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Auf dem weitläufigen Gelände arbeiteten THW-Kräfte sowie Naturschützerinnen und -schützer Hand in Hand.

Menschliche Hilfe lindert tierische Not

Quaken, Schnalzen, Blubbern: Diese Geräusche wird man in der Warnstedter Sandgrube bald wieder häufiger hören. Denn mit Großgeräten und Muskelkraft unterstützten mehr als 20 THW-Kräfte aus den Ortsverbänden Quedlinburg und Halberstadt am Samstag eine Pflegeaktion von Naturschützerinnen und -schützern in Sachsen-Anhalt. Gemeinsam schufen sie ein Biotop für Frösche, Eidechsen und Kröten.
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Die Ehrenamtlichen des THW-Ortsverbands Freising nutzten die Drehleiter der örtlichen Feuerwehr, um das Dach einer Schule abzudichten.

Friederike fordert fachliches Fingerspitzengefühl

Zwischen umgestürzten Bäumen knatterten Motorsägen, Dächer gaben stöhnend nach und ließen sich nur widerwillig geradebiegen. Notstromaggregate summten, während Sturmtief Friederike weiter wütete. Mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 200 Kilometer pro Stunde bescherte Friederike dem THW den bisher größten Einsatz des Jahres: Insgesamt waren 2.200 THW-Kräfte aus mehr als 120 Ortsverbänden gefordert.
Erst abstützen, dann aufräumen: Nach einem Verkehrsunfall im schleswig-holsteinischen Treia waren rund 20 THW-Kräfte aus zwei Ortsverbänden im Einsatz.

Einsturz abgewendet

Ein großes Loch in der Hauswand eines Autohauses im schleswig-holsteinischen Treia rief am vergangenen Wochenende mehr als 20 THW-Helferinnen und -Helfer auf den Plan. Ein Lastwagen war in das Gebäude gekracht. Die Ehrenamtlichen aus den Ortsverbänden Husum und Schleswig sicherten das Gemäuer.
Die Ehrenamtlichen des THW-Ortsverbands Freising nutzten die Drehleiter der örtlichen Feuerwehr, um das Dach einer Schule abzudichten.

Rund 2.000 THW-Kräfte trotzten Friederike

Nahezu 2.000 THW-Kräfte, mehr als 120 THW-Ortsverbände, unzählbare Einsätze: In fast der gesamten Bundesrepublik waren THW-Kräfte durch Sturmtief Friederike gefordert. Die Ehrenamtlichen rückten während des Sturms bundesweit aus, um Strom bereitzustellen, Verkehrswege freizuräumen, Bahngleise zu befreien und Dächer zu sichern.
Von der Lagebeobachtung in den Einsatz: THW-Kräfte rücken seit heute Morgen vermehrt zu Unwettereinsätzen aus (Archivbild).

Sturmtief „Friederike“ wütet über Deutschland

Mit Geschwindigkeiten von mehr als 120 Kilometer pro Stunde fegte Sturmtief „Friederike“ am Donnerstag über Deutschland hinweg. Mehr als 1.300 THW-Kräfte beseitigten in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Sturmschäden – Tendenz steigend.
In Mühlhausen riss der Sturm das Dach eines Discounters herunter. Ehrenamtliche des THW-Ortsverbandes Baiersdorf zerlegten die beschädigten Dachteile.

„Burglind“ hielt THW auf Trab

Regen und Orkanböen mit einer Windgeschwindigkeit von bis zu 150 Kilometer pro Stunde haben in vielen Teilen Deutschlands große Schäden verursacht. Vor allem in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Hessen, Baden-Württemberg und Bayern hatte das Sturmtief Bäume entwurzelt, Straßen überflutet und Hausdächer abgedeckt. Bundesweit waren mehr als 380 THW-Kräfte im Einsatz.
Unwetter, Großveranstaltungen, Unfälle, Hilfe im Ausland und Übungen: Im Jahr 2017 gab es viel zu tun für THW-Angehörige.

Das war 2017

Zu Beginn des neuen Jahres werfen wir nochmal einen Blick zurück – mit ausgewählten Highlights und Impressionen des Digitalen Jahresrückblicks 2017.
THW-Kräfte errichteten aus dem modularen Einsatzgerüst-System (EGS) zwei Arbeitsplattformen für die Feuerwehr.

