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Mehr zum Thema: Internationale Zusammenarbeit

15 Teilnehmende vertieften ihre Kenntnisse in Logistik und Lagerhaltung in Erbil.

Training für Lagerlogistik im Nordirak

Lagerhaltung, sicheres Staplerfahren und vieles mehr: 15 Teilnehmende aus dem Nordirak absolvierten von Montag bis Donnerstag ein Logistiktraining in Erbil, das fünf THW-Kräfte durchführten. Die Schulung ergänzt die Arbeit in den beiden Logistikzentren für Hilfsgüter im Nordirak, die das THW dort 2017 errichtete.
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THW-Kraft und Radlader bei Bergungsarbeiten in Leninakan

30 Jahre Spitak: Ein Erdbeben mit internationalen Folgen

Im Norden des heutigen Armeniens zerstörten am 7. Dezember 1988 Erdbeben mehrere Städte und Dörfer. Es war der erste Einsatz der Schnell-Einsatz-Einheit Bergung Ausland (SEEBA) des THW, die 65 der insgesamt 186 THW-Kräfte im Einsatz stellte. Er forderte neben Bergungs- und Räumarbeiten auch die logistischen Fähigkeiten des THW. Zwar bewährte sich die Struktur der neuen Auslandseinheit, doch der Einsatz zeigte auch, wie schlecht die internationale Gemeinschaft vorbereitet war. Heute bezeichnet der Einsatz den Beginn internationaler Kooperation und Standards.
Zu den Aufgaben der SEEWA im Auslandseinsatz gehört nicht nur die Trinkwasseraufbereitung, sondern auch die Verteilung des Wassers an die Bevölkerung. Dafür arbeitet die SEEWA mit örtlichen Behörden oder anderen Hilfsorganisationen zusammen.

Pumpen in Piemont

Mit 39 Einsatzkräften nehmen die Schnell-Einsatz-Einheit Wasser Ausland (SEEWA) und ein High Capacity Pumping Modul (HCP) des THW noch bis zum 7. Dezember an der Feldübung ModEX 2018 (Module Exercise) in Norditalien teil, die Dienstag begonnen hat. Das Szenario ist eine schwere Überschwemmung im fiktiven Land Modulistan, wodurch internationale Hilfeleistung gefordert ist.
Rund 30 syrische Geflüchtete absolvierten in den vergangenen zwei Wochen ihre Grundausbildung.

Jordanier bilden syrische Flüchtlinge im Katastrophenschutz aus

In Jordanien ging heute nach zwei Wochen die erste THW-Katastrophenschutz-Grundausbildung für 26 syrische Flüchtlinge zu Ende. Diese leben aktuell in Jordanien im Flüchtlingslager Al Za´atari, das rund 80.000 Menschen beherbergt. Die Ausbildung ist Teil der Zusammenarbeit zwischen THW und jordanischem Zivil- und Katastrophenschutz; sie wird vom Auswärtige Amt finanziert.
Zusammenarbeit auf Augenhöhe: Die Katastrophenschützerinnen und Katastrophenschützer von THW und JCD halten gemeinsam die Spezialausbildung in Jordanien ab.

Auf Grundwissen folgt Fachwissen

„Es ist ein gutes Gefühl, Menschen in Notlagen helfen zu können“: Unter diesem Motto findet seit Anfang der Woche die erste Spezialausbildung für rund 30 ehrenamtliche Einsatzkräfte in Jordanien statt. Insgesamt acht ehren- und hauptamtliche THW-Angehörige unterstützen die Trainer der jordanischen Zivilschutzbehörde General Directorate of Jordan Civil Defense (JCD) hierbei.
Die Teilnehmenden mussten knappe Ressourcen in Tukastan verwalten und leiteten das Cluster-Meeting. Dabei konfrontierten Trainerinnen und Trainer sie immer wieder mit kritischen Nachfragen.

Weltweit Leben retten durch effektive Zusammenarbeit

45 Spezialistinnen und Spezialisten – darunter zwei THW-Kräfte – aus den Logistik- und Telekommunikations-Clustern, die das Welternährungsprogramm (WFP) der Vereinten Nationen (UN) leitet, trafen sich Mitte Oktober im THW-Ausbildungszentrum Neuhausen zur Übung „gear.UP“. In einem realistischen Szenario trainierten sie internationale Hilfeleistung nach einem schweren Erdbeben.
Die neuseeländische Luftwaffe transportierte die Stromaggregate aus Deutschland weiter nach Palu.

