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Mehr zum Thema: Internationale Zusammenarbeit

Gemeinsam mit dem UNHCR baute das THW in Flüchtlingsunterkünften Rückzugosorte für Kinder.

Weltflüchtlingstag: THW macht Camps im Irak wetterfest

„Infrastruktur, Schulen, Gesundheit – in der Region Kurdistan-Irak leistet das Technische Hilfswerk weiterhin Beiträge zur Grundversorgung für Flüchtlinge und Binnenvertriebene“, sagte THW-Präsident Albrecht Broemme anlässlich des morgigen Weltflüchtlingstages. Seit Ende 2013 unterstützt das THW im Auftrag der Bundesregierung den Auf- und Ausbau von Flüchtlings- und Transitcamps im Nord-Irak.
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Observer auf der Suche nach den „Best Practices“: Angehörige des THW und des „Office Nationale de la Protection Civile“ (ONPC) aus Tunesien mit ihren italienischen Gastgeberinnen und Gastgebern.

Europäischer Katastrophenschutz live

THW-Kräfte nahmen in der letzten Woche in Italien gemeinsam mit tunesischen Katastrophenschützern als Beobachter an einer Überschwemmungsübung im Rahmen des EU-Projektes „Increasing preparedness capacities across the Mediterranean (IPCAM)” teil. Dabei ging es um internationale Koordinierung und den Aufbau ehrenamtlicher Strukturen.
Der Programmpunkt „Springbrunnen der tschechischen Feuerwehr“ stellte den Höhepunkt der Jubiläumsfeier dar.

Eine langjährige Partnerschaft

100 Jahre Tschechien: Der Nachbarstaat Deutschlands feierte vergangenes Wochenende seinen runden Geburtstag. Das tschechische Feuerwehr-Rettungskorps (HZS) lud THW-Präsident Albrecht Broemme und Volker Strotmann, den kommissarischen THW-Landesbeauftragten für Sachsen, Thüringen, nach Tschechien ein.
THW-Kräfte bauten das MCC vor Zuschauerbühnen am BMVg in Berlin auf.

Weltweite Kommunikation für die VN

Das THW stellte letzte Woche von Dienstag bis Donnerstag das Modular Command Center (MCC) auf dem Technologie-Symposium der Vereinten Nationen (VN) beim Bundesministerium der Verteidigung (BMVg) in Berlin vor. Die Veranstaltung fand von Montag bis Freitag statt.
Ende Februar bat das WFP um Unterstützung bei der Errichtung eines humanitären Logistikhubs. Zwei Monate später reisten die Einsatzkräfte an.

Ein Camp für den guten Zweck

Mehr als 600.000 Rohingyas sind aus Myanmar geflüchtet und harren zurzeit im Grenzgebiet auf bangladeschischer Seite aus. Zwei THW-Kräfte sind als Teil eines International Humanitarian Partnership-Team (IHP-Team) seit Ende April vor Ort, um das World Food Programme (WFP) zu unterstützen. So errichten sie beispielsweise ein Camp, von dem aus die logistische Versorgung der Flüchtlingslager gesteuert werden soll.
Richard Kühnel, Bastian Harms, Hatice Akyün und Sebastian Gold (von links nach rechts) eröffneten die Ausstellung am Berliner Alexanderplatz.

EU rettet Leben

Mit einer Virtual Reality-Brille (VR-Brille) ins Rohingya-Flüchtlingslager in Bangladesch: Seit dem 18. Mai können Interessierte diese Möglichkeit im Einkaufszentrum Alexa am Berliner Alexanderplatz nutzen. Sebastian Gold, Landesbeauftragter für Berlin, Brandenburg, Sachsen Anhalt, besuchte am 18. Mai die Eröffnung der Ausstellung „EU rettet Leben“.
Wartung einer Kabeltrommel: Klaus Buchmüller, Referatsleiter Ausland der THW-Leitung (2.v.l.), und THW-Vizepräsident Gerd Friedsam (3.v.l.) besuchten die Maintenance and Care-Ausbildung in Amman.

