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Unwetter, Großveranstaltungen, Unfälle, Hilfe im Ausland und Übungen: Im Jahr 2017 gab es viel zu tun für THW-Angehörige.

Das war 2017

Zum Jahresende zeigen wir ausgewählte Highlights und Impressionen der vergangenen zwölf Monate im Digitalen Jahresrückblick 2017.
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In weniger als einer Stunde leuchteten die Jugendlichen die Einsatzstelle aus und bauten einen Steg über den Wassergraben.

Heldenhafter Nachwuchs

Wo ist die vermisste Person? Werden wir sie rechtzeitig finden und retten können? Vor diesen Fragen standen am Freitag die Nachwuchskräfte der THW-Jugend Bad Kreuznach und die Jugendfeuerwehren der Verbandsgemeinde Bad Kreuznach. In einer gemeinsamen Übung trainierten sie die Suche nach Vermissten.
Die Jugendlichen orteten und retteten Verletztendarstellerinnen und Verletztendarsteller aus Trümmern.

Üben wie die Großen

Erst ein Autounfall und dann eine Explosion: Bei der Jahresabschlussübung der THW-Jugend Ludwigsburg gab es für die Junghelferinnen und Junghelfer eine Menge zu tun. Sie stellten sich den verschiedenen Aufgaben und meisterten sie mit Bravour.
Kronprinz des Haschemitischen Königreichs Jordanien, Hussein bin Abdullah und THW-Vizepräsident Gerd Friedsam besuchten die Abschlusszeremonie

Jordanischer Kronprinz wirbt für Ehrenamt

Geschafft: In den vergangenen zwei Wochen bildeten jordanische Zivil- und Katastrophenschützer erstmals ehrenamtliche Einsatzkräfte in Amman aus. Kräfte des Technischen Hilfswerks (THW) aus Deutschland unterstützen die Ausbilder hierbei. Zu diesem Anlass besuchten der jordanische Kronprinz Hussein bin Abdullah und THW-Vizepräsident Gerd Friedsam heute die Abschlusszeremonie.
THW-Kräfte bauten einen Gleiswagen, um Menschen aus dem Zug im Tunnel bei Friedrichsthal zu retten.

Üben für die richtig schwierigen Einsätze

Von THW-Kräften wird erwartet, dass sie im Einsatz einen klaren Kopf bewahren und verlässliche Arbeit leisten – dabei engagieren sie sich „nur“ ehrenamtlich. So viel Verantwortung verlangt gute Vorbereitung: In den vergangenen Wochen probten zahlreiche Ortsverbände alle möglichen Szenarien, bezogen die THW-Jugend mit ein und kooperierten mit anderen Hilfsorganisationen, sogar in Tunesien.
Jährlich trainieren THW-Kräfte auf dem Flughafen Köln/Bonn, damit sie auf mögliche Unfälle vorbereitet sind und sich auf dem Flughafen auskennen.

Vom Betonwerk bis zum Flughafen

Ob verschüttete Personen retten, verunfallte Autos bergen oder Gebäude abstützen: Am Wochenende trainierten wieder zahlreiche THW-Kräfte in ganz Deutschland. Wie bei echten Einsätzen arbeiteten sie dabei Hand in Hand mit Einsatzkräften anderer Organisationen, wie beispielsweise dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) und der Freiwilligen Feuerwehr.
THW und andere Organisationen ziehen bei der Übung an einem Strang.

Großübung „Sturzflut 2017“ bei bestem Wetter

Es war viel los am vergangenen Samstag in Teilen von Hennef, Sankt Augustin, Siegburg und Troisdorf (NRW). Grund war die Großübung „Sturzflut 2017“ an der fast 600 Einsatzkräfte teilnahmen – davon rund 180 THW-Kräfte.
Mühsam räumten die THW-Kräfte auf dem Truppenübungsplatz in Wüstenei einen Weg frei.

Stürmische Kooperation

Gute Zusammenarbeit braucht Pflege. Deshalb trainierten drei THW-Ortsverbände mit Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr und der Johanniter Unfallhilfe am Wochenende gemeinsam in Schleswig-Holstein. Die Übung „Wilster-Wind 2017“ simulierte große Schäden nach einem Orkan.
Gemischtes Doppel: THW-Kräfte und ihre Rettungshunde sind ein verlässliches Team. Das zeigten Ehrenamtliche auch auf der Messe Florian.

