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Wassermassen beherrschen lernen

Fünf Pumpen, 400 Meter Schlauchleitung und ein 50 KVA Stromerzeuger: Der Technik der Fachgruppe Wasserschaden/Pumpen widmeten sich am vergangenen Wochenende die THW-Ortsverbände Ludwigsburg und Bietigheim-Bissingen auf einem Wasserübungsplatz in Reffenthal bei Speyer (Rheinland-Pfalz). Rund 20 Helferinnen und Helfer übten, Wassermassen mit Pumpen und Schläuchen zu befördern.

Was muss ich im Umgang mit einer Hochleistungspumpe beachten? Wie verlege ich sogenannte F-Schläuche? Mit diesen und weiteren Fragen setzten sich die Ehrenamtlichen während des dreitätigen Ausbildungswochenendes in Theorie und Praxis auseinander.

Nachdem sich die THW-Kräfte mit der Technik vertraut gemacht hatten, stellten sie sich der Übungsaufgabe: Wasser aus dem Rhein in ein 400 Meter entferntes Löschwasserbecken befördern. Die Helferinnen und Helfer bauten zunächst die Pumpe mit einer Förderleistung von 5000 Litern pro Minute neben dem noch leeren Becken auf einer Landzunge auf. Anschließend verlegten sie die Schlauchleitung. Dazu kuppelten sie mehrere F-Schläuche, die sich durch ihren Durchmesser von 150 Millimeter auszeichnen, mit einer Länge von jeweils zehn bis 20 Metern zusammen.

Währenddessen kam es jedoch zu einer Erdbewegung in der Landzunge, woraufhin die Zufahrt gesperrt wurde – so die Annahme. Daraufhin mussten die Einsatzkräfte die weiteren Materialien mit dem Boot vom Festland zur Landzunge befördern. Die weiteren vier Pumpen, mit denen sie das Wasser direkt aus dem Rhein pumpten, diverse Elektronikteile und weitere Schläuche transportierten sie problemlos über den Wasserweg. Anschließend konnten die THW-Kräfte die Pumpen in Gang setzen und das Löschbecken füllen.

Für die Verpflegung sowie Schlafmöglichkeiten sorgte die Fachgruppe Logistik des Ortsverbandes Bietigheim-Bissingen.

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