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Mit einem Leuchtmast sorgten die Neuhausener THW-Kräfte für ausreichend Licht an der Einsatzstelle.

Ausleuchten, abstützen, aufatmen

Nicht nur die Fachgruppe Wasserschaden/Pumpen ist durch die Unwetter der vergangenen Tage in weiten Teilen Deutschlands gefordert. In Leinfelden-Echterdingen (Baden-Württemberg) bestand am Montag nach heftigen Winden und Starkregen die Gefahr, dass eine Scheune einstürzte. Rund 50 THW-Kräfte aus sieben Ortsverbänden sicherten das Gebäude, räumten Trümmerteile bei Seite und leuchteten die Einsatzstelle aus.
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Mit einer Seilwinde und dem Gerätekraftwagen zogen die Ehrenamtlichen den Baum von der eingeklemmten Stromleitung.

Mit Pumpen und Motorsägen

Starkregen, Gewitter und Hagel: Diese unheilvolle Kombination zog vergangenen Samstag über die Bodenseeregion. Sie sorgte für vollgelaufene Keller, umgestürzte Bäume und rund 70 THW-Helferinnen und -Helfer aus Baden-Württemberg im Einsatz. Auch Ehrenamtliche aus Niedersachsen und dem Saarland wurden zu Unwettereinsätzen gerufen.
Einsatzschwerpunkt Hamburger Stadtgebiet. Von den Messehallen über die Elbphilharmonie bis hin zur Hafencity waren die THW-Kräfte aktiv.

THW bei G20-Gipfel im Einsatz

Sicherheitszonen ausleuchten, Stromversorgung sicherstellen oder Einsatzkräfte verpflegen: Mit bis zu 470 Helferinnen und Helfern pro Tag ist das Technische Hilfswerk (THW) seit Anfang der Woche im Rahmen des G20-Gipfels gefragt. Einsatzkräfte aus ganz Deutschland unterstützten unter anderem die Polizei, Feuerwehr sowie die Freie und Hansestadt Hamburg bei den umfangreichen Sicherungsmaßnahmen.
In Zeesen pumpten Lübbener THW-Kräfte ein Wohngebiet frei.

Zauberlehrling am Werk?

Nach den heftigen Starkregenfällen am vergangenen Wochenende haben in Brandenburg immer noch Dörfer mit Überschwemmungen zu kämpfen – als würden die Besen von Goethes Zauberlehrling ohne Unterlass neues Wasser schöpfen und über den Ortschaften ausgießen. Vor allem in Leegebruch pumpen THW-Kräfte weiter Wasser ab. THW-Präsident Albrecht Broemme machte sich am Dienstag ein Bild von der Lage.
Hunde riechen 44 Mal besser als Menschen: Darum sind sie für die Vermisstensuche, wie etwa in Königstein, eine wichtige Unterstützung für das THW. Archivbild.

Gesucht, gefunden

Mit mehr als 20 Ehrenamtlichen des Ortsverbandes Sulzbach-Rosenberg – fünf davon vierbeinig – suchte das THW vergangenen Mittwoch und Donnerstag eine vermisste Person im bayerischen Königstein. Am Donnerstagabend fanden die Einsatzkräfte die 35-Jährige.
Eine abgesicherte Einsatzstelle ist für Rettungskräfte wichtig, um gefahrlos Hilfe leisten zu können. So auch auf der A9 in Oberfranken. (Symbolbild)

Gerufen, geborgen, getrauert

Auf der A9 in Oberfranken krachte gestern Morgen ein Reisebus an einem Stauende in einen Sattelzug und ging in Flammen auf. 18 Menschen starben, dutzende trugen teils schwere Verletzungen davon. Rund 20 THW-Kräfte sicherten die Unfallstelle ab und bargen den ausgebrannten Bus.
Geschwindigkeitsrausch: Die Radprofis passierten die Einsatzstellen innerhalb weniger Sekunden, während die THW-Kräfte schon lange im Voraus die Strecke sicherten.

Im Einsatz für das gelbe Trikot

Die Jagd nach dem gelben Trikot hat begonnen: Rennradfahrer aus aller Welt legen in den kommenden Wochen mehr als 3.500 Kilometer zurück. Sie alle wollen als Sieger in Paris einfahren. Dass die Radfahrer auf den ersten beiden Etappen in Deutschland einen guten Start erwischten, garantierten rund 1.200 THW-Kräfte und sicherten letztes Wochenende den Streckenverlauf der Tour de France.
Dank des behelfsmäßigen Anlegers kamen der Verstorbene und die geladenen Trauergäste trocken auf die „MS Mainz“.

