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Wenn schwarzes Gold auf dem Chiemsee zur Pest wird

THW, Feuerwehr und Bayerisches Rotes Kreuz übten am vergangenen Freitag und Samstag die Ölschadensbekämpfung im Achental und am Chiemsee. Mehr als 150 THW-Kräfte waren an der Übung beteiligt.

Die Ehrenamtlichen des THW brachten mit 15 Booten eine rund zwei Kilometer lange Ölsperre auf dem Chiemsee aus. Zum Einsatz kam auch eine Ölseparationsanlage, die im Ernstfall pro Stunde bis zu 40.000 Liter kontaminiertes Wasser reinigt.

Eine besondere Herausforderung war die hohe Sensibilität des Einsatzgebietes, das mitten in einem Naturschutzgebiet liegt. Die Einsatzkräfte mussten mit größtmöglicher Rücksicht auf die Tier- und Pflanzenwelt vorgehen.

Übungen wie diese sind von der Regierung Oberbayerns vorgeschrieben. Sie finden jährlich in unterschiedlichen Größenordnungen statt. Das das Achental liegt im Bereich der 465 Kilometer langen Transalpinen Ölleitung von Triest nach Ingolstadt. Und im Falle eines Schadens muss jeder Handgriff sitzen. Das THW ist seit 1969 Bestandteil des Katastrophenschutzplans der transalpinen Pipeline.

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