Zwei Türme fürs Löschen

Häuserbrand in Quedlinburg: Am Freitagmorgen erleichterten 24 THW-Kräfte des Ortsverbands Quedlinburg bei einem Brand die Löscharbeiten der Feuerwehr. Die THW-Kräfte bauten zwei Arbeitsplattformen auf und überwachten das einsturzgefährdete Haus mit dem Einsatzstellen-Sicherungssystem (ESS). Schließlich mussten sie das Gebäude mit einem Radlader abreißen.
Mit Spundwänden und Baustützen sicherten die THW-Kräfte die Einsatzstelle gegen nachlaufenden Sand ab.

Sandlawine: Gefährlicher Einsatz in Kiesgrube

In einem Kieswerk in Anholt erfasste eine Sandlawine am Dienstag vier Personen und begrub zwei Arbeiter unter sich mit tödlichen Folgen. THW-Kräfte des Ortsverbands Bocholt sicherten die Unfallstelle gegen nachrutschende Sandmassen und ermöglichten so die Bergung der beiden Verstorbenen.
Mit einem Teleskoplader entfernten die Helferinnen und Helfer einen 6000 Kilogramm schweren Steinquader von der Fahrbahn.

Tonnenschwerer Einsatz

Mehr als 20.000 Kilogramm Gesteinsbrocken blockierten gestern die Autobahn bei Nürnberg. Ein LKW verlor die Ladung, nachdem er in eine Mittelschutzplanke krachte. Rund 30 THW-Kräfte räumten die Fahrbahn für die sich stauenden Autos wieder frei.
Mithilfe des Einsatz-Gerüstsystem verschafften die THW-Kräfte den Spezialistinnen und Spezialisten der Polizei Zugang zur Photovoltaikanlage auf dem Dach des Hauses.

Das Wunder von Berlin

Eine laute Explosion erschütterte am Montagabend den Ort Staaken in Berlin. Ein Haus stürzte aus bisher unbekannten Gründen ein. Mehr als 20 THW-Kräfte entfernten Trümmerteile und bauten eine Arbeitsplattform für die Polizei auf. Alle Bewohnerinnen und Bewohner des Hauses überlebten den Einsturz.
THW-Kräfte bauten einen Gleiswagen, um Menschen aus dem Zug im Tunnel bei Friedrichsthal zu retten.

Üben für die richtig schwierigen Einsätze

Von THW-Kräften wird erwartet, dass sie im Einsatz einen klaren Kopf bewahren und verlässliche Arbeit leisten – dabei engagieren sie sich „nur“ ehrenamtlich. So viel Verantwortung verlangt gute Vorbereitung: In den vergangenen Wochen probten zahlreiche Ortsverbände alle möglichen Szenarien, bezogen die THW-Jugend mit ein und kooperierten mit anderen Hilfsorganisationen, sogar in Tunesien.
Mit dem Radlader arbeiteten sich THW-Kräfte in Nürnberg langsam vor, um versteckte Glutnester zu finden.

Seite an Seite

Blau und Rot im Einsatz vereint: THW-Kräfte in Nordrhein-Westfalen leuchteten vergangenen Samstag eine Einsatzstelle der Feuerwehr aus. Bereits eine Woche zuvor brannte ein Supermarkt in Nürnberg. Hier räumten THW-Helferinnen und -Helfer für die Feuerwehr-Kräfte den Weg zu Glutnestern frei.
Das Sturmtief Herwart entwurzelte in der Nacht von Samstag auf Sonntag zahlreiche Bäume. THW-Kräfte des Ortsverbands Oldesloe entfernten den Baum mit Hilfe einer Motorsäge

Vom Winde verweht

Eine Stunde länger schlafen? Nicht für mehrere hundert THW-Kräfte in großen Teilen Deutschlands. Die zusätzlich durch die Zeitumstellung gewonnene Stunde am Sonntag nutzen mehr als 480 THW-Helferinnen und -Helfer, um Bahnstrecken von Bäumen zu befreien, Gebäude zu sichern oder leer zu pumpen.
Mühsam räumten die THW-Kräfte auf dem Truppenübungsplatz in Wüstenei einen Weg frei.

Stürmische Kooperation

Gute Zusammenarbeit braucht Pflege. Deshalb trainierten drei THW-Ortsverbände mit Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr und der Johanniter Unfallhilfe am Wochenende gemeinsam in Schleswig-Holstein. Die Übung „Wilster-Wind 2017“ simulierte große Schäden nach einem Orkan.
In Dessau trainierten sechs Fachgruppen Wassergefahren verschiedene Fahrmanöver und das Arbeiten auf dem Wasser.

