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Eine von drei Stationen in Marktheidenfeld: Mit dem Einsatz-Gerüst-System sicherten die Einsatzkräfte ein vom Einsturz gefährdetes Haus ab.

Fleißig am Wochenende

Stürme, ein kollidiertes Schiff oder verschüttete Personen im Abrisshaus: Dem THW mangelt es nicht an Übungszenarien. Und da Übung bekanntlich den Meister macht, trainierten in den vergangenen Tagen zahlreiche THW-Ortsverbände.
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Stillgelegter Zugverkehr: In vielen Orten Deutschlands blockierten umgestürzte Bäume die Bahnschienen. So auch in Großhansdorf

Stürmische Einsätze

Starker Regen, grelle Blitze, Hagel und heftige Winde: Auf die heißen Temperaturen folgten vielerorts in Deutschland Unwetter. THW-Kräfte aus Brandenburg, Hessen, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein kämpften gestern gegen die Unwetterschäden.
Straßen und Häuser von umgefallenen Bäumen befreien – gerade im Sommer eine regelmäßige Einsatzoption für das THW.

Sommerzeit, Gewitterzeit

Ende vergangener Woche krachte es vielerorts in Deutschland. Unter anderem im nordrhein-westfälischen Gelsenkirchen und im Rhein-Kreis Neuss sorgten Sturmböen, Starkregen und Blitze für Schäden. Mehr als 40 THW-Kräfte räumten umgefallene Bäume bei Seite und pumpten überflutete Keller leer.
Bereits im vergangenen Frühsommer hatten Starkregenfälle deutschlandweit verheerende Schäden angerichtet (Symbolbild).

Ein Sandsack kommt selten allein

Lichtenfels, Nürnberg, Hildesheim, Wiegendorf – überall das gleiche Bild: Mit Sandsäcken sicherten insgesamt mehr als 120 THW-Kräfte am vergangenen Wochenende Gebäude, nachdem Starkregenfälle für Überschwemmungen gesorgt hatten. Wo die Wassermassen sich bereits ihren Weg gebahnt hatten, legten THW und Feuerwehr Keller und Industrieanlagen mit Pumpen trocken.
Jung und Alt Hand in Hand – mit Sandsäcken errichten die Ehrenamtlichen des THW und der THW-Jugend e.V. das Löschwasserbecken.

Ein Schwimmbecken im Wald?

Brandbekämpfung ist ohne Frage eine Aufgabe der Feuerwehr. Doch insbesondere bei großen Bränden kann das THW unterstützen. Wie? Das zeigten mehr als 50 Ehrenamtliche des THW-Ortsverbandes Berlin Charlottenburg-Wilmersdorf vergangenes Wochenende bei einer Waldbrandübung im brandenburgischen Storkow.
Das Übungsgelände Dülmen bietet THW-Kräften realistische Bedingungen. Hier bei der Personenrettung aus der Tiefe.

Drei realistische Übungen an einem Tag

Im THW-Ortsverband Rheine war am Samstag viel los: Die beiden Bergungsgruppen und die Fachgruppe Wasserschaden/Pumpen trainierten unter teilweise erschwerten Bedingungen ihre Fertigkeiten. Vor allem THW-Kräfte, die erst vor kurzem ihre Grundausbildung absolviert hatten, sammelten am Übungstag wichtige Erfahrungen.
Die Theorie ist die Grundlage, die Praxis die Kür – deshalb packten die jordanischen Ausbilder selbst kräftig mit an.

Jordanische Katastrophenschützer zu Gast im Ortsverband Essen

In den vergangenen zwei Wochen haben THW-Kräfte Ausbildern der jordanischen Zivilschutzbehörde General Directorate of Jordan Civil Defense (JCD) in Essen gezeigt, wie sie Ehrenamtliche für den Bevölkerungsschutz fit machen. Mit seinem „Training of Trainers“-Programm hilft das THW Jordanien, ehrenamtliche Strukturen im Bevölkerungsschutz aufzubauen.
Vom Ortsverband Radebeul zur Stadtentwässerung und weiter zum Pumpwerk: Die Helferinnen und Helfer absolvierten eine abwechslungsreiche Ausbildung.

