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Eine Brücke, die verbindet

Mehr als 50 ehrenamtliche THW-Kräfte bauen seit Anfang der Woche eine 48 Meter lange Brücke über die Ochtum. Die Behelfsbrücke wird noch bis zum 16. September im Auftrag der DB Netz AG im Rahmen der Erneuerung der Eisenbahnüberführung Ochtum zwischen Dreye und Kirchweyhe errichtet. Beteiligt sind die Fachgruppen Brückenbau aus den THW-Ortsverbänden Bad Kreuznach, Bremen-Süd, Dresden, Hamburg-Altona, Mönchengladbach, Neustadt an der Weinstraße, Pfedelbach und Wilhelmshaven. Unterstützung mit weiteren Kräften und Material kommt aus den Ortsverbänden Bassum, Radebeul, Sulingen, Syke und Celle.

Die Brücke ist rund 200 Tonnen schwer und wird in zehn Montagephasen errichtet. „Es ist schon sehr eindrucksvoll, wenn die Fachgruppe Brückenbau eine derart große Brücke aufbaut. Dass sie hinterher auch für den Bahnverkehr genutzt wird, macht diese Übung zu einem besonderen Ereignis für alle Beteiligten“, sagt THW-Landesbeauftrage für Bremen, Niedersachsen Sabine Lackner.

Zunächst bauen die Ehrenamtlichen den 37 Meter langen sogenannten Vorbauschnabel, mit dem sie anschließend die Hauptbrücke verbinden. Die teilweise vormontierten Bauelemente positionieren und setzen die Helferinnen und Helfer des THW mit insgesamt rund 6.500 Schrauben zusammen. Der Bau der einzelnen Elemente erfolgt vor Ort und wird auf Rollenbahnen nach Baufortschritt vorgeschoben.

Wenn die fertiggestellte Brücke in ihrer endgültigen Position liegt, können die THW-Kräfte den Vorbauschnabel demontieren und die ‚Schaper Krupp Bahn‘-Brücke (SKB) hydraulisch in die Endlager ablassen. Ab November 2017 bis voraussichtlich April 2019 wird der Zugverkehr auf die errichtete Behelfsbrücke umgeleitet.

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