Hauptnavigation

Mehr zum Thema: Retten

Die drei Siegener Bergungsgruppen übten in der Nacht von Samstag auf Sonntag verletzte Personen zu retten.

Denn sie wissen, was sie tun

Stark beschädigte und einsturzgefährdete Wohnhäuser sowie eine unbekannte Anzahl von verletzten Personen: 85 Helferinnen und Helfer des THW-Ortsverbandes Siegen trainierten am Wochenende in Wesel den Einsatz nach einer Gasexplosion.
mehr: Denn sie wissen, was sie tun …
In Freising bestand die Gefahr, dass der Bus beim Anheben zurück kippt und weitere Personen unter sich begräbt.

Übung macht die Einsatzkraft

Während am vergangenen Wochenende viele THW-Helferinnen und -Helfer zu Unwettereinsätzen ausrückten, bereiteten sich andere auf mögliche zukünftige Einsätze vor. Ob Trinkwasser aufbereiten, Verschüttete retten oder Tauchpumpen bedienen: Motiviert meisterten die Ehrenamtlichen eine Aufgabe nach der anderen.
Vor 20 Jahren ereignete sich das Zugunglück von Eschede. Mehr als 700 THW-Kräfte waren damals im Einsatz. (Symbolbild)

Vor 20 Jahren: Zugunglück in Eschede

Auf der Bahnstrecke Hannover – Hamburg entgleiste am 3. Juni 1998 ein ICE in der Gemeinde Eschede. 101 Menschen starben, 88 verletzten sich schwer. Mehr als 700 THW-Kräfte aus 32 Ortsverbänden rückten damals zum Einsatz aus. Am Sonntag jährt sich der Unglückstag zum zwanzigsten Mal.
Eine Frage von Muskelkraft, Ausdauer und Taktgefühl: THW-Kräfte motivierten sich auf der Donau mit einem kleinen Paddelrennen.

Ausbilden was das Zeug hält

Im Ortsverband, am See, auf dem Wasser: In den vergangenen Wochen meisterten dutzende THW-Kräfte verschiedene Ausbildungsszenarien und rüsteten sich für eine Vielzahl von Einsatzmöglichkeiten. Dazu setzten sie schweres Gerät ein, ließen Boote zu Wasser und retteten Verletztendarsteller.
Zugänge zu Verletzten schaffen, Absicherung und Rettungsmaßnahmen: Bei der Einsatzübung mussten die Ehrenamtlichen vieles gleichzeitig erledigen und sich dementsprechend gut untereinander koordinieren.

Viele Verletzte – 110 Rettungsprofis

Personen unter schwierigen Bedingungen retten – das trainierten rund 110 ehrenamtliche Kräfte während einer gemeinsamen Übung von THW, Arbeiter-Samariter-Bund (ASB), Bergwacht und der Höhenrettung der Feuerwehren Baden-Baden und Bühlertal am Samstag in Karlsruhe.
Bei gemeinsamen Einsätzen unter Atemschutz ist die Zusammenarbeit zwischen THW-Kräften und Feuerwehrleuten besonders wichtig

Retten, retten, retten

Drei verschiedenen Szenarien stellten sich 25 THW-Kräfte mit Feuerwehr und Deutschem Roten Kreuz (DRK) am vergangenen Wochenende in Paderborn. Die Helferinnen und Helfer übten, Personen aus Unfallfahrzeugen, Tunneln und Höhen zu retten.
Einsturzgefährdete Gebäudeteile stützten die THW-Kräfte mit verschachtelten Holzkonstruktionen ab.

Ausgewählt und ausgebildet

Rund 40 THW-Kräfte der Schnell-Einsatz-Einheit Bergung Ausland (SEEBA) trainierten am vergangenen Samstag auf dem THW-Übungsgelände in Wesel, wie sie eingestürzte Gebäude abstützen können. Zugleich absolvierten neue Anwärterinnen und Anwärter praktische Übungen, um sich als Einsatzkraft in der SEEBA zu qualifizieren.
In Fürstenfeldbruck befreiten THW-Kräfte eine eingeklemmte Person mit hydraulischen Rettungsmitteln aus einem Auto.