Friedlicher Abschied von Helmut Kohl

Mit rund 100 THW-Kräften aus sechs Ortsverbänden sorgte das THW vergangenen Samstag für eine ruhige und friedliche Trauerfeier für den ehemaligen Bundeskanzler, Dr. Helmut Kohl. Die Ehrenamtlichen errichteten unter anderem einen Schiffanleger für die „MS Mainz“. Mit dem Schiff wurde der Leichnam des Altkanzlers von Reffenthal über den Rhein gebracht.
Nicht den Boden unter den Füßen verlieren: THW-Kräfte sicherten ein Baugerüst in Berlin, nachdem der Bordstein abgesackt war.

Bademeister der Herzen

Wie ein unheilverkündender Trommelwirbel prasselte letzte Woche Starkregen auf Berlin und Brandenburg nieder. Mehr als 700 THW-Kräfte aus 25 Ortsverbänden setzten dem Rhythmus des Regens ihre dröhnenden Pumpen entgegen. Die Bilanz: kalte Füße, warme Herzen.
Das Größte Volksfest in Nordeuropa ist die Kieler Woche. Mit anderen Hilfsorganisationen übernahm das THW Sicherheitsaufgaben zu Wasser und zu Lande.

Blaues Treiben auf der Kieler Woche

Die Kieler Woche ist mit drei Millionen Besucherinnen und Besuchern das weltgrößte Segelevent. Sie fand vergangene Woche zum 123. Mal statt. Ehrenamtliche des THW aus sieben Ortsverbänden sorgten zehn Tage lang für einen reibungslosen Ablauf bei der Veranstaltung.
Nicht den Boden unter den Füßen verlieren: THW-Kräfte sicherten ein Baugerüst in Berlin, nachdem der Bordstein abgesackt war. Alle THW-Ortsverbände aus Berlin waren während des Starkregens im Einsatz.

Ein Königreich für eine Arche

Ausnahmezustand in Berlin: Starkregenfälle überfluteten am Donnerstag die Hauptstadt sowie weite Teile Brandenburgs. Mehr als 400 THW-Kräfte aus 24 Ortsverbänden dämmten die Fluten mit Sandsäcken ein, pumpten überschwemmte Gebäude leer und leuchteten Einsatzstellen aus. Zurzeit sind noch etwa 90 THW-Kräfte im Einsatz.
Führungskräfte aus neun verschiedenen Ländern trafen sich in Sinzig, um anhand eines Katastrophenszenarios im fiktiven Staat „Tukastan“ Einsatzleitung und internationale Zusammenarbeit im Ausland zu üben.

Europäische Führungskräfte proben Katastrophenfall

Rund 20 Führungskräfte aus neun Ländern trafen am Samstag in Sinzig auf ein forderndes Szenario bei einer europäischen Katastrophenschutzübung: Der fiktive Staat „Tukastan“ bat nach einem Erdbeben der Stärke 7,6 und Überschwemmungen um internationale Hilfe.
Mit den handlichen Quadern des JetFloat-Systems können die THW-Kräfte schwimmende Anleger oder Brücken bauen.

Wissen wie Wasserfahrzeuge wirksam werden

Schwimmbrücken, Mehrzweck-Arbeitsboote, Tauchroboter: Rund um Fahrzeuge und Geräte, die das THW auf und unter Wasser betreibt, drehte sich die diesjährige THW-Fachberater-Tagung. Insgesamt 60 Fachberater trafen sich dazu am Samstag, dem 24. Juni 2017, am Hafen Britz in Berlin-Neukölln. Sie vertieften ihr Wissen, um Partner des THW über Einsatzmöglichkeiten im Wasser zu informieren.
Verletzte, Rauch und ein zerstörtes Auto: Die Übungsszene sollte möglichst realistisch sein.

Nichts für schwache Nerven

Ein lauter Knall und viel Rauch dienten vergangene Woche für rund 50 THW-Kräfte des Geschäftsführerbereichs Frankfurt am Main als Startschuss für die gemeinsame Übung. Den Ehrenamtlichen bot sich ein seltenes Einsatzszenario: die Detonation einer Autobombe.
Straßen und Häuser von umgefallenen Bäumen befreien – gerade im Sommer eine regelmäßige Einsatzoption für das THW.

Sommerzeit, Gewitterzeit

Ende vergangener Woche krachte es vielerorts in Deutschland. Unter anderem im nordrhein-westfälischen Gelsenkirchen und im Rhein-Kreis Neuss sorgten Sturmböen, Starkregen und Blitze für Schäden. Mehr als 40 THW-Kräfte räumten umgefallene Bäume bei Seite und pumpten überflutete Keller leer.
Die THW-Kräfte nutzten die wenigen noch stabilen Holzlatten der alten Dachkonstruktion, um die neuen Materialien zu verbauen.

