Hauptnavigation

Rollendes Material für zwei Fachgruppen

Der Fuhrpark des THW umfasst derzeit bundesweit mehr als 6.600 Fahrzeuge und rund 4.500 Anhänger. Damit die THW-Einsatzkräfte gut auf zukünftige Einsätze vorbereitet sind, stellt die Bundesanstalt permanent neue Fahrzeuge in Dienst und tauscht alte aus. Einen Schwerpunkt bei den Beschaffungen bildet in diesen Wochen die Ausstattung für die Fachgruppe Räumen.

Mitte März nahm THW-Präsident Albrecht Broemme an der Übergabe von sechs Teleskopladern an Ortsverbände aus zwei Landesverbänden im hessischen Gießen teil. Am folgenden Wochenende gingen fünf baugleiche Fahrzeuge an THW-Ortsverbände aus drei weiteren Landesverbänden. Die rund elf Tonnen schweren und 112 PS-starken Umschlaggeräte sind im Jahr 2017 in die Stärke- und Ausstattungsnachweisung (StAN) für die Fachgruppe Räumen aufgenommen worden. Die neuen Baumaschinen können mit verschiedenen Anbaugeräten von den THW-Einsatzkräften flexibel genutzt werden. Unter anderem werden sie zum Räumen, dem Bewegen von Lasten und dem Arbeiten in Höhen eingesetzt.

Ebenfalls in der Fachgruppe Räumen werden die fünf Radbagger stationiert, die Ende Februar THW-Einsatzkräfte aus den Ortsverbänden Bergisch Gladbach, Bünde, Coburg, Dessau und Essen beim Hersteller in Ganderkesee (Niedersachsen) entgegennahmen. Je 14 Tonnen schwer ist jede der neuen Baumaschinen. Etwa 1.000 Kilogramm mehr bringt der Kettenbagger auf die Waage, für den der Ortsverband Eutin Mitte März in Essen (Nordrhein-Westfalen) die Schlüssel überreicht bekam. Besonders auf Trümmerflächen und weichem Untergrund kommen die Vorzüge dieses Baggers zum Tragen, da sich das Gewicht über die Ketten gleichmäßiger verteilt und er nicht so leicht kippt oder einsinkt.

Auch acht Fachgruppen Führung und Kommunikation freuten sich Anfang März über neue Technik. Im niedersächsischen Elze übernahmen Helferinnen und Helfer aus den Ortsverbänden Darmstadt, Gießen, Landau, Lehrte, Mainz, St. Ingbert, Trier und Wangen neue Fernmeldekraftwagen. Die Fahrzeuge mit Planenaufbau und Ladebordwand werden unter anderem beim Verlegen von Feldkabel eingesetzt.

Rund 30 Millionen Euro gab das THW im Jahr 2017 für neue Fahrzeuge aus. In den kommenden Jahren ist mit weiteren Erneuerungen im Fuhrpark zu rechnen, denn bis zum Jahr 2023 stehen dem THW für Fahrzeuge und Großgeräte dank eines Beschaffungsprogramms – zusätzlich zu den regulär jährlich 15 Millionen Euro – 100 Millionen Euro zur Verfügung.

Alle vom THW zur Verfügung gestellten Bilder sind honorarfrei und dürfen unter Angabe der Quelle "THW" für die Berichterstattung über das THW und das Thema Bevölkerungsschutz verwendet werden. Alle Rechte am Bild liegen beim THW. Anders gekennzeichnete Bilder fallen nicht unter diese Regelung.

Zusatzinformationen

Navigation und Service