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Stürmische Kooperation

Gute Zusammenarbeit braucht Pflege. Deshalb trainierten drei THW-Ortsverbände mit Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr und der Johanniter Unfallhilfe am Wochenende gemeinsam in Schleswig-Holstein. Die Übung „Wilster-Wind 2017“ simulierte große Schäden nach einem Orkan.

Die 100 THW-Kräfte der Ortsverbände Bad Oldesloe, Lübeck und Neustadt fanden auf dem Truppenübungsplatz Wüstenei den verwüsteten fiktiven Ort „Wilster“ auf. Mit Hilfe von Kettensägen und Seilwinde räumten sie einen von umgestürzten Bäumen versperrten Waldweg frei. Die Einsatzstelle leuchteten sie aus, damit die Ehrenamtlichen auch bei Nacht weiterarbeiten konnten. Einen weiteren versperrten Weg befreiten die Helferinnen und Helfer mit einem Räumgerät von Sturmschäden. Bevor der Radlader sich jedoch vorarbeiten konnte, sicherten die THW-Kräfte zunächst eine Gasleitung. Nur wenige hundert Meter weiter errichteten Einsatzkräfte eine Seilbahn, mit der sie Verletzte aus einem Gebäude sicher transportierten.

Mehrere Statisten, die Verletzte, Pressevertreter oder neugierige Zuschauer spielten, ließen das Szenario real wirken. An jeder Übungsstation bewerteten zudem Beobachter den jeweiligen Einsatzschritt. Die Ergebnisse werden derzeit noch ausgewertet. Anschließend erhält jede Einsatzkraft ein konstruktives Feedback zu ihrer oder seiner Leistung.

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