Morgens gelernt, abends angewendet

Abwasserentsorgung, Kanalsysteme und wie sich Hochwasser auf die Kanalisation auswirkt: Vergangenen Samstag bildeten sich mehr als 20 Mitglieder des High Capacity Pumping-Moduls (HCP) aus dem Landesverband Sachsen, Thüringen im Bereich Wasserschaden/Pumpen weiter.
Internationale Stationsausbildung: Insgesamt waren Bevölkerungsschützerinnen und -schützer aus sechs Ländern an der Ausbildung beteiligt.

Balkanländer: Mit THW auf Hochwasser vorbereitet

Die Balkanstaaten sind immer wieder von verheerenden Überschwemmungen betroffen. Um dafür gewappnet zu sein, wurden vergangene Woche 60 Einsatzkräfte aus drei Ländern an verschiedenen Techniken der Hochwasserabwehr im bayerischen Deggendorf ausgebildet. An der Ausbildung beteiligten sich acht THW-Ortsverbände des Geschäftsführerbereichs Straubing, HCP-Experten aus verschiedenen Teilen Deutschlands sowie Zivilschützerinnen und -schützer aus Kroatien, Schweden, Slowenien und Italien.
Neun Tage lang kämpften die Helferinnen und Helfer aus Neuruppin mit ihrer 5000-Liter-Schmutzwasserkreislaufpumpe gegen die großen Wassermassen.

Tagelanges pumpen

Trockengelegt und ausgepumpt: Die THW-Ortsverbände Roth, Pfaffenhofen an der Ilm und Treuchtlingen pumpten vergangene Woche 50 Millionen Liter Wasser aus einer Kanalbrücke, der Ortsverband Neuruppin leitete Wasser an einem kontaminierten Bereich vorbei.
Die Fachgruppe Wasserschaden/Pumpen des THW-Ortsverbandes Heppenheim nahm die Schmutzwasser-Kreiselpumpe in Betrieb.

Mit vier Pumpen gegen die Wassermassen

Einsatz für die leistungsfähigen Pumpen des THW: Am Sonntagmittag pumpten etwa 20 Kräfte aus drei THW-Ortsverbänden das Rückhaltebecken und Maschinenhaus eines Klärwerks in Mörfelden aus. Nachdem dort die Pumpen am Wochenende ausgefallen waren, stieg Abwasser in der Anlage immer weiter an und drohte in das anliegende Freibad zu laufen. Die Fachgruppe Elektroversorgung aus Darmstadt erzeugte den Strom für die Pumpen des THW.
Für die Übung in Nordhausen mobilisierte das THW gleich mehrere Fahrzeuge.

Eine Übung jagt die andere

Gasexplosionen, Autounfälle, verschüttete Personen: So vielfältig sind die Szenarien, die Ortsverbände in Thüringen und Mecklenburg-Vorpommern am zurückliegenden Wochenende übten. Außerdem koordinierten THW-Kräfte am Samstag einen Einsatz in Münster bei fiktiven Starkregenfällen.
Als Reserve brachten die THW-Kräfte neben der Hannibal noch eine elektrische Tauchpumpe zum Einsatzort.

Mit Pumpen gegen Überschwemmungen

Durch die starken Regenfälle drohten am Donnerstag in Hohegeiß im Harz mehrere Teiche überzulaufen. Außerdem gefährdeten die Wassermassen eine Kläranlage und den Technikraum eines Freibades. Knapp 20 THW-Kräfte der Fachgruppe Wasserschaden/Pumpen der Ortsverbände Göttingen und Clausthal-Zellerfeld bannten die Gefahr.
Zu knapp 200 Einsätzen rückte das THW in Folge der Sturmflut aus.

Vor 55 Jahren: Sturmflut an der Nordseeküste

Sie war eine der größten Naturkatastrophen in Deutschland und für das THW der bis dato größte Einsatz – die Sturmflut an der Nordseeküste im Jahr 1962. In mehr als 220.900 Arbeitsstunden retteten und bargen die Einsatzkräfte des THW Menschen und Trümmerteile, versorgten Betroffene und unterstützten die Sicherung von Deichen.
Kahlschlag nach Kyrill: Unzähliger Bäume musste das THW fällen, um Straßen und Waldwege zu sichern.

Hilfe trotz eigener Betroffenheit – 10 Jahre nach Kyrill

Vor zehn Jahren zog Orkan Kyrill mit Windgeschwindigkeiten von mehr als 200 Stundenkilometern über Europa hinweg und kostete 47 Menschen das Leben. In Wäldern und an Gebäuden entstanden Schäden in Milliardenhöhe. Deutschlandweit leisteten rund 7500 THW-Kräfte aus 330 Ortsverbänden technische Hilfe.
Im bayerischen Rednitzhembach beschädigte Tief Egon den Giebel einer Garage. Unter Anleitung eines THW-Baufachberaters stützten 15 Einsatzkräfte des THW-Ortsverbandes Roth den frei liegenden Dachstuhl der Garage ab.

