräfte einen großflächigeren Austritt.

Insgesamt waren rund 250 Kräfte von Feuerwehr, Deutschem Roten Kreuz (DRK), Polizei und THW tagsüber im Einsatz. In der Nacht zu Samstag konnte ihre Stärke auf 50 reduziert werden.

Während der Reinigungsarbeiten schlossen die Einsatzkräfte mittels Messungen aus, dass der Schlamm für die angrenzenden Wohngebiete eine Gefährdung darstellte – im Gegensatz zu einer Geruchsbelästigung. Deshalb waren die Anwohnerinnen und Anwohner dazu aufgerufen, Fenster und Türen geschlossen zu halten.

Am frühen Samstagmorgen war der Einsatz erfolgreich beendet. Der Verdener Bürgermeister Lutz Brockmann machte sich persönlich ein Bild von der Lage und bedankte sich für die schnelle und professionelle Hilfe.

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