Rückkehr aus Indonesien

Am 14. Oktober kehrten die beiden THW-Einsatzkräfte nach Deutschland zurück, die den Transport von 43 Stromaggregaten nach Indonesien begleitet hatten. THW-Präsident Albrecht Broemme begrüßte die Ehrenamtlichen auf dem Flughafen Berlin-Tegel und dankte ihnen für ihren Einsatz. Das THW unterstützt mit seinem Einsatz die Notversorgung in den vom Tsunami betroffenen Gebieten auf Sulawesi.
THW-Kräfte verluden die Stromaggregate in eine gecharterte Propellermaschine.

43 Stromerzeuger für Indonesien

Gestern Abend um 22:45 Uhr startete die Hilfslieferung des THW vom Flughafen Frankfurt-Hahn auf die indonesische Insel Sulawesi. An Bord waren 43 Stromaggregate sowie zwei ehrenamtliche THW-Auslandshelfer aus den Bereichen Logistik und Elektroversorgung. Das THW unterstützt damit die Notversorgung in den vom Tsunami betroffenen Gebieten.
Gemeinsam erläuterten Florian Gottschalk (links, THW) und Ahmad Almegebelawi (rechts, JCD-Projektmitarbeiter) den Teilnehmern die „THW Struktur“.

Beauftragte für das Ehrenamt in Jordanien

Ein weiterer wichtiger Schritt für das bürgerschaftliche Engagement in Jordanien: In einem ausführlichen Kurs mit dem Technischen Hilfswerk (THW) bildete der jordanische Zivilschutz (JCD) vergangene Woche in Amman 16 Mitarbeitende zu Beauftragen für das Ehrenamt weiter.
Das THW bekämpft nationen-übergreifend ein fiktives Hochwasser.

Nationen-übergreifende Hochwasserübung

Das THW führt im bayerischen Passau seit dem 24. September eine Übung mit Hochleistungspumpen durch. Noch bis zum 28. September nehmen rund 60 Katastrophenschützer und -schützerinnen aus den West-Balkan-Staaten, der Türkei und Tunesien an der von THW-Fachkräften gesteuerten Übung mit High Capacity Pumping (HCP)-Einheiten teil.
Üben am EGS bei der Spezialausbildung.

Gut vernetzt in Tunesien

In Tunesien fanden an der staatlichen Katastrophenschutzschule „Ecole Nationale de la Protection Civile“ (ENPC) Anfang September drei Fortbildungen mit THW-Beteiligung statt: Eine vom Auswärtigen Amt finanzierte Spezialausbildung, ein von der Europäischen Union (EU) geförderter Team Management Course und ein Delegationsbesuch von jordanischen Katastrophenschützern.
Zweite Grundausbildung mit jordanischen Ehrenamtlichen in Theorie und Praxis.

Zweite Grundausbildung für Ehrenamtliche in Jordanien

In Jordanien geht am 19. September nach zwei Wochen die zweite Grundausbildung für ehrenamtliche Einsatzkräfte im Katastrophenschutz in der Geschichte des Landes zu Ende. Die Ausbildung ist Teil der Zusammenarbeit zwischen THW und jordanischem Katastrophenschutz. Das Auswärtige Amt finanziert dieses Projekt.
THW-Kräfte brachten für die Übung zur Gebäudesicherung ein Abstützsystem Holz (ASH) mit nach Polen.

Üben ohne Grenzen

Kooperation zwischen THW und polnischer Feuerwehr: In einer leerstehenden Stadt in der Nähe von Breslau übten THW-Kräfte zusammen mit polnischen Feuerwehrleuten vergangene Woche von Montag bis Freitag die Sicherung von Gebäuden.
Der Parlamentarische Staatssekretär Stephan Mayer (MdB) dankte stellvertretend 170 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern für ihren Einsatz im Ausland.

Bundesinnenministerium dankt THW-Kräften für Auslandseinsätze

Anfang September würdigte im Bundesinnenministerium der Parlamentarische Staatssekretär Stephan Mayer (MdB) im Namen des Ministers 170 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer des Technischen Hilfswerks (THW). Sie hatten seit September 2016 für das THW an Auslandseinsätzen teilgenommen.
Die Expertinnen und Experten des THW sind mit Fachverständigen aus den Bereichen Wasser, Sanitär und Hygiene auf der internationalen Weltwasserwoche in Stockholm.