Ausbildung in Jordanien: Wie eine gut geschmierte Maschine

Im jordanischen Amman unterrichteten sechs THW-Kräfte in den ersten beiden Maiwochen 16 Teilnehmende des jordanischen Zivilschutzes in einer angepassten Schirrmeisterausbildung. Sie hat das Ziel, die Zivilschutzkräfte im nachhaltigen Umgang mit und in der Instandhaltung von Einsatzausstattung zu schulen. THW-Vizepräsident Gerd Friedsam machte sich vergangene Woche ein Bild von den Fortschritten des Trainings, das gestern mit einer Zertifikatsverleihung endete.
 Die THW-Kräfte banden ihre Gäste aktiv in das fiktive Einsatzgeschehen ein.

Personenrettung vor internationalem Publikum

Wie ist das THW aufgebaut und wie ist es ausgestattet? Antworten auf diese und andere Fragen erhielten zehn Botschafterinnen und Botschafter der Vereinten Nationen (VN) Mitte Mai bei ihrem Besuch im THW-Ortsverband Berlin-Reinickendorf.
Viele Vermisste ließen sich während der Übung schon über den Bildschirm der ULfs sichten.

Weil sie alles sehen

Zu einem internationalen Expertenaustausch entsandte das THW Anfang Mai einen Experten für Unbemannte Luftfahrtsysteme (ULfs) nach Ungarn. Dort tauschten sich Fachleute im Rahmen des EU-geförderten Programms „Exchange of Experts“ über Erfahrungen mit ULfs im Katastrophenschutz aus.
Funkenflug, Lärm, Staub, rotierende Scheibe: Besonders beim Trennschleifer müssen die Ausbilder vermitteln, wie Ehrenamtliche das Gerät sicher bedienen.

Tunesier trainieren tatkräftig

Ausbildung ist nicht gleich Ausbildung: 28 tunesische Katastrophenschützer lernen zurzeit im THW-Ortsverband Osnabrück, worauf es bei der Ausbildung von Ehrenamtlichen ankommt. Dieses Programm namens „Train-the-Trainers“ ist Teil der Kooperation zwischen dem THW und der tunesischen Zivilschutzbehörde Office National de la Protection Civile (ONPC).
Camp errichten, Lage erkunden, Pumpen stationieren – das alles erforderte übersichtliche Planung und gute Koordination.

Hochleistungspumpen à la française

Mehr als 20 THW-Kräfte verschlug es diese Woche in die französische Stadt Arles. Während einer europäischen Übung qualifizierte sich dort das Hochleistungspumpenmodul (HCP) Süd des THW für den Voluntary Pool der Europäischen Union (EU). Damit sind die THW-Kräfte und ihre Partner für einen Auslandseinsatz besser vorbereitet.
Für den „Train-the-Trainers“-Kurs warfen sich die jordanischen Katastrophenschützer in THW-Einsatzkleidung.

Wissen „Wie“ – Capacity Building für Jordanien

THW-Kräfte aus Heidelberg zeigen seit letzter Woche Montag Ausbildern der jordanischen Zivilschutzbehörde General Directorate of Jordan Civil Defense (JCD), wie sie Fähigkeiten und Wissen an ehrenamtliche Einsatzkräfte vermitteln. Die Ausbildung ist Teil einer Projektpartnerschaft zwischen THW und JCD, um ehrenamtlichen Bevölkerungsschutz in Jordanien zu fördern.
Dr. Pir Hossein Kolivand vom iranischen Ministerium für Gesundheit und medizinische Ausbildung, THW-Präsident Albrecht Broemme und Ministerialrat Andreas Höger (v.l.n.r.).

Iranische Gruppe besucht das THW

Während einer Studienreise nach Deutschland besuchte am 10. April eine elfköpfige Gruppe iranischer Fachleute für Bevölkerungsschutz auf Einladung der Björn Steiger Stiftung das THW-Informationszentrum in Berlin. Die Gäste sind in verschiedenen iranischen Ministerien und Einrichtungen im Bereich des Gesundheitswesens und der Katastrophenvorsorge tätig.
Unter den Augen der THW-Kräfte lernten die tunesischen Bevölkerungsschützer unter anderem, Stromgeneratoren richtig zu warten.

Ordnung ist das halbe Leben

Sieben THW-Kräfte bildeten im tunesischen Kairouan haupt- und ehrenamtliche Kräfte der staatlichen Katastrophenschutzbehörde Office National de la Protection Civile (ONPC) zu sogenannten Schirrmeistern aus. Dazu befähigten sie die tunesischen Kameraden, Maschinen und Material richtig zu warten und zu pflegen, und richteten eine Schirrmeister-Werkstatt ein.
Außenminister Heiko Maas überzeugte sich vor Ort von der guten Zusammenarbeit zwischen THW und JCD.

