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UN-Klassifizierung für THW-Schnelleinsatzeinheit SEEBA

Die Schnell-Einsatz-Einheit-Bergung-Ausland (SEEBA) der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW) erfüllt als erste deutsche Einheit die internationalen Rahmenvorgaben der Vereinten Nationen (UN) für humanitäre Soforthilfeeinsätze nach Erdbeben. Im Rahmen einer Zertifizierungsübung, die Ende vergangener Woche an der THW-Bundesschule in Hoya bei Bremen stattfand, wurde die SEEBA als sogenanntes „Heavy Team“ in den Einsatzkatalog der INSARAG (International Search and Rescue Advisory Group) aufgenommen.

„Ich bin sehr erfreut, dass die SEEBA die Prüfung gemeistert hat. Das zeigt deutlich, dass wir als Einsatzorganisation im internationalen Netzwerk der humanitären Hilfe ein wichtiger Partner sind“, sagte THW-Präsident Albrecht Broemme, der sich in Hoya persönlich von der Leistungsfähigkeit überzeugte. Zudem sei es wichtig, dass es für humanitäre Hilfseinsätze bindende Standards gebe. „Menschen in Not brauchen nicht nur gut gemeinte, sondern vor allem professionelle Hilfe“, betonte der THW-Präsident.

Die INSARAG ist ein Gremium innerhalb der Vereinten Nationen, das sich aus Katastrophenschutzexperten aus über 80 Ländern zusammensetzt. Seine Hauptaufgabe ist es, internationale Qualitätsstandards für so genannte urbane Ortungs- und Rettungseinheiten (SAR) festzulegen. SAR Einheiten werden vornehmlich nach Katastrophen in dicht besiedelten Gebieten eingesetzt.

Vom 27. August bis 1. September trainierten 58 Einsatzkräfte der SEEBA unter den Augen von UN- und weiteren internationalen Beobachtern den Einsatz nach einem Erdbeben. Dabei wurden das Einsatzteam, die technische Ausstattung, die Einsatztaktik sowie die Führungs- und Kommu-nikationsstrukturen unter die Lupe genommen. Die INSARAG zertifiziert die internationalen Einsatzteams in den Kategorien „Light“, „Medium“ und „Heavy“, wobei diese Festlegung sowohl die Ausstattung als auch die Größe des Teams bestimmt. Mit der Zertifizierung als „Heavy-Team“ (58 Einsatzkräfte) sind auch die Bedingungen für das „Medium-Team“ (30 Einsatzkräfte) erfüllt.

Ansprechpartner:

Dagmar Thomitzek 06151-4923625

Nicolas Hefner 0228-940-1777

  • Tag und Nacht und rund um die Uhr musste das SEEBA-Heavy-Team seine Leistungsfähigkeit unter Beweis stellen. (Bild anzeigen)

  • THW-Präsident Albrecht Broemme (re.) und der Leiter der Abteilung Einsatz, Volker Strotmann, überzeugten sich vor Ort  von der Leistungsfähigkeit. (Bild anzeigen)

  • Blick in den Trümmerkegel: THW-Präsident Albrecht Broemme machte sich sein eigenes Bild von der Lage. (Bild anzeigen)

  • Die Schnell-Einsatz-Einheit-Bergung-Ausland (SEEBA) der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW) erfüllt die internationalen Rahmenvorgaben der Vereinten Nationen (UN) für humanitäre Soforthilfeeinsätze nach Erdbeben. (Bild anzeigen)

  • Lohn der Mühe: Das offizielle UN-Zertifikat der Schnell-Einsatz-Einheit-Bergung Ausland des THW. (Bild anzeigen)

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