Beteiligung des THW an der Weltwasserwoche in Schweden

Das THW ist dieses Jahr auf der Weltwasserwoche in Stockholm vertreten und präsentiert sich gemeinsam mit der irakischen Partnerbehörde Joint Crisis Coordination Centre (JCC) in Zusammenarbeit mit dem German WASH-Network, das sich den Themen Wasser, Sanitär und Hygiene (Water, Sanitation And Hygiene) verschrieben hat.
Inzwischen bilden sie selbst aus uns verleihen Werkzeuge: 14 Teilnehmende erhielten eine Schulung von THW-Kräften für das Tool Service Projekt in Flüchtlingscamps.

Train the Trainers: Erfolgskonzept auch im Irak

Ausbildung zur Selbsthilfe: THW-Kräfte bildeten vom 14. bis 19. August Geflüchtete im Irak aus, damit sie in Zukunft vom THW errichtete Werkzeugverleihe selbst betreiben können. In mehreren Workshops und Trainings lernten 14 Teilnehmende wie sie Bewohnerinnen und Bewohner von Flüchtlingscamps im Umgang mit Werkzeugen schulen.
In der Grundausbildung lernten die angehenden Katastrophenschützerinnen und Katastrophenschützer die verschiedenen Stiche und Bunde.

Zwölfte tunesische Grundausbildung beendet

Einsatzstellen ausleuchten, Lasten bewegen, oder mit Schere und Spreizer arbeiten: Vergangene Woche ging die insgesamt zwölfte Grundausbildung in Tunesien zu Ende. Gleichzeitig fand ein Team Management Course (TMC) zum Thema Hochwasser statt.
Laut und bunt: Der neue Spielplatz hat schon viele kleine Fans.

Ein Stück Kindheit für Geflüchtete im Irak

Spielen, Lernen und Musizieren: Für die Flüchtlingskinder im Camp Baharka im Nordirak gibt es endlich wieder Raum zum Kind-Sein. Mit Finanzmitteln des Landes Hessen haben THW-Kräfte dort eine Schule und vier kinderfreundliche Bereiche gebaut.
Zwei Wochen lang trainierten die zukünftigen Helferinnen und Helfer einsatztechnische Grundlagen.

Exportschlager Ehrenamt

Ehrenamtliche und hauptamtliche Einsatzkräfte, die Hand in Hand zusammenarbeiten: Vergangenes Wochenende endete mit Unterstützung des THW die bereits elfte angepasste Grundausbildung von ehrenamtlichen Einsatzkräften in Tunesien. 45 angehende Freiwillige lernten zwei Wochen lang, worauf es beim Einsatz ankommt.
Die Delegation tagte eine gesamte Woche.

THW im Irak: Schutz vor Naturgefahren

Das THW unterstützt den Katastrophenschutz der Region Kurdistan Irak zukünftig auch in der Vorbereitung auf Naturgefahren. In dieser Woche hat ein vom THW initiiertes Fachgremium auf einem Workshop in Remagen hierfür einen konkreten Arbeitsplan entwickelt. Bis 2020 sollen detaillierte Ablaufpläne entstehen, die die Aufgaben und Rollen unterschiedlicher Akteure im Schadensfall definieren. So soll das kurdische Joint Crisis Coordination Centre (JCC) zukünftig besser auf Katastrophenfälle reagieren können.
Fachleute des Katastrophenrisikomanagements, der Vulkanologie und des Datenmanagements arbeiten eng zusammen.

Vulkanausbruch: THW-Fachleute in Guatemala

Nach dem Ausbruch des guatemaltekischen Vulkans Fuego sind derzeit zwei Einsatzkräfte des Technischen Hilfswerk (THW) als Technisches Unterstützungsteam (Technical Assistance Support Team – TAST) in Guatemala. Der TAST-Einsatz ist Teil einer Mission der Europäischen Union (EU).
40 europäische Fachkräfte trafen sich vergangene Woche in Bonn. Ihr gemeinsames Ziel: Die Neue Einsatzgrundlage für Starkregenfälle und Sturzfluten.

Europa-Projekt: Sturzfluten zum Trotz

Rund 40 Experteninnen und Experten aus 24 Staaten der Europäischen Union (EU) trafen sich in der vergangenen Woche in Bonn zur internationalen Auftaktveranstaltung des vom THW geführten EU-Projektes „Tackling consequences of extreme rainfalls and Flash Floods“ (TaFF). Dieses beschäftigt sich in erster Linie mit dem immer häufiger auftretenden Phänomen von extremen Regenfällen und den damit verbundenen Sturzfluten.
Die THW-Ehrenamtlichen Robert Schröder und Ingo Weyrauch unterstützten den UN-Friedenseinsatz in Kolumbien.