Deutsch-jordanisches Katastrophenschutz-Projekt vorgestellt

Bonn/Amman. Außenminister Heiko Maas besuchte heute auf einer seiner ersten Auslandsdienstreisen das General Directorate of Jordan Civil Defense (JCD) in Jordanien. Maas überzeugte sich in Amman vom Fortschritt der Kooperationsprojekte von JCD mit dem Technischen Hilfswerk (THW).
Zwei Ehrenamtliche und fünf Hauptamtliche des THW reisten vom 11. bis zum 16. März nach Tunesien, um die ehrenamtlichen Strukturen im tunesischen Bevölkerungsschutz zu vertiefen.

Hochleistungs-Pumpen-Module für Tunesien

Ehrenamtliche Strukturen im tunesischen Bevölkerungsschutz ausbauen – dabei unterstützt das THW seinen tunesischen Partner Office National de la Protection Civile (ONPC) seit 2012. Im März reisten sieben THW-Angehörige nach Tunesien, um dort Hochleistungs-Pumpen-Module (High Capacity Pumping –HCP) aufzubauen.
Die Einsatzfahrzeuge fanden besonders Interesse bei den irakischen THW-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeitern.

Iraker besuchen Kölner Ehrenamtliche

Eine Gruppe von fünf irakischen THW-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeitern aus Erbil besuchte am Dienstag den Ortsverband Köln Nord-West. Dort bekamen die Gäste einen Eindruck von der Arbeit und Ausbildung der Ehrenamtlichen sowie ihrer technischen Ausstattung.
Die 40 Teilnehmenden lernten verschiedene Lektionen, zum Beispiel, dass zu volle Sandsäcke keinen Schutz vor Wasser bieten.

THW unterstützt Kanada bei Hochwasserschutz

Die Spuren des Wassers sind noch gut an einigen Häusern und Hütten zu sehen. Im vergangenen Jahr suchte ein Jahrhunderthochwasser die kanadischen Provinzen Ontario und Quebec heim. Kurz vor der diesjährigen Hochwassersaison reisten drei THW-Kräfte nach Kanada, um Mitarbeitende aus rund 20 Stadtverwaltungen im Bereich Hochwasserschutz zu trainieren.
In der THW Leitung trafen sich die Vertreterinnen und Vertreter beider Bevölkerungsschutzbehörden. Mit dabei war auch THW-Vizepräsident Gerd Friedsam (9. von links).

Von Bagdad nach Bonn

Führungskräfte der irakischen Katastrophenschutzbehörde JCMC (Joint Coordination and Monitoring Center) besuchten vergangene Woche für einen Strategieworkshop die THW-Leitung in Bonn. Bei dem Treffen identifizierten THW und JCMC die Kooperationsfelder Ausstattung und Ausbildung und legten damit einen wichtigen Baustein für ihre weitere Zusammenarbeit in diesem Jahr.
Das Auftakttreffen für das EU-Projekt TaFF fand Anfang dieser Woche in Bonn mit Partnern aus Deutschland, Griechenland und Slowenien statt.

Vorbereitung auf Sturzfluten in Europa

Extreme Regenfälle und Sturzfluten treten immer häufiger und in stärkerem Ausmaß auf. Um auf solche Einsatzsituationen besser vorbereitet zu sein, führt das THW mit internationalen Partnern das EU-Projekt „Development of operational strategies and guidance on Tackling consequences of extreme rainfalls and Flash Floods“ (kurz: TaFF) durch.
THW-Präsident Gerd Friedsam besuchte mit Vertreterinnen und Vertretern des tunesischen Innenministeriums und Zivilschutzes die Ausstellung.

„Tag des internationalen Zivilschutzes“ in Tunesien

Seit 2012 unterstützt das THW den Auf- und Ausbau des Bevölkerungsschutzes in Tunesien. Am Donnerstag fand in Tunis der „Tag des internationalen Zivilschutzes“ statt, zu dem eine THW-Delegation mit THW-Vizepräsident Gerd Friedsam eingeladen war. Eine Vielzahl von tunesischen Zivilschutz-Organisationen präsentierte sich an dem Tag.
Zahnrad der Freundschaft: THW-Präsident Albrecht Broemme (rechts) überreichte dem tunesischen Innenminister Lotfi Brahem einen THW-Zahnkranz.