Kompetenz im Einsatz? = Übung³

Ständige Übungseinheiten gehören zum Alltag der THW-Einsatzkräfte, die ihre Kompetenzen auf vielen Ebenen bei Ausbildungen und Übungen permanent erweitern. Zwei Beispiele vom Wochenende und ein Beispiel der vergangenen Wochenenden dokumentieren Trainingseinheiten mit unterschiedlichen, nicht nur fach-technischen Schwerpunkten, die an den Ortsverbänden Erfurt, Leipzig, Fürstenfeldbruck und Osterode am Harz stattfanden.
Die Rettungshunde aus Marburg sind so genannte Mantrailer-Hunde und können Menschen gezielt aufspüren, sobald sie deren Spur aufgenommen haben. Der Einsatz solcher Hunde befindet sich im THW derzeit in der Testphase.

Spürnase im Seniorenheim

Gestern am späten Abend rückte das Rettungshundeteam des THW-Ortsverbands Marburg nach Gießen aus, um die vermisste Bewohnerin eines Seniorenheims zu suchen. Der vierbeinige THW-Helfer spürte die vermisste zielsicher auf. Ein Tag zuvor halfen etwa 75 THW-Kräfte in Braunschweig bei der Suche nach einem kleinen Mädchen.
Auch unter schwerem Atemschutz und in Schutzanzügen müssen THW-Kräfte in Einsätzen mit Gefahrstoffen Rettungsmaßnahmen durchführen können.

Von Gefahrstoffen umgeben

Explosionen in mehreren Labortrakten und Lagerräumen mit chemischen, biologischen und radiologischen Gefahrstoffen: Für eine Übung in Quedlinburg am vergangenen Wochenende mit sechs beteiligten THW-Ortsverbänden hätte es kein kniffligeres Szenario geben können.
Während der Übung retten die Einsatzkräfte den eingeklemmten Kapitän und brachten ihn zurück an Land.

Suchen, Retten, Bergen in nur zwei Tagen

Ein vermisstes Kind, ein havariertes Schiff und ein eingeklemmter Kapitän: THW-Kräfte aus dem Ortsverband Kleve trainierten am Wochenende verschiedene Einsatzszenarien.
Thomas Conrad (links) und Sebastian Wallborn (rechts) nahmen am Donnerstagabend stellvertretend für ihre THW-Kameradinnen und Kameraden eine Auszeichnung für den Einsatz der Ortsverbände Halberstadt und Quedlinburg entgegen.

Belastender Einsatz

Auszeichnung für die THW-Ortsverbände Halberstadt und Quedlinburg: Sie wurden Ende vergangener Woche vom Bürgermeister der Stadt Halberstadt, Andreas Henke, für ihren Einsatz nach einer Wohnhausexplosion in der Gartenstadt von Halberstadt geehrt. Insgesamt rund 30 THW-Helferinnen und -Helfer suchten nach der Explosion am 23. Februar unter den Trümmern nach den Bewohnern und beseitigten Trümmer.
Rund 80 THW-Kräfte aus sechs Ortsverbänden rüsteten sich am Abrisshaus in Bergheim für den Einsatzfall.

80 THW-Kräfte und ein Abbruchhaus

Wände und Decken durchbrechen oder Verletzte aus Höhen und Tiefen retten gehören zu den Aufgaben der Bergungsgruppen. Praktisch und realitätsnah lässt sich das nur selten üben. Für die Regionalstelle Köln ergab sich vergangenes Wochenende die Gelegenheit, in einem Abbruchhaus mit 15 Etagen solche Szenarien zu trainieren.
Um die Unfälle möglichst realitätsnah darzustellen, mimten echte Menschen die Verletzten in Schützendorf.

Worauf es ankommt

Die Unfallstelle sichern, Verletzte versorgen, Verbände anlegen – die Ehrenamtlichen der THW-Ortsverbände Euskirchen sowie Bayreuth erwartete am vergangenen Wochenende eine Erste-Hilfe-Ausbildung. Im Mechernicher Stadtteil Schützendorf (Nordrhein-Westfalen) erlernten rund 20 THW-Kräfte die wichtigsten Handgriffe, während 25 Bayreutherinnen und Bayreuther in ihrem Ortsverband übten.
Die Ehrenamtlichen des THW arbeiteten während des Einsatzes mit Kräften der Polizei, der Freiwilligen Feuerwehr und eines Rettungsdienstes zusammen.

