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Breites Einsatzspektrum

Übungsreich war das vergangene Wochenende für das THW: Waldbrand, Zugunglück, Hochwasser und ein Gefahrstoffunfall – zum Glück alles nur fiktiv, aber eine willkommene Gelegenheit für die ehrenamtlichen Einsatzkräfte, die Vielseitigkeit des THW unter Beweis zu stellen.

Im Magdeburger Hafen übten rund 150 Einsatzkräfte von THW und Feuerwehr gemeinsam: Ein Güterzug war nach Kollision mit einem PKW in Brand geraten. Zusätzlich zur Brandbekämpfung und Personenrettung musste eine auslaufende ölige Flüssigkeit aus dem Hafenbecken entfernt werden – ein Fall für die THW-Spezialisten der Fachgruppe Ölschadensbekämpfung.

Dass das Einsatzspektrum des THW breiter ist, als Wasser nur nach Hochwasser oder Überflutung wegzupumpen, zeigte das Team des „High-Capacity-Pumping-Modul“ des Landesverbands Bayern bei seinem Einsatz im fiktiven Übungsland Portugisa. Mehr als 30 Auslandsspezialisten aus zwölf Ortsverbänden unterstützten die Feuerwehr des Landes bei der Bekämpfung schwerer Waldbrände, indem sie eine Löschwasserförderstrecke von knapp 1.000 Metern mit mehreren Wasserentnahmestellen aufbauten. Neben den fachlichen Einsatzaufträgen übten die Ehrenamtlichen auch die Besonderheiten und die Logistik eines Einsatzes im Ausland: So mussten die Einsatzkräfte in das Einsatzland einreisen, eine Einsatzbasis errichten und sich umfassend mit den örtlichen Behörden abstimmen.

Auf dem Halberstädter Güterbahnhof hatten Einsatzkräfte des Ortsverbandes Quedlinburg die Gelegenheit, mit einem speziellen Ausbildungszug der Deutschen Bahn (DB) den Einsatz nach Unfällen mit gefährlichen Gütern im Gleisbereich zu üben. Die Spezialisten des THW nutzten diese besondere Fortbildungsmöglichkeit und integrierten sie in die Ausbildung zum Arbeiten in Einsätzen mit chemischen, biologischen, radiologischen und nuklearen Gefahren.

Bei der Übung „August der Nasse“ in Dresden übten THW-Kräfte aus Radebeul und Dresden den Einsatz in einer Hochwasserlage. Rund 70 Ehrenamtliche trainierten zusammen mit der Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) spezielle Einsatzszenarien bei Hochwasser: Unter anderem füllten und verbauten sie Sandsäcke, errichteten einen temporären Bootssteg und retteten drei Personen aus dem Wasser.

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