Feuer fordert Fachkompetenz

Der ausgebrannte Dachstuhl eines Wohnhauses ließ am vergangenen Wochenende den THW-Ortsverband Pfaffenhofen (Bayern) ausrücken. Die mehr als zehn Ehrenamtlichen verschlossen das Dach provisorisch. Ebenso feurig war die Ursache für einen Einsatz von rund 20 THW-Kräften aus Olpe und Attendorn (Nordrhein-Westfalen) am Montag. Dort war eine Lagerhalle in einem Gewerbegebiet in Brand geraten.
10. Leitsatz: Wir begeistern junge Menschen für das THW und zur Übernahme von Verantwortung.

Verantwortung für Jugendliche, Begeisterung fürs Helfen

In einer Übung verschüttete Menschen retten, Holz verarbeiten oder im Zeltlager Freunde finden: Im Technischen Hilfswerk sammeln Jugendliche und junge Erwachsene Erlebnisse und Erfahrungen, die sie im Alltag nicht erleben würden. Sie sind die Helferinnen und Helfer von morgen und als Nachwuchs für das THW unverzichtbar. Daher engagieren sich viele Mitglieder der THW-Familie in der THW-Jugend oder integrieren junge Erwachsene in ihren Ortsverband.
Viele Aufgaben fürs THW: Die Helferinnen und Helfer beräumten bei den drei Einsätzen nicht nur Trümmer und Wracks, sondern evakuierten auch Betroffene und leuchteten die Einsatzstellen aus.

Zwischen Flammen und Trümmern

Rauchsäulen in Speyer, Ebern und Saarburg: Das THW war in den vergangenen Tagen bei mehreren Bränden im Einsatz. Ein Feuer in einer Lagerhalle hielt die Kräfte aus den THW-Ortsverbänden Speyer und Neustadt an der Weinstraße von Samstag auf Sonntag wach. Im fränkischen Ebern stand am Sonntag eine Scheune und in Saarburg am Montag eine Lagerhalle in Flammen.
Im schwachen Licht des ICE-Tunnels waren verständliche Kommunikation und abgestimmte Abläufe gefragt.

Licht am Ende des Tunnels

Rund 700 Rettungskräfte übten am vergangenen Samstag im Eisenbahntunnel „Augustaburg“ bei Erfurt, Verletzte aus einem verunglückten ICE zu retten. Etwa 30 THW-Kräfte aus den Ortsverbänden Eisenach, Erfurt und Gotha leuchteten die Unfallstelle aus, brachten psychosoziale Nachsorgeteams vor Ort und betrieben den Bereitstellungsraum.
Jung und Alt Hand in Hand – mit Sandsäcken errichten die Ehrenamtlichen des THW und der THW-Jugend e.V. das Löschwasserbecken.

Ein Schwimmbecken im Wald?

Brandbekämpfung ist ohne Frage eine Aufgabe der Feuerwehr. Doch insbesondere bei großen Bränden kann das THW unterstützen. Wie? Das zeigten mehr als 50 Ehrenamtliche des THW-Ortsverbandes Berlin Charlottenburg-Wilmersdorf vergangenes Wochenende bei einer Waldbrandübung im brandenburgischen Storkow.
Mit viel Kraft zogen THW und Feuerwehr die Puppe mit einem Schleifkorb nach oben.

Abgeseilt und gerettet

Alarm im Pumpspeicherwerk Langenprozelten: Zwei Personen verletzen sich bei Arbeiten an dem Werk und müssen gerettet werden. Dieses Szenario übten rund 40 Einsatzkräfte des bayrischen THW-Ortsverbands Lohr und der Feuerwehr Gemünden am vergangenen Donnerstag.
Mit dem Radlader beseitigten die vier Ehrenamtlichen der Fachgruppe Räumen die Dachreste der Garage.

Explosive Sammlung

Am vergangenen Montagnachmittag knallte es mehrmals im nordrhein-westfälischen Hennef. Der Grund: In der Garage eines Einfamilienhauses explodierte Weltkriegsmunition. Mehr als 30 THW-Helferinnen und -Helfer aus vier Ortsverbänden waren im Einsatz. So rissen sie unter anderem die Garage ab.
THW-Kräfte bauten einen 50 Meter langen Steg zusammen. Er führte vom Ufer über den Deich bis auf die Elbwiesen.