Tunesischer Innenminister lobt Kooperation mit THW

THW-Präsident Albrecht Broemme empfing am Montag den tunesischen Innenminister Lotfi Brahem im Berliner THW-Informationszentrum. Vor seinem Treffen mit Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière sprach Brahem in Begleitung von Moez Dachraoui, dem Generaldirektor der tunesischen Zivilschutzbehörde, mit Broemme über das Engagement des THW in Tunesien.
Bis zu 30 Kinder finden jeweils in den sechs Klassenräumen der neuen Schule Platz.

Flüchtlingskindern eine Zukunft bauen

Im Nordirak hat das THW eine Schule und zwei kinderfreundliche Bereiche in Flüchtlingslagern fertiggestellt. Das Land Hessen finanziert dieses Projekt, um die Lebensbedingungen in den Camps zu verbessern und die Entwicklung von geflüchteten Kindern und Jugendlichen zu fördern.
Unwetter, Großveranstaltungen, Unfälle, Hilfe im Ausland und Übungen: Im Jahr 2017 gab es viel zu tun für THW-Angehörige.

Das war 2017

Zu Beginn des neuen Jahres werfen wir nochmal einen Blick zurück – mit ausgewählten Highlights und Impressionen des Digitalen Jahresrückblicks 2017.
Vom THW ausgebildete Kräfte verleihen künftig Arbeitsmaterialien an Geflüchtete in den Camps.

THW baut Werkstätten in Flüchtlingscamps

Das THW hat vergangene Woche zwei Werkstätten mit Werkzeugverleih in den Flüchtlingscamps Basirma und Darashakran im Nordirak fertiggestellt. Künftig können sich Bewohnerinnen und Bewohner dort Werkzeuge ausleihen, um ihre Unterkünfte eigenständig zu reparieren oder auszubauen. Für 2018 sind Schulungen im Umgang mit schwereren Arbeitsgeräten und spezielle Trainings für Frauen und Mädchen vorgesehen.
Stolze tunesische Helferinnen und Helfer nach bestandener Grundausbildungs-Prüfung (Archivbild).

Hand in Hand in Tunesien

Wie unterschiedliche Projekte wirkungsvoll ineinandergreifen können, stellten das THW und das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) bei einer Jahresabschlussveranstaltung in Tunesien Anfang Dezember eindrucksvoll unter Beweis: Sie unterstützen gemeinsam den Aufbau des tunesischen Katastrophenschutzes.
Die jordanischen Zivilschützer führten die THW-Kräfte durch die Zentralwerkstatt des jordanischen Bevölkerungsschutzes.

Nach dem Einsatz ist vor dem Einsatz

Die Aufrechterhaltung der Einsatzbereitschaft, die Pflege und Wartung der Ausstattung spielen im Bevölkerungsschutz eine große Rolle und dienen zugleich der Nachhaltigkeit. Diese Erfahrungen vermittelten Anfang Dezember sechs THW-Kräfte in Amman beim ersten Maintenance and Care Training für den jordanischen Bevölkerungsschutz.
 45 Teilnehmende aus 20 Ländern entwickeln gemeinsam ein Konzept zur Unterbringung von tausenden Menschen im Katastrophenfall.

Sicher untergebracht

Bei schweren Waldbränden, heftigen Überschwemmungen oder nuklearen Störfällen müssen unter Umständen tausende Anwohnerinnen und Anwohner ihre Häuser und Wohnungen verlassen. Doch wohin mit ihnen? Mit dieser Frage beschäftigen sich seit gestern 45 Expertinnen und Experten aus 20 verschiedenen Ländern beim zweiten internationalen Workshop des Mass Shelter Capability Projects II in Villar-sur-Ollon (Schweiz).
Grenzüberschreitende Kooperation: Genauso wie das Amphibienfahrzeug die Grenzen zwischen Kraftwagen und Boot überwindet, schweißt das Projekt den deutschen und französischen Bevölkerungsschutz zusammen.

Zu Land! Zu Wasser?

Ist es ein Auto? Ist es ein Boot? Nein – es ist ein Amphibienfahrzeug! Am vergangenen Samstag nahm THW-Präsident Albrecht Broemme in Germersheim (Rheinland-Pfalz) gemeinsam mit Landrat Fritz Brechtel und Paul Francheterre, Präsident der Fédération Nationale Protection Civile Frankreich, ein neues Amphibienfahrzeug für das THW in Dienst.

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