Auf den Hund gekommen

Von Donnerstag bis Samstag stellten die Rettungshunde aus den THW-Ortsverbänden Gera, Reichenbach und Torgau vor tausenden Gästen in Dresden ihre Spürnase unter Beweis. Denn auf der Fachmesse Florian für Feuerwehr, Brand- und Katastrophenschutz informierte das THW das interessierte Fachpublikum in diesem Jahr über seine Fachgruppe Ortung.
Durch den Einsatz moderner Technik muss das THW seltener auf Rettungstaucher zurückgreifen und kann sich Aufnahmen vom Grund eines Gewässer an der Oberfläche ansehen und analysieren.

Besser als Fernsehen

Vermisste orten ist schon an Land eine besondere Herausforderung. Unter Wasser gilt es weitere Schwierigkeiten zu überwinden. Dieser kniffligen Aufgabe stellten sich 20 Ehrenamtliche aus den THW-Ortsverbänden Salzwedel und Eckernförde zusammen mit den Kräften der Polnischen Staatlichen Feuerwehr (PSP) bei einer Gemeinschaftsübung im Nordosten Polens – und erhielten dabei spannende Bilder aus der Tiefe.
Einsatzkräfte des THW bereiten die Löschwasserförderung aus der Erft vor.

Lehrreiches Wochenende

Viele neue Erkenntnisse sammelten die THW-Kräfte: Beleuchten, evakuieren, Personen retten, Wasser befördern und Stabsarbeit. Am vergangenen Wochenende fanden wieder zahlreiche Übungen im gesamten Bundesgebiet statt.
Tornado über Wacken – das THW führte bei der Übung unter anderem drei Meldeköpfe.

Sturm statt Musik

Livemusik, ausgelassene Stimmung und ein schweres Unwetter, das dem Festival ein jähes Ende setzt: Rund 140 THW-Kräfte aus zehn Ortsverbänden übten vergangenen Samstag in Wacken (Schleswig-Holstein). Dort findet jährlich das Wacken-Open-Air Festival statt.
Horrorszenario im Einsatz und Schwerpunkt in der Ausbildung: Die Helferinnen und Helfer trainierten den Atemschutznotfall.

Atemschutzübung in den Niederlanden

Der Geschäftsführerbereich Mönchengladbach führte am Samstag seine jährliche Einsatzübung mit Schwerpunkt Atemschutz im niederländischen Echt durch. Rund 20 Ehrenamtliche aus sechs THW-Ortsverbänden trainierten Personenrettung und simulierten Atemschutznotfälle.
In der Katastrophenschutzübung  im Raum Frankfurt mussten THW-Kräfte mit ihrem schweren Gerät in abgelegenes Gelände fahren.

Was tun, wenn’s bebt?

13 hessische THW-Ortsverbände nahmen von Freitag bis Sonntag an der Katastrophenschutzübung „KATEX 2017“ teil. Darin simulierte die THW-Geschäftsstelle Frankfurt die Folgen eines Erdbebens – und beschäftigte damit 150 Einsatzkräfte. Darüber hinaus trainierten der Ortsverband Heppenheim und die Geschäftsstelle Göttingen vergangene Woche ähnliche Situationen.
Bei der Personenrettung in der Einsatzübung arbeiteten THW- und Feuerwehrkräfte wortwörtlich Hand in Hand.

Bootsausbildung: Zusammen zu Wasser

Von Freitag bis Sonntag trainierten 54 Helferinnen und -Helfer der Fachgruppen Wassergefahren aus neun Ortsverbänden auf der Elbe bei Tangermünde ihre Zusammenarbeit. Sie übten mit weiteren Organisationen an herausfordernden Stationen, darunter war ein angenommenes Einsatzszenario mit einem havarierten Motorschiff.
An mehreren Ausbildungsstationen konnten die THW-Kräfte ihrem Besuch ihre Einsatzmöglichkeiten zeigen, darunter auch das Arbeiten mit Rettungsbooten.

