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Flugzeugabsturz und Proteste – der Süden übt

Wie bereite ich mich auf Großveranstaltungen vor? Was ist bei der Versorgung von Verletzten nach einem Flugzeugabsturz zu beachten? Unter anderem mit diesen Fragen befassten sich mehr als 65 THW-Kräfte in München (Bayern) und Stetten (Baden-Württemberg) vergangenes Wochenende.

Großereignisse mit Teilnehmenden aus der Politik rufen – wie etwa beim G20-Gipfel in Hamburg im Juli – nicht selten das THW auf den Plan. Auf derartige Einsätze bereiteten sich am vergangenen Wochenende rund 50 THW-Kräfte aus dem Geschäftsführerbereich Göppingen vor. Bei einem Treffen hochrangiger internationaler Politikerinnen und Politiker sei es zu Protesten bekommen, so das Szenario.

Zusammen mit Einsatzkräften der Feuerwehr und des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) richteten sich die THW-Kräfte in einem Bereitstellungsraum nahe des Veranstaltungsortes ein. Von dort aus rückten die Ehrenamtlichen der THW-Ortsverbände Neuhausen, Ostfildern und Heidenheim zu verschiedenen kleineren Einsätzen im Zuge der Unruhen aus. Unter anderem ereigneten sich zwei Verkehrsunfälle. Die Ehrenamtlichen befreiten die verunfallten Personen und sicherten die Einsatzstelle ab.

Außerdem übten die THW-Helferinnen und -Helfer in einem Brandübungshaus, wie sie Vermisste suchen und Verletzte aus der Höhe und der Tiefe retten.

Ein nicht weniger spannendes Szenario forderte rund 15 Ehrenamtliche des THW-Ortsverbandes Markt Schwaben: Am Münchener Flughafen war kurz vor der Landung das Triebwerk eines Flugzeuges in Brand geraten, woraufhin die Maschine auf der Landebahn zerschellte. Mehr als 100 Personen waren im Inneren eingeschlossen. Insgesamt beteiligten sich mehr als 700 Einsatzkräfte unterschiedlicher Blaulichtorganisationen aus der Region an der Großübung. Die THW-Helferinnen und -Helfer unterstützten die Feuerwehr bei den Löscharbeiten und kümmerten sich um die Erstversorgung der Verletzten.

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