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Jubiläum der Hilfsbereitschaft

10. Juli 1968: Heute vor 50 Jahren zog ein Tornado mit einer Geschwindigkeit von 300 Kilometern pro Stunde durch die Stadt Pforzheim in Baden-Württemberg. In einem Zeitraum von nur 20 Minuten verursachte die Windhose eine 35 Kilometern lange und bis zu 500 Meter breite Schneise der Verwüstung. Hunderte THW-Kräfte bauten die Stadt wieder mit auf.

„nach wirbelsturm im grosszraum pforzheim sind seit 10. juli 1968, 23.30 uhr bis 11. juli 1968, 21 uhr insgesamt 300 thw-helfer im einsatz.“ Als diese Nachricht per Fernschreiber beim damaligen Bundesamt für zivilen Bevölkerungsschutz eintraf, kämpften die THW-Einsatzkräfte bereits seit zwei Tagen gemeinsam mit Bundeswehr, Feuerwehr, Deutschem Roten Kreuz, französischen sowie amerikanischen Streitkräften und den Bürgerinnen und Bürgern von Pforzheim gegen die Folgen des Tornados.

200 Verletzte, 2 Tote, 2000 beschädigte Gebäude–mehr als 350 THW-Kräfte aus 27 Ortsverbänden stabilisierten in den Wochen danach einsturzgefährdete Gebäude, bargen Hausrat und rissen ein, was nicht mehr zu retten war. Bis heute gilt der Tornado in Pforzheim als einer der verheerendsten in Deutschland.

Ein Tornado ist ein starker Luftwirbel, der sich nahezu senkrecht in der Erdatmosphäre bewegt. Der deutsche Wetterdienst zeichnet jährlich bis zu 60 dieser Stürme mit unterschiedlichen Stärken in Deutschland auf.

Alle vom THW zur Verfügung gestellten Bilder sind honorarfrei und dürfen unter Angabe der Quelle "THW" für die Berichterstattung über das THW und das Thema Bevölkerungsschutz verwendet werden. Alle Rechte am Bild liegen beim THW. Anders gekennzeichnete Bilder fallen nicht unter diese Regelung.

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