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Flughafen Friedrichshafen fängt Feuer

Aufruhr auf dem Rollfeld: Am vergangenen Freitag forderte ein fiktiver Unfall im Luftverkehr auf dem Flughafen Friedrichshafen 300 Einsatzkräfte von THW, Feuerwehr und Rettungsdienst. Im simulierten Szenario landete ein Flugzeug mit einem defekten Bugfahrwerk und touchierte eine weitere Maschine, die dadurch in Brand geriet.

Neben Feuerwehr und Rettungsdiensten waren auch zwei THW-Ortsverbände mit 30 Ehrenamtlichen vor Ort. Die THW-Kräfte aus Friedrichshafen waren - nach der Flughafenfeuerwehr - zuerst an der Einsatzstelle und übernahmen daher die Leitung des Bereitstellungstraums bis die örtliche Feuerwehr eintraf. Mehrere THW-Kräfte, die ausgebildete Zugführer sind, unterstützten den Führungsstab anschließend dabei, den Einsatz zu koordinieren. Diese ausgewählten THW-Experten sind in Großschadenslagen fester Bestandteil des Führungsstabs des Bodenseekreises. THW-Fachberater aus Friedrichshafen und Überlingen ergänzten das Personal des Führungsstabs, indem sie die Lage fachmännisch beurteilten.

Um während der Übung die Sicherheit der Einsatzkräfte zu gewährleisten, leuchteten Helferinnen und Helfer aus der THW-Bergungsgruppe und der THW-Fachgruppe Räumen die Einsatzstelle mit einem Lichtmast und Beleuchtungsanlagen aus. Die THW-Jugend aus Friedrichshafen sowie weitere Kameradinnen und Kameraden mimten Unfallopfer, die von Feuerwehr und Rettungsdienst gerettet und anschließend versorgt wurden.

Der Flughafen Friedrichshafen muss alle zwei Jahre eine Großübung abhalten, damit er den Standard der Internationalen Zivilluftfahrtorganisation (ICAO) erfüllt.

Nicht im Süden, sondern im Osten, nicht in luftigen Höhen, sondern in steinernen Tiefen waren bereits eine Woche zuvor ebenfalls 300 Einsatzkräfte für eine Übung ausgerückt: Die Kräfte von THW, Feuerwehr und Rettungsdienst begaben sich in den Ostbergtunnel, durch den eine ICE-Strecke führt, und übten für den Fall eines Zugunglücks unter der Erde.

Der THW-Ortsverband Merseburg leuchtete den Tunneleingang aus, während die Kameradinnen und Kameraden der Fachgruppe Führung/Kommunikation aus Halle die Einsatzleitung unterstützten.

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