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Licht am Ende des Tunnels

Rund 700 Rettungskräfte übten am vergangenen Samstag im Eisenbahntunnel „Augustaburg“ bei Erfurt, Verletzte aus einem verunglückten ICE zu retten. Etwa 30 THW-Kräfte aus den Ortsverbänden Eisenach, Erfurt und Gotha leuchteten die Unfallstelle aus, brachten psychosoziale Nachsorgeteams vor Ort und betrieben den Bereitstellungsraum.

Ein wahre Bewährungsprobe: Feuerwehr-, Rettungsdienst- und Katastrophenschutzeinheiten aus Erfurt, dem Landkreis Gotha sowie weiteren umliegenden Regionen retteten gemeinsam verletzte Personen aus einem ICE, nachdem dieser im Tunnel verunglückte. Dieses Übungsszenario erforderte den Einsatz vieler Helferinnen und Helfer sowie Material und Führungsinfrastruktur. Als zentrale Anlaufstelle diente dafür der Bereitstellungsraum, den THW-Kräfte aus Gotha betrieben und leiteten. Eine Beleuchtungsstrecke, die Ehrenamtliche aus dem Ortsverband Erfurt aufbauten, zeigte den Rettungskräften den Weg zur Unfallstelle.

Die Enge und Dunkelheit des Tunnels, der Lärm und die Erschütterung beim Unfall können die Psyche der Unfallopfer schwer belasten, weshalb auch Teams zur psychosozialen Nachsorge im Einsatz waren. Mit dem Mannschaftstransportwagen brachten THW-Kräfte aus Eisenach die Nachsorgeteams zur Unfallstelle und übernahmen weitere Transportaufgaben. Nach neun Stunden war die Übung beendet.

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