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Suchen und Retten im Wald

Wo sind die vermissten Jugendlichen? Dieser Frage standen am vergangenen Wochenende rund 30 THW-Kräfte der Ortsverbände Groß-Gerau und Pfungstadt sowie weitere 40 Ehrenamtliche anderer Hilfsorganisationen gegenüber. Bei einer Alarmübung am Niederwaldsee im hessischen Groß-Gerau retteten sie die Vermissten. Der Einsatzort stellte dabei eine besondere Herausforderung dar.

Ein Zeltlager in einem Waldstück mit angrenzendem See, doch von den Zeltenden fehlt jede Spur. Zudem wird es langsam dunkel. – Dieses realitätsnahe Szenario diente den THW-Kräften aus Groß-Gerau und Pfungstadt, der örtlichen Polizei sowie Helferinnen und Helfern des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) aus Nauheim und Biebesheim zu Übungszwecken. Mit einer Hundestaffel unterstützte außerdem der mfs Rettungsdienst und Krankentransport die Suche nach den Jugendlichen.

Noch nicht wissend, dass es sich um eine Übung handelt, brachen die Einsatzkräfte nach der Alarmierung umgehend zum Einsatzort auf. Dort fanden sie eine besorgte Mutter vor. Während ein Teil der Einsatzkräfte die Frau versorgte, begannen die restlichen Helferinnen und Helfer mit der Suche der vermissten Personen. Systematisch und in enger Abstimmung durchkämmten die Einsatzkräfte um den THW-Ortsverband Groß-Gerau das Gelände. Dazu leuchtete der Ortsverband Pfundstadt den Einsatzort taghell aus. Auf diese Weise fanden die Übungsteilnehmerinnen und -teilnehmer die Vermissten schnell und unversehrt. Dennoch waren sie froh, als sich herausstellte, dass es sich nur um eine Übung gehandelt hatte.

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