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Tödlicher Film

Mehr als 20 THW-Kräfte übten am vergangenen Samstag im bayerischen Kelheim, Ölschäden im urbanen Raum zu bereinigen. Wenige Tage zuvor rückten knapp 20 THW-Kräfte in Hamburg zur Ölschadensbekämpfung aus.

Einsatzkräfte können die Schäden an Umwelt und Gebäuden nur minimieren, wenn sie ausgelaufenes Öl schnell und sorgsam von der Wasseroberfläche aufnehmen. Im Zuge eines Lehrgangs bildeten THW-Fachberater sowie einsatzerfahrene Helferinnen und Helfer am Samstag die beiden ersten bayerischen Ölaufnahmeteams aus den Ortsverbänden Dachau und Kronach aus. Mehr als 20 neue Fachleute für Folgen ausgetretenen Öls stehen dem THW damit zur Verfügung. Bei dem Lehrgang im Ortsverband Kelheim knüpften die Führungskräfte an die Erfahrungen der vergangenen Einsätze an.

Einsätze, wie sie rund 20 Ehrenamtliche in der letzten Woche am Dienstag in Hamburg zur Eindämmung eines Ölschadens meisterten. Die städtische Behörde für Umwelt und Energie hatte die THW-Ortsverbände Hamburg-Bergedorf und Hamburg-Mitte angefordert, nachdem in der Nähe des Hafens Öl ausgelaufen war. Die Einsatzkräfte brachten Ölsperren aus und verhinderten somit eine Verunreinigung der Elbe.

Damit ausgelaufenes Öl sich nicht weiter verbreitet, sind eine schnelle Entscheidungsfindung und viel Erfahrung notwendig. Auf eine besonders weitreichende Tradition kann der THW-Ortsverband Cloppenburg zurückblicken. Bereits seit 50 Jahren sind die THW-Kräfte in Cloppenburg in Lage, Ölschäden zu beseitigen, was Anlass zum Feiern gab.

Für die Ölschadensbekämpfung hält das THW spezielle Fachberaterinnen und Fachberater sowie eine Fachgruppe Ölschaden vor.

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