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Fleißig am Wochenende

Stürme, ein kollidiertes Schiff oder verschüttete Personen im Abrisshaus: Dem THW mangelt es nicht an Übungszenarien. Und da Übung bekanntlich den Meister macht, trainierten in den vergangenen Tagen zahlreiche THW-Ortsverbände.

Extremes Unwetter mit orkanartigen Sturmböen der Stufe 4 – so lautete das Szenario der zweitägigen Übung „Frankenorkan“ vergangenes Wochenende in Marktheidenfeld. 150 Einsatzkräfte des Geschäftsführerbereichs Karlstadt und die Ortsverbände Wertheim und Neu-Isenburg festigten an drei Stationen ihr Können. An der ersten Einsatzstelle kam es zu einer Gasexplosion in einem Wohnhaus. Die THW-Kräfte erkundeten die Lage und retteten vermisste Personen aus den Trümmern. An Station zwei befreiten sie Waldarbeiter mittels Hebekissen und Rüsthölzern unter einem umgestürzten Baum. An der dritten Stelle schnitten die Ehrenamtlichen eine Person aus einem verunglückten Auto und befreiten ihn. Gleichzeitig stützten andere THW-Kräfte ein vom Einsturz gefährdetes Gebäude ab.

Stürmisch ging es vergangenes Wochenende auch für die zwölf THW-Jugenden des Geschäftsbereichs Freiburg zu. „Ein heftiger Sturm verwüstet das Gebiet um den Maiwald. Zahlreiche Bäume sind umgestürzt und Gebäude zum Teil schwer beschädigt. Personen sind durch umgestürzte Bäume in Ihren Fahrzeugen eingeschlossen.“- So lautete der Übungsauftrag für die rund 120 Kinder und Jugendliche sowie ihre 50 Betreuerinnen und Betreuer. Gemeinsam meisterten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Alter von sechs bis 17 Jahren fünf Stationen mit verschiedenen Aufgaben. Abends grillten die Jugendlichen zusammen, knüpften neue Freundschaften und übernachteten in großen Zelten.

40 Helferinnen und Helfer aus den Ortsverbänden Oberhausen-Rheinhausen, Dettenheim, Heidelberg und Waghäusel fuhren vergangenen Samstag zur mobilen Übungsanlage für Binnengewässer in Mannheim. Hier übten sie einen außergewöhnlichen Einsatzfall. Ein missglücktes Wendemanöver eines Schiffes führte zu vielen Verletzten und vermissten Personen. Damit die THW-Kräfte die Personen orten und retten konnten, mussten sie sich zunächst den Weg mittels Einsatz-Gerüst-System freimachen.

Auch der Geschäftsführerbereich Arnsberg bot den rund 200 angereisten THW-Helferinnen und -Helfern in Meschede gleich mehrere Übungsstationen. So pumpten die Ehrenamtlichen austretendes Wasser ab, verteidigten einen Deich mit Sandsäcken und orteten Verschüttete. THW-Kräfte in der eingerichteten Führungsstelle koordinierten den Einsatz. Daneben stand ein besonderer Punkt auf dem Programm. Während der Übung stellte THW-Präsident Albrecht Broemme angereisten Gästen und Medienvertretern den Jahresbericht 2016 vor.

Ob Hauseinsturz, Gasexplosion oder Erdbeben. Es gibt viele Ursachen, warum Menschen verschüttet oder eingeschlossen werden können. Und so übte der THW-Ortsverband Weiden vergangenen Samstag in einem Abrisshaus, Personen aus einer solch schwierigen Lage zu befreien. Um sich nicht selbst zu gefährden, stützten die 15 Ehrenamtlichen die Einsatzstelle zunächst ab. Zudem retteten sie mehrere Personen, indem sie sich beispielsweise mit einem Bohrhammer Zugang zu Eingeschlossenen verschafften.

Die Erkundungsübung der Bereitstellungsraum 500 (BR500) in Sachsen und Thüringen vergangene Woche war gleichzeitig eine Vorbereitung auf das Bundesjugendlager 2019. Die 40 Helferinnen und Helfer erkundeten drei potenzielle Gelände für die Veranstaltung. An jedem Standort verbrachten die Einsatzkräfte mehr als drei Stunden. Im Anschluss werteten sie die Ergebnisse aus. Fachhelfer des Landesverbandes Sachsen, Thüringen unterstützten die Einsatzkräfte des BR 500 Nord und West. Hinter dem Bereitstellungsraum 500 verbirgt sich geballte THW-Kompetenz: Er versorgt bei Großschadenslagen die Einsatzkräfte und bringt sie in Zelten unter.

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