Von Verkehrssicherung bis Personenrettung

Nach einem PKW-Unfall ging der THW-Ortsverband Simmerath (Nordrhein-Westfalen) am gestrigen Montag in den Einsatz. Am vergangenen Donnerstag sorgte ein umgekippter Sattelzug auf der B303 bei Kulmbach (Bayern) für eine Vollalarmierung des Technischen Zuges des THW-Ortsverbandes Kulmbach. Insgesamt unterstützten mehr als 40 Ehrenamtliche Kräfte anderer Einsatzorganisationen auf gleich vierfache Weise.
THW-Kräfte aus Bayern übten am Wochenende unter anderem unter Atemschutz.

Herangeeilt und abgeseilt

Personen retten, Mauern durchbrechen, Verletzte abseilen: Am vergangenen Wochenende war rund 50 Ehrenamtlichen aus drei bayrischen Ortsverbänden keine Aufgabe zu schwer. Gemeinsam übten sie in Bayreuth.
Unwetter, Großveranstaltungen, Unfälle, Hilfe im Ausland und Übungen: Im Jahr 2017 gab es viel zu tun für THW-Angehörige.

Das war 2017

Zu Beginn des neuen Jahres werfen wir nochmal einen Blick zurück – mit ausgewählten Highlights und Impressionen des Digitalen Jahresrückblicks 2017.
In weniger als einer Stunde leuchteten die Jugendlichen die Einsatzstelle aus und bauten einen Steg über den Wassergraben.

Heldenhafter Nachwuchs

Wo ist die vermisste Person? Werden wir sie rechtzeitig finden und retten können? Vor diesen Fragen standen am Freitag die Nachwuchskräfte der THW-Jugend Bad Kreuznach und die Jugendfeuerwehren der Verbandsgemeinde Bad Kreuznach. In einer gemeinsamen Übung trainierten sie die Suche nach Vermissten.
Die Jugendlichen orteten und retteten Verletztendarstellerinnen und Verletztendarsteller aus Trümmern.

Üben wie die Großen

Erst ein Autounfall und dann eine Explosion: Bei der Jahresabschlussübung der THW-Jugend Ludwigsburg gab es für die Junghelferinnen und Junghelfer eine Menge zu tun. Sie stellten sich den verschiedenen Aufgaben und meisterten sie mit Bravour.
Kronprinz des Haschemitischen Königreichs Jordanien, Hussein bin Abdullah und THW-Vizepräsident Gerd Friedsam besuchten die Abschlusszeremonie

Jordanischer Kronprinz wirbt für Ehrenamt

Geschafft: In den vergangenen zwei Wochen bildeten jordanische Zivil- und Katastrophenschützer erstmals ehrenamtliche Einsatzkräfte in Amman aus. Kräfte des Technischen Hilfswerks (THW) aus Deutschland unterstützen die Ausbilder hierbei. Zu diesem Anlass besuchten der jordanische Kronprinz Hussein bin Abdullah und THW-Vizepräsident Gerd Friedsam heute die Abschlusszeremonie.
Jährlich trainieren THW-Kräfte auf dem Flughafen Köln/Bonn, damit sie auf mögliche Unfälle vorbereitet sind und sich auf dem Flughafen auskennen.

Vom Betonwerk bis zum Flughafen

Ob verschüttete Personen retten, verunfallte Autos bergen oder Gebäude abstützen: Am Wochenende trainierten wieder zahlreiche THW-Kräfte in ganz Deutschland. Wie bei echten Einsätzen arbeiteten sie dabei Hand in Hand mit Einsatzkräften anderer Organisationen, wie beispielsweise dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) und der Freiwilligen Feuerwehr.
THW und andere Organisationen ziehen bei der Übung an einem Strang.