Sturmtief Egon hält THW in Atem

Deutschlandweit hat das Sturmtief Egon mit starken Schneefällen Schäden und vor allem Verkehrschaos angerichtet. Rund 260 THW-Kräfte waren am vergangenen Wochenende von Bayern bis Niedersachsen gefragt. Neben zahlreichen Einsätzen im Straßenverkehr räumten sie unter anderem umgestürzte Bäume weg.
Sturmfluten und starke Böen: Sturmtief Axel forderte den Einsatz des THW (Symbolbild).

THW durch Sturmtief Axel gefordert

Sturmtief Axel erreichte am 4. Januar Deutschland: Mehr als 110 THW-Kräfte aus sechs Ortsverbänden waren an der Ostseeküste mit Sandsäcken und Pumpen im Einsatz.
Der Einsatz in Zahlen: Rund 20 THW-Kräfte, zwei Fachgruppen und eineinhalb Millionen Liter Wasser.

Pumpen im Einkaufszentrum

Ein Wasserrohrbruch setzte in der Nacht zum Dienstag ein Einkaufszentrum im bayerischen Erlangen unter Wasser. Rund 20 THW-Kräfte des Ortsverbandes Erlangen pumpten zusammen mit der örtlichen Feuerwehr die Wassermassen ab.
Es werde Licht: Ein THW-Helfer schließt einen Powermoon an.

Gefahr erkannt, Gefahr gebannt

Ausleuchten, Abpumpen, Aufbauen – das breite Einsatzspektrum des THW konnte der THW-Ortverband Pfaffenhofen am Montagabend unter Beweis stellen. Aus einem Chemiebetrieb in Baar Ebenhausen (Lkr. Pfaffenhofen) trat in Folge eines Brands eine Mischung aus Schwefelsäure und Ammoniak aus. Die rund 20 Ehrenamtlichen beleuchteten den Dekontaminationsbereich.
Der Einsatz in Zahlen: 2000 Tonnen Metall- und Kunststoffschrott in Flammen, mehr als 150 Kräfte insgesamt, rund 40 THW-Helferinnen und -Helfer, drei Ortsverbände, drei Fachgruppen, knapp 24 Stunden Einsatzdauer.

Großbrand im Mannheimer Hafen

Ein Feuer in einem Recyclingbetrieb im Mannheimer Bonadieshafen (Stadtteil Neckarstadt) hielt am Freitag und Samstag rund 40 THW-Kräfte in Atem. Die Ehrenamtlichen aus den Ortsverbänden Mannheim, Ladenburg und Heidelberg unterstützten die Mannheimer Feuerwehr.
THW-Kräfte pumpten das Wasser mit Großpumpen ab.

Überflutung nach Wasserrohrbruch

THW-Kräfte aus Siegburg und Bonn beseitigten am Montag die Wassermassen nach einem Rohrbruch in Troisdorf. Mit im Gepäck: Zwei Großpumpen, die zu Spitzenzeiten bis zu 10.000 Liter Wasser pro Minute förderten.
Das THW und seine Partner: In Lettland übten Einsatzkräfte aus Deutschland, Tschechien und der Slowakei gemeinsam.

Überschwemmungen international – THW bei „LatModEx“

Vergangene Woche trainierten 24 THW-Einsatzkräfte bei einer Feldübung der Europäischen Union (EU) in Lettland. Vier Tage lang übte das THW gemeinsam mit einem europäischen Koordinierungsteam (EUCPT) sowie Einsatzkräften aus der Slowakei und Tschechien, große Überschwemmungen einzudämmen und Sturmschäden zu beseitigen.
Einsatzkräfte der THW-Ortsverbände Bergheim, Euskirchen und Simmerath pumpten das Waldfreibad in Euskirchen aus.

Schwimmbad trocken gelegt

40 Einsatzkräfte pumpten Freitagnacht das Waldfreibad in Euskirchen aus. Die geförderte Wassermenge entspricht etwa sieben olympischen Schwimmbecken. Seit 2008 leert das THW alle paar Jahre das Becken, damit die Stadt den Boden reinigen kann. Für die Ortsverbände handelte es sich um eine willkommene Gelegenheit, den Einsatz von Hochleistungspumpen zu üben.
Die THW-Kräfte aus Donauwörth probten den Einsatz bei einem Ölschaden.