Austausch und Ausbildung: Viel los im Ortsverband

Vier Ausbildungen und zeitgleich der Besuch mehrerer Gästegruppen stellten am Samstag ein ausgiebiges Tagesprogramm für den THW-Ortsverband Lohr dar. Die Gäste der freiwilligen Feuerwehr aus Milicz (Polen) und die Kinderfeuerwehr Wiesthal lernten das THW kennen. Und Hundestaffeln des Arbeiter Samariter Bundes (ASB) aus ganz Bayern und Hessen übten mit dem THW das Abseilen am Rettungsturm auf dem Gelände.
Mit Sandsäcken kämpften die Einsatzkräfte gegen die Wassermassen.

Vor 15 Jahren: Die Elbeflut 2002

Aufgereihte Sandsäcke und dröhnende Hochleistungspumpen in sieben Bundesländern: Die Bilder der aktuellen Hochwasser-Einsätze des THW sind noch frisch. Während die Helferinnen und Helfer an manchen Orten noch immer gegen die Wassermassen kämpfen, jährt sich zum 15. Mal die Elbeflut von 2002. Damals waren etwa 24.000 THW-Kräfte sechs Wochen lang ununterbrochen im Einsatz. Sie pumpten Wasser ab, evakuierten Menschen, stützen Gebäude ab und verbauten Millionen von Sandsäcken. Es war der bis dato größte Einsatz in der Geschichte des THW.
Trümmer bei Seite räumen, Verletzte suchen – die Junghelferinnen und Junghelfer lernten dabei von den erfahrenen THW-Einsatzkräften.

Verletzte retten, Abläufe üben

„Jugend trifft Bergungsdienst“ – das war das Motto der gemeinsamen Übung der Jugendgruppen der THW-Ortsverbände Frankfurt (Oder) und Berlin-Lichtenberg mit dem Katastrophenschutz der Stadt Frankfurt (Oder). Die 50 THW-Kräfte und rund 30 Katastrophenschützerinnen und -schützer probten in Frankfurt (Oder) vergangenes Wochenenden ihre Zusammenarbeit nach einer fiktiven Gasexplosion.
Mit einem Ladekran transportierten die THW-Kräfte angeschwemmte Baumstämme vom Nordwehr in Weiden ab.

Zwischen Sintfluten und Holzwüsten

Wetterchaos in Bayern: Für Starkregenfälle und Orkanböen rüsteten sich am vergangenen Freitag mehr als 30 THW-Kräfte des Ortsverbands Weiden. Alles drehte sich ums Wasser, denn was bei den einen im Übermaß vorhanden war, fehlte bei den anderen: Zehn Helferinnen und Helfer des Ortsverbands Lohr übten gemeinsam mit der Feuerwehr, Waldbrände zu bekämpfen.
Abstützen, abdichten und vieles mehr – die Aufgaben auf dem Gelände der Müllverbrennungsanlage in Fürth waren zahlreich.

Damit technische Hilfe nicht verpufft

Auf das Gelände einer ehemaligen Müllverbrennungsanlage in Fürth verschlug es etwa 120 THW-Kräfte am zurückliegenden Wochenende. Die stillgelegte Industrieanlage nutzten insgesamt neun Ortsverbände, um während der Großübung des Geschäftsführerbereichs Ingolstadt Verletzte unter Atemschutz zu retten.
Hunde riechen 44 Mal besser als Menschen: Darum sind sie für die Vermisstensuche, wie etwa in Königstein, eine wichtige Unterstützung für das THW. Archivbild.

Gesucht, gefunden

Mit mehr als 20 Ehrenamtlichen des Ortsverbandes Sulzbach-Rosenberg – fünf davon vierbeinig – suchte das THW vergangenen Mittwoch und Donnerstag eine vermisste Person im bayerischen Königstein. Am Donnerstagabend fanden die Einsatzkräfte die 35-Jährige.
Eine von drei Stationen in Marktheidenfeld: Mit dem Einsatz-Gerüst-System sicherten die Einsatzkräfte ein vom Einsturz gefährdetes Haus ab.