Großübung „Sturzflut 2017“ bei bestem Wetter

Es war viel los am vergangenen Samstag in Teilen von Hennef, Sankt Augustin, Siegburg und Troisdorf (NRW). Grund war die Großübung „Sturzflut 2017“ an der fast 600 Einsatzkräfte teilnahmen – davon rund 180 THW-Kräfte.
Mühsam räumten die THW-Kräfte auf dem Truppenübungsplatz in Wüstenei einen Weg frei.

Stürmische Kooperation

Gute Zusammenarbeit braucht Pflege. Deshalb trainierten drei THW-Ortsverbände mit Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr und der Johanniter Unfallhilfe am Wochenende gemeinsam in Schleswig-Holstein. Die Übung „Wilster-Wind 2017“ simulierte große Schäden nach einem Orkan.
Gemischtes Doppel: THW-Kräfte und ihre Rettungshunde sind ein verlässliches Team. Das zeigten Ehrenamtliche auch auf der Messe Florian.

Auf den Hund gekommen

Von Donnerstag bis Samstag stellten die Rettungshunde aus den THW-Ortsverbänden Gera, Reichenbach und Torgau vor tausenden Gästen in Dresden ihre Spürnase unter Beweis. Denn auf der Fachmesse Florian für Feuerwehr, Brand- und Katastrophenschutz informierte das THW das interessierte Fachpublikum in diesem Jahr über seine Fachgruppe Ortung.
Durch den Einsatz moderner Technik muss das THW seltener auf Rettungstaucher zurückgreifen und kann sich Aufnahmen vom Grund eines Gewässer an der Oberfläche ansehen und analysieren.

Besser als Fernsehen

Vermisste orten ist schon an Land eine besondere Herausforderung. Unter Wasser gilt es weitere Schwierigkeiten zu überwinden. Dieser kniffligen Aufgabe stellten sich 20 Ehrenamtliche aus den THW-Ortsverbänden Salzwedel und Eckernförde zusammen mit den Kräften der Polnischen Staatlichen Feuerwehr (PSP) bei einer Gemeinschaftsübung im Nordosten Polens – und erhielten dabei spannende Bilder aus der Tiefe.
Einsatzkräfte des THW bereiten die Löschwasserförderung aus der Erft vor.

Lehrreiches Wochenende

Viele neue Erkenntnisse sammelten die THW-Kräfte: Beleuchten, evakuieren, Personen retten, Wasser befördern und Stabsarbeit. Am vergangenen Wochenende fanden wieder zahlreiche Übungen im gesamten Bundesgebiet statt.
Bei der Übung in Stetten waren die Atemschutzgeräteträgerinnen und -träger des THW gefordert.

Flugzeugabsturz und Proteste – der Süden übt

Wie bereite ich mich auf Großveranstaltungen vor? Was ist bei der Versorgung von Verletzten nach einem Flugzeugabsturz zu beachten? Unter anderem mit diesen Fragen befassten sich mehr als 65 THW-Kräfte in München (Bayern) und Stetten (Baden-Württemberg) vergangenes Wochenende.
Tornado über Wacken – das THW führte bei der Übung unter anderem drei Meldeköpfe.

Sturm statt Musik

Livemusik, ausgelassene Stimmung und ein schweres Unwetter, das dem Festival ein jähes Ende setzt: Rund 140 THW-Kräfte aus zehn Ortsverbänden übten vergangenen Samstag in Wacken (Schleswig-Holstein). Dort findet jährlich das Wacken-Open-Air Festival statt.
Horrorszenario im Einsatz und Schwerpunkt in der Ausbildung: Die Helferinnen und Helfer trainierten den Atemschutznotfall.

Atemschutzübung in den Niederlanden

Der Geschäftsführerbereich Mönchengladbach führte am Samstag seine jährliche Einsatzübung mit Schwerpunkt Atemschutz im niederländischen Echt durch. Rund 20 Ehrenamtliche aus sechs THW-Ortsverbänden trainierten Personenrettung und simulierten Atemschutznotfälle.

Zusatzinformationen

Ihre Meinung zählt

Lassen Sie uns wissen, was Ihnen gefällt oder nicht gefällt. Wir sind offen für Ideen, freuen uns über Ihr Lob und nehmen Ihre Kritik ernst. Geben Sie uns hier Ihr Feedback!

Feedback abgeben

Navigation und Service