Trainieren, Helfen, Wissen

Hochwasser in Südbaden, Ölschaden an einer Pipeline und Erdbeben in Hannover. Diese Einsatzszenarien trainierten mehr als 200 Ehrenamtliche sowie Junghelferinnen und -helfer des THW am vergangenen Wochenende in Baden-Württemberg, Bayern, Hessen und Niedersachsen. Denn Übung macht den Meister: Nur wer regelmäßig trainiert, ist für den Ernstfall auch wirklich gut vorbereitet.
Alles stabil? Beim Retten von verletzten Personen ist besondere Vorsicht geboten.

24 Stunden bergen, ausleuchten, pumpen

Ein schweres Unwetter mit Hochwasser und Sturmschäden im Landkreis Forchheim stellte die Ausgangslage für eine 24-Stunden-Übung des THW am vergangenen Wochenende dar. Rund 60 THWlerinnen und THWler der Ortsverbände Forchheim und Mühldorf probten zusammen mit rund 40 weiteren Einsatzkräften anderer Hilfsorganisationen mehrere Einsatzoptionen.
Die THW-Kräfte waren seit dem frühen Morgen des 30. Septembers im Einsatz.

Großbrand in Bochumer Krankenhaus: THW im Einsatz

Mehr als 130 Einsatzkräfte aus sechs THW-Ortsverbänden waren beim Großbrand des Bochumer Universitätsklinikums Bergmannsheil am 30. September im Einsatz. Dort unterstützten die Ehrenamtlichen die Berufsfeuerwehr Bochum in unterschiedlichen Bereichen. Unter anderem richteten sie zwei Bereitstellungsräume ein, übernahmen Logistikaufgaben und pumpten die Kellergeschosse aus.
Damit in einem richtigen Auslandseinsatz alles sitzt, üben die THW-Helferinnen und -Helfer jeden Handgriff.

Fiktiver Auslandseinsatz in Upper Franconia

300 Tote, 1.200 Verletzte und bis zu 200.000 Betroffene – die angeblichen Folgen von Starkregen, der in dem kleinen autonomen, fiktiven Gebiet Upper-Frankonia zu Hochwasser führte. Etliche Straßen, Dörfer und Städte seien überflutet. Dies stellte das Übungsszenario der bayerischen Einheit des Auslandsmoduls High Capacity Pumping (HCP) am vergangenen Wochenende im fränkischen Forchheim dar.
THW-Kräfte pumpten Wasser aus dem Main in den Westsee und den Großen Angersee in Bayern.

Mit Frischwasser gegen Fischsterben

Normalerweise pumpen die Einsatzkräfte des THW überflutete Keller oder Straßenzüge leer. Seit vergangenem Mittwoch führten die THW-Pumpen allerdings bis gestern dem Westsee in der Nähe von Bad Staffelstein (Bayern) Wasser aus dem Main zu. Mit dem Frischwasser hoben die Ehrenamtlichen den Sauerstoffgehalt im See und verhinderten ein Fischsterben.
Die Ehrenamtlichen des Ortsverbands Ingolstadt bringen ihre Pumpen in Stellung, um die Abwasserbecken einer Müllverbrennungsanlage auszupumpen.

Aus Übung wird Ernst

Nach heftigen Starkregenfällen pumpten 25 THW-Kräfte am Sonntagabend die überfluteten Abwasserbecken einer Müllverbrennungsanlage in Ingolstadt leer. Zuvor hatten die Ehrenamtlichen des dortigen Ortsverbands eine zweitägige Übung absolviert, die aufgrund des Wetters fließend in den Einsatzfall überging.
Im Klärwerk Achdorf bereiten THW-Kräfte ein Becken für das mit Chromsäure verschmutzte Wasser vor.

Chemieunfall in Blumberg

Eine Umweltkatastrophe verhinderten 45 THW-Helferinnen und -Helfer am vergangenen Freitag in Blumberg gemeinsam mit Feuerwehr und Polizei. In einem Unternehmen waren nach einem Unfall mehrere Kubikmeter hochgiftige Chromsäure ausgelaufen. THW-Kräfte aus fünf Ortsverbänden waren bis in die Nacht im Einsatz.

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