Zu Land, zu Wasser und im Tunnel

Ehrenamtliche des THW beteiligten sich in den vergangenen Wochen bei zahlreichen Katastrophenschutzübungen. Darunter waren teilweise Szenarien mit mehreren Einsatzstellen gleichzeitig, bei denen das THW mit anderen Organisationen trainierte. So zum Beispiel Ende vergangener Woche in Duisburg.
Die dunkle Seite der Müllentsorgung: Aufgrund der freigesetzten Gase mussten die Anwohnerinnen und Anwohner ihre Fenster und Türen geschlossen halten.

Heißer Einsatz, coole Typen

Sperrmüll mit Radladern transportieren? Eine brandheiße Angelegenheit! Zumindest für rund 40 THW-Kräfte, die Ende letzter Woche die Feuerwehr dabei unterstützten, den Brand in einer Müllverbrennungsanlage in Bochum zu bekämpfen.
Nach einem schweren Verkehrsunfall unterstützte das THW die Bergungsarbeiten.

Möbel auf der Autobahn

Nach einem schweren Verkehrsunfall auf der A8 in der Nähe von Heusweiler unterstützen rund 60 THW-Kräfte die Bergungsarbeiten an einem verunglückten Sattelzug.
In Bremen, Schleswig-Holstein, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz kämpften THW-Helferinnen und Helfer gegen die Sturmtief-Schäden.

Stürmischer September

Der Herbst ist eingeläutet: Das Sturmtief „Sebastian“ fegte am Mittwoch durch mehrere Bundesländer. Rund 200 THW-Kräfte aus vier Landesverbänden sicherten Gebäude ab, beräumten Straßen und versorgten gestrandete Reisende.
In der Katastrophenschutzübung  im Raum Frankfurt mussten THW-Kräfte mit ihrem schweren Gerät in abgelegenes Gelände fahren.

Was tun, wenn’s bebt?

13 hessische THW-Ortsverbände nahmen von Freitag bis Sonntag an der Katastrophenschutzübung „KATEX 2017“ teil. Darin simulierte die THW-Geschäftsstelle Frankfurt die Folgen eines Erdbebens – und beschäftigte damit 150 Einsatzkräfte. Darüber hinaus trainierten der Ortsverband Heppenheim und die Geschäftsstelle Göttingen vergangene Woche ähnliche Situationen.
Ein 1,2 Tonnen schwerer Eisenträger soll nun die Last des Daches tragen. THW-Kräfte setzten ihn mit dem Ladekran und dem Radlader auf die zuvor gebauten Stützpfeiler.

Einstürzendes Haus? Nicht mit uns!

In der Nacht zum vergangenen Mittwoch drohte nach Bauarbeiten ein Haus im brandenburgischen Schulzendorf einzustürzen. Die Leitstelle Brandenburg rief rund 40 THW-Kräfte zu Hilfe. Die ehrenamtlichen Spezialistinnen und Spezialisten des THW stützten daraufhin das Dach mit einem großen Stahlträger ab und trafen weitere Sicherungsmaßnahmen. Sie kamen aus fünf verschiedenen THW-Ortsverbänden und arbeiteten Hand in Hand.
THW-Kräfte rissen das Gebäude mit einem Kran bis zur ersten Etage ab, weil es einsturzgefährdet war. So stellten sie sicher, dass sich keine weiteren Personen verletzten.

Explosion in Sachsen: Haus war nicht mehr zu retten

Nach einer Hausexplosion mit einer Verletzten in Weinböhla am Samstag waren etwa 20 THW-Kräfte der Ortsverbände Radebeul und Riesa im Einsatz. Sie sicherten das einsturzgefährdete Wohnhaus ab und halfen der Polizei, die Ursache der Explosion zu erkunden. Anschließend mussten sie das Gebäude aus Sicherheitsgründen abreißen.
Mit Sandsäcken kämpften die Einsatzkräfte gegen die Wassermassen.