Frieden als gemeinsames Ziel

Bei den Feierlichkeiten zum Tag des Peacekeepers am Dienstag in Berlin ehrten das Bundesinnenministerium, das Auswärtige Amt und das Bundesverteidigungsministerium zivile, polizeiliche und militärische Expertinnen und Experten für ihre Friedenseinsätze. Für das THW nahmen unter anderem Vizepräsident Gerd Friedsam und THW-Einsatzkräfte, die bei der UN-Friedensmission von 2017 in Kolumbien im Einsatz waren, am Festakt teil.
Gemeinsam mit dem UNHCR baute das THW in Flüchtlingsunterkünften Rückzugosorte für Kinder.

Weltflüchtlingstag: THW macht Camps im Irak wetterfest

„Infrastruktur, Schulen, Gesundheit – in der Region Kurdistan-Irak leistet das Technische Hilfswerk weiterhin Beiträge zur Grundversorgung für Flüchtlinge und Binnenvertriebene“, sagte THW-Präsident Albrecht Broemme anlässlich des morgigen Weltflüchtlingstages. Seit Ende 2013 unterstützt das THW im Auftrag der Bundesregierung den Auf- und Ausbau von Flüchtlings- und Transitcamps im Nord-Irak.
Observer auf der Suche nach den „Best Practices“: Angehörige des THW und des „Office Nationale de la Protection Civile“ (ONPC) aus Tunesien mit ihren italienischen Gastgeberinnen und Gastgebern.

Europäischer Katastrophenschutz live

THW-Kräfte nahmen in der letzten Woche in Italien gemeinsam mit tunesischen Katastrophenschützern als Beobachter an einer Überschwemmungsübung im Rahmen des EU-Projektes „Increasing preparedness capacities across the Mediterranean (IPCAM)” teil. Dabei ging es um internationale Koordinierung und den Aufbau ehrenamtlicher Strukturen.
Der Programmpunkt „Springbrunnen der tschechischen Feuerwehr“ stellte den Höhepunkt der Jubiläumsfeier dar.

Eine langjährige Partnerschaft

100 Jahre Tschechien: Der Nachbarstaat Deutschlands feierte vergangenes Wochenende seinen runden Geburtstag. Das tschechische Feuerwehr-Rettungskorps (HZS) lud THW-Präsident Albrecht Broemme und Volker Strotmann, den kommissarischen THW-Landesbeauftragten für Sachsen, Thüringen, nach Tschechien ein.
THW-Kräfte bauten das MCC vor Zuschauerbühnen am BMVg in Berlin auf.

Weltweite Kommunikation für die VN

Das THW stellte letzte Woche von Dienstag bis Donnerstag das Modular Command Center (MCC) auf dem Technologie-Symposium der Vereinten Nationen (VN) beim Bundesministerium der Verteidigung (BMVg) in Berlin vor. Die Veranstaltung fand von Montag bis Freitag statt.
Ende Februar bat das WFP um Unterstützung bei der Errichtung eines humanitären Logistikhubs. Zwei Monate später reisten die Einsatzkräfte an.

Ein Camp für den guten Zweck

Mehr als 600.000 Rohingyas sind aus Myanmar geflüchtet und harren zurzeit im Grenzgebiet auf bangladeschischer Seite aus. Zwei THW-Kräfte sind als Teil eines International Humanitarian Partnership-Team (IHP-Team) seit Ende April vor Ort, um das World Food Programme (WFP) zu unterstützen. So errichten sie beispielsweise ein Camp, von dem aus die logistische Versorgung der Flüchtlingslager gesteuert werden soll.
Richard Kühnel, Bastian Harms, Hatice Akyün und Sebastian Gold (von links nach rechts) eröffneten die Ausstellung am Berliner Alexanderplatz.

EU rettet Leben

Mit einer Virtual Reality-Brille (VR-Brille) ins Rohingya-Flüchtlingslager in Bangladesch: Seit dem 18. Mai können Interessierte diese Möglichkeit im Einkaufszentrum Alexa am Berliner Alexanderplatz nutzen. Sebastian Gold, Landesbeauftragter für Berlin, Brandenburg, Sachsen Anhalt, besuchte am 18. Mai die Eröffnung der Ausstellung „EU rettet Leben“.

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