Fleißig am Wochenende

Stürme, ein kollidiertes Schiff oder verschüttete Personen im Abrisshaus: Dem THW mangelt es nicht an Übungszenarien. Und da Übung bekanntlich den Meister macht, trainierten in den vergangenen Tagen zahlreiche THW-Ortsverbände.
Verletzte, Rauch und ein zerstörtes Auto: Die Übungsszene sollte möglichst realistisch sein.

Nichts für schwache Nerven

Ein lauter Knall und viel Rauch dienten vergangene Woche für rund 50 THW-Kräfte des Geschäftsführerbereichs Frankfurt am Main als Startschuss für die gemeinsame Übung. Den Ehrenamtlichen bot sich ein seltenes Einsatzszenario: die Detonation einer Autobombe.
Im schwachen Licht des ICE-Tunnels waren verständliche Kommunikation und abgestimmte Abläufe gefragt.

Licht am Ende des Tunnels

Rund 700 Rettungskräfte übten am vergangenen Samstag im Eisenbahntunnel „Augustaburg“ bei Erfurt, Verletzte aus einem verunglückten ICE zu retten. Etwa 30 THW-Kräfte aus den Ortsverbänden Eisenach, Erfurt und Gotha leuchteten die Unfallstelle aus, brachten psychosoziale Nachsorgeteams vor Ort und betrieben den Bereitstellungsraum.
Mit viel Kraft zogen THW und Feuerwehr die Puppe mit einem Schleifkorb nach oben.

Abgeseilt und gerettet

Alarm im Pumpspeicherwerk Langenprozelten: Zwei Personen verletzen sich bei Arbeiten an dem Werk und müssen gerettet werden. Dieses Szenario übten rund 40 Einsatzkräfte des bayrischen THW-Ortsverbands Lohr und der Feuerwehr Gemünden am vergangenen Donnerstag.
Mit Hilfe eines sogenannten Dreibocks können die THW-Kräfte Personen – oder Übungspuppen wie vergangenes Wochenende in Bayern – aus der Tiefe retten.

Von Dänemark bis Bayern: Üben, üben, üben

Ob Orten und Retten oder Stegebau und Pumpen – die Aufgaben bei gleich drei Übungen mit rund 380 THW-Kräften am vergangenen Wochenende waren vielfältig. Während im Norden und Westen jeweils eine Explosion als Übungsszenario diente, übten die Ehrenamtlichen im Süden unterschiedliche Einsatzoptionen zu Land und zu Wasser.
Geschafft: Nach ihrer Grundausbildung können diese Helferinnen und Helfer am aktiven Dienst des THW teilnehmen.

Reif für den Einsatz

Grundausbildung bestanden! 39 Prüflinge aus den THW-Ortsverbänden Ahrweiler, Bendorf, Koblenz, Lahnstein, Sinzig, Neuwied und Westerburg stellten am Samstag erfolgreich ihr Wissen rund ums THW bei der Abschlussprüfung unter Beweis.
Die Theorie ist die Grundlage, die Praxis die Kür – deshalb packten die jordanischen Ausbilder selbst kräftig mit an.

Jordanische Katastrophenschützer zu Gast im Ortsverband Essen

In den vergangenen zwei Wochen haben THW-Kräfte Ausbildern der jordanischen Zivilschutzbehörde General Directorate of Jordan Civil Defense (JCD) in Essen gezeigt, wie sie Ehrenamtliche für den Bevölkerungsschutz fit machen. Mit seinem „Training of Trainers“-Programm hilft das THW Jordanien, ehrenamtliche Strukturen im Bevölkerungsschutz aufzubauen.
Die „schiefe Ebene“ ist eine gängige Rettungstechnik im THW.

THW-Jugend: 24 Stunden absichern, suchen, retten

Vom Verkehrsunfall bis zur Gasexplosion – während einer 24-Stunden-Übung trainierten rund 30 Junghelferinnen und Junghelfer der THW-Ortsverbände Pfaffenhofen und München-West verschiedene Einsatzszenarien. Mit Unterstützung der „Großen“ stellten sie rund um Pfaffenhofen am vergangenen Wochenende ihr Können unter Beweis.

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