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Der Weg ist das Ziel

Das THW muss immer wieder zu schwer zugänglichen Einsatzorten ausrücken. Dann müssen die Helferinnen und Helfer selbst behelfsmäßige Straße oder Wege bauen. Das lernten vergangenes Wochenende rund 50 THW-Kräfte aus 15 Ortsverbänden im bayerischen Ingolstadt.

Was für Dimensionen muss eine Behelfsstraße haben? Welche Materialen und Maschinen werden für den Bau einer solchen Straße benötigt? Wie ist mit der gegebenen Bodenbeschaffenheit umzugehen? Diesen und weiteren Fragen widmeten sich die THWlerinnen und THWler in dem zunächst theoretischen Teil der Weiterbildung.

Mit dem neu erworbenen Wissen legten die Ehrenamtlichen anschließend einen Abschnitt einer Behelfsstraße auf dem Pionierübungsplatz in Ingolstadt an. Dabei erledigten sie vielfältige Aufgaben, die beim behelfsmäßigen Bau von Straßen und Wegen wichtig sind, wie etwa das Planieren mit Hilfe eines Bergungsräumgerätes.

Dass es sich beim Bau von provisorischen Zufahrtswegen und -straßen um eine wichtige Fähigkeit der THW-Fachgruppe Räumen handelt, zeigte sich im vergangenen Jahr beispielsweise im Zuge der Starkregenfälle. Dort ersetzen die THW-Kräfte eine von den Wassermassen fortgerissene Straße durch eine Behelfsstraße und ermöglichten so erst weiter Hilfeleistungen

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