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AMC auf Zypern: "Wie in einer realen Lage"

Mit einem Auswertungsvormittag ging heute der Assessment Mission Course (AMC) von Johannitern und THW auf Zypern zu Ende. Seit Samstag hatten 15 Teilnehmer aus zwölf EU-Staaten den Einsatz als Erkundungsteams der Europäischen Kommission nach einem Erdbeben trainiert.

„Wir sind mit dem Verlauf des Lehrgangs sehr zufrieden“, fasste Kursdirektor Claus Höllein Leiter der Auslandsausbildung an der THW-Bundesschule in Neuhausen das Ergebnis heute morgen zusammen. Vor allem die Zusammenarbeit mit den zypriotischen Behörden habe hervorragend geklappt. „Die Mitarbeiter des Zivilschutzes, der Kommunalverwaltungen, Feuerwehren und Polizeistationen haben die Teilnehmer so gefordert, dass manchmal das Gefühl aufkam, sie bewegten sich in einer realen Lage.“ Dies sei allerdings auch der Anspruch des AMC, der bereits zum zweiten Mal auf der Mittelmeerinsel stattfand.

„Auf Zypern sahen wir, dass das EU-Gemeinschaftsverfahren von der Zusammenarbeit aller Beteiligten lebt und von den Mitgliedstaaten getragen wird“, sagte Höllein und hob dabei einmal mehr die Rolle des zypriotischen Zivilschutzes (CCD) hervor. „Der Lehrgang ist wichtig für unser Land“, hatte der Präsident des CCD, Christos Kyriakides, bereits bei der Begrüßung der Lehrgangsteilnehmer erklärt und betont, dass er den AMC auch als Übung für die zypriotische Verwaltung sehe. Seitens dieser waren in Nikosia, Larnaka und Limassol 80 Mitarbeiter in das Szenario eingebunden. Kyriakides nahm sogar selbst als Darsteller an der Übung teil – und spielte sich selbst.

Harm Bastian Harms von der Auslandsabteilung der Johanniter und Codirektor des Kurses zog ebenfalls eine positive Bilanz: „Der Lehrgang, den wir im Auftrag der Europäischen Kommission konzipiert haben, zeigt deutlich, dass ein gutes Konzept vor allem vom partnerschaftlichen Miteinander lebt und auch nur dann erfolgreich ist.“ Eine Erkundung im Rahmen des EU-Mechanismus sei zudem eine Herausforderung für alle Beteiligten. „Wir haben deutlich gesehen, dass die ausgezeichnet ausgebildete Experten in multinationalen Teams sehr gut zusammen arbeiten können. Das ist eine wichtige Vorbereitung für den Ernstfall“, sagte Harms.

Der nächste Assessment Management Course findet im Mai nächsten Jahres wieder auf Zypern statt. Dann werden erneut Teilnehmer der EU-Mitgliedstaten die Erkundung nach einer Katastrophe trainieren. Auf dem Programm stehen dann wieder Erkundungen mit dem Helikopter und in der so genannten Buffer Zone - dem Niemandsland zwischen dem türkischen Teil Zyperns und der Republik Zypern.

  • Bei dem AMC auf Zypern steht auch eine Lufterkundung auf dem Lehrplan. (Bild anzeigen)

  • Der AMC wurde im Auftrag der Europäischen Kommission von THW und JUH auf Zypern durchgeführt. (Bild anzeigen)

  • Auf dem Erkundungsplan stand auch der Besuch des Internationalen Flughafens in Nikosia. Er befindet sich im der Buffer-Zone - dem Niemandsland unter UN-Aufsicht zwischen dem türkisch besetzten Teil und der Republik Zypern. (Bild anzeigen)

  • Erkundungsübung unter realistischen Rahmenbedingungen: Das Team zu Gast beim zypriotischen Zivilschutz in Limassol.   (Bild anzeigen)

  • Vertreter des niederländischen Innenministeriums und des Verteidigungsministeriums stellten ihre Erkundungssoftware vor. (Bild anzeigen)

  • Necklis Sylikiotis vom zypriotischen Zivilschutz erklärte die Zivilschutzarchitektur seines Landes.  (Bild anzeigen)

  • Erkundung bei Nacht: Die multinationalen Teams beim Kennenlernen ihrer technischen Ausrüstung. (Bild anzeigen)

  • Die Polizeistation in Nikosia war ebenfalls in die Erkundungsübung eingebunden. (Bild anzeigen)

  • Nicht immer steht bei einer Erkundung von vornherein die Richtung fest. (Bild anzeigen)

  • Zu einem realistischen Szenario gehört oft auch die Überprüfung durch die Polizei. (Bild anzeigen)

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