Voller Tatendrang beim Kirchentag

Der 36. Deutsche Evangelische Kirchentag am vergangenen Wochenende in Wittenberg war ein Großeinsatz für das THW und andere Hilfsorganisationen. Insgesamt rund 400 THW-Kräfte errichteten im Vorfeld einen großen Fußgängersteg an der Elbe, besetzten einen Leitungsstab und bauten in Magdeburg einen Pilgerhafen. Am Samstag und Sonntag versorgten THW-Kräfte gemeinsam mit dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) etwa 1.500 Helferinnen und Helfer. Sie alle garantierten bei diesem Event die Sicherheit der etwa 100.000 Besucher.
Mit Hilfe eines sogenannten Dreibocks können die THW-Kräfte Personen – oder Übungspuppen wie vergangenes Wochenende in Bayern – aus der Tiefe retten.

Von Dänemark bis Bayern: Üben, üben, üben

Ob Orten und Retten oder Stegebau und Pumpen – die Aufgaben bei gleich drei Übungen mit rund 380 THW-Kräften am vergangenen Wochenende waren vielfältig. Während im Norden und Westen jeweils eine Explosion als Übungsszenario diente, übten die Ehrenamtlichen im Süden unterschiedliche Einsatzoptionen zu Land und zu Wasser.
Mit Kränen trugen die Einsatzkräfte die Wellbleche des eingestürzten Daches in Wedel ab, um an die Glutnester heranzukommen.

Mit Kran und Pumpen gegen die Flammen

Feuer am verlängerten Wochenende: THW-Kräfte wurden in den vergangenen Tagen zu mehreren Brandeinsätzen gerufen. In Wedel brannte ein Gebäudekomplex und im baden-württembergischen Unterharmersbach stiegen Rauchwolken über einem Fabrikgebäude auf.
Weg frei für die Einsatzkräfte: Sie bahnten sich mit dem Bergungsräumgerät einen Zugang durch die Trümmer der Werkstatt.

Räumen nach Werkstatt-Explosion

Ein Großbrand mit Gasexplosion beschäftigte die Kräfte des THW-Ortsverbands Preetz in der Nacht auf Dienstag. Rund zehn ehrenamtliche Helferinnen und Helfer wurden gegen 0.30 Uhr zur Unterstützung nach Langwedel bei Nortorf alarmiert.
Hochwasser am Biomassehof: Die 35 Helferinnen und Helfer bildeten verschiedene  fiktive Fachgruppen und koordinierten diese.

Gestellte Szenarien, realitätsnahe Aufgaben

Ein gebrochener Damm, der Hochwasser am Kemptener Biomassehof verursacht: Diesen fiktiven Einsatzfall planten vergangenen Samstag 35 THW-Kräfte aus fünf bayrischen Ortsverbänden bei der Zugtruppübung des Geschäftsführerbereichs Kempten.
Die „schiefe Ebene“ ist eine gängige Rettungstechnik im THW.

THW-Jugend: 24 Stunden absichern, suchen, retten

Vom Verkehrsunfall bis zur Gasexplosion – während einer 24-Stunden-Übung trainierten rund 30 Junghelferinnen und Junghelfer der THW-Ortsverbände Pfaffenhofen und München-West verschiedene Einsatzszenarien. Mit Unterstützung der „Großen“ stellten sie rund um Pfaffenhofen am vergangenen Wochenende ihr Können unter Beweis.
THW und Feuerwehr arbeiteten während der Evakuierung in gemischten Teams.

50.000 Menschen evakuiert

Es war die größte Kampfmittelbeseitigung in Hannover und die zweitgrößte der Geschichte der Bundesrepublik: Rund 50 THW-Kräfte der Ortsverbände Hannover/Langenhagen und Ronnenberg sorgten vergangenen Sonntag gemeinsam mit rund 2400 weiteren Einsatzkräften für eine reibungslose Evakuierung im Stadtteil Vahrenwald.
THW-Kräfte übten, Ladung lufttüchtig an einem Helikopter zu befestigen.

THW in den Lüften

Flughelferausbildung für über 40 THW-Kräfte bei der Fliegerstaffel der Bundespolizei in Oberschleißheim: Verschiedene Großschadenslagen in den vergangenen Jahren hatten gezeigt, dass der Einsatz in der Luft notwendig ist, um Rettungsmittel und Personal in entlegene oder abgeschnittene Gebiete zu bringen. Ehrenamtliche aus zehn THW-Ortsverbänden machten sich daher im vergangenen Monat an zwei Tagen mit Helikoptern vertraut. Der Höhepunkt der Ausbildung kam, als die Piloten die Beteiligten mit der Rettungswinde hochzogen.

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