Vor 15 Jahren: Die Elbeflut 2002

Aufgereihte Sandsäcke und dröhnende Hochleistungspumpen in sieben Bundesländern: Die Bilder der aktuellen Hochwasser-Einsätze des THW sind noch frisch. Während die Helferinnen und Helfer an manchen Orten noch immer gegen die Wassermassen kämpfen, jährt sich zum 15. Mal die Elbeflut von 2002. Damals waren etwa 24.000 THW-Kräfte sechs Wochen lang ununterbrochen im Einsatz. Sie pumpten Wasser ab, evakuierten Menschen, stützen Gebäude ab und verbauten Millionen von Sandsäcken. Es war der bis dato größte Einsatz in der Geschichte des THW.
Weite Teile Deutschlands waren von Starkregenfällen betroffen, in Niedersachsen hatten die THW-Kräfte allerdings besonders viel zu tun. Inzwischen gehen die Überschwemmungen vielerorts zurück.

Dauerregen: Die Pumpen laufen weiter

Der Dauerregen in sechs Bundesländern hat nachgelassen, die Einsätze für das THW dauern in einigen Regionen jedoch an. Viele Flächen sind noch überschwemmt, einige Flusspegel drohen nach wie vor anzusteigen. Derzeit kämpfen weiterhin mehr als 150 Einsatzkräfte gegen die Überschwemmungen. Zum Pumpen und Sandsackverbau kommen weitere Einsatzschwerpunkte für die Ehrenamtlichen des THW hinzu.
Mit den Hochleistungspumpen bei der Arbeit.

Dauerregen: THW weiter im Einsatz

Immer noch halten Starkregenfälle und Überschwemmungen die Republik und vor allem die Einsatzkräfte in Atem. Sie arbeiten einen Auftrag nach dem anderen ab, allein seit gestern rückten mehr als 500 THW-Kräfte zum Helfen aus. Ihre Arbeit und weniger Regen haben zur Folge, dass sich die Lage langsam entspannt.
Trümmer bei Seite räumen, Verletzte suchen – die Junghelferinnen und Junghelfer lernten dabei von den erfahrenen THW-Einsatzkräften.

Verletzte retten, Abläufe üben

„Jugend trifft Bergungsdienst“ – das war das Motto der gemeinsamen Übung der Jugendgruppen der THW-Ortsverbände Frankfurt (Oder) und Berlin-Lichtenberg mit dem Katastrophenschutz der Stadt Frankfurt (Oder). Die 50 THW-Kräfte und rund 30 Katastrophenschützerinnen und -schützer probten in Frankfurt (Oder) vergangenes Wochenenden ihre Zusammenarbeit nach einer fiktiven Gasexplosion.
Mit einem Leuchtmast sorgten die Neuhausener THW-Kräfte für ausreichend Licht an der Einsatzstelle.

Ausleuchten, abstützen, aufatmen

Nicht nur die Fachgruppe Wasserschaden/Pumpen ist durch die Unwetter der vergangenen Tage in weiten Teilen Deutschlands gefordert. In Leinfelden-Echterdingen (Baden-Württemberg) bestand am Montag nach heftigen Winden und Starkregen die Gefahr, dass eine Scheune einstürzte. Rund 50 THW-Kräfte aus sieben Ortsverbänden sicherten das Gebäude, räumten Trümmerteile beiseite und leuchteten die Einsatzstelle aus.
Das Wasser aus der U-Bahn Station leiteten die THW-Kräfte in einen Kanal ab. Um Platz für die Fahrzeuge und Pumpen zu haben, wurde die Straße teilweise gesperrt.

Land unter

Eine überflutete U-Bahn Station, schwimmende Autos und Menschen, die sich durch kniehohes Wasser kämpfen: Ein starkes Unwetter versetzte Köln gestern in den Ausnahmezustand. Rund 50 THW-Kräfte pumpten die braunen Wassermassen aus der U-Bahn Station. Auch in Teilen Niedersachsens wütete ein Unwetter. Rund 20 THW-Helferinnen und -Helfer beseitigten in Meppen Sturmschäden.
Während der Radlader des THW die Glutnester ausbreitete, löschte die Feuerwehr den Brand.

Gemeinsam gegen die Flammen

Verteiltes Brandgut lässt sich schneller löschen – darum arbeiten THW und Feuerwehr bei Großbränden oftmals Hand in Hand. So auch vergangenen Dienstag im sächsischen Meerane. Nach einem Strohlagerbrand waren dort rund 20 Einsatzkräfte aus fünf Ortsverbänden im Einsatz. Indem sie das brennende Stroh ausbreiteten, erleichterten sie der Feuerwehr die Löscharbeiten.

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