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Stille Nacht, funkende Nacht

Bevor sich ihre Familien um die Weihnachtsbäume versammeln, trafen sich THW-Kräfte der Fachgruppe Führung/Kommunikation aus sechs Ortsverbänden vergangenes Wochenende im baden-württembergischen Kirchheim unter Teck, um eine Führungsstelle einzurichten und zu betreiben.

Das Szenario des Ausbildungswochenendes war anspruchsvoll: Die THW-Kräfte gingen vom Fund einer Fliegerbombe aus – mitten in einem Wohngebiet samt Krankenhaus, Altenheim und Einkaufscenter. In so einem Fall müssten die THW-Kräfte, Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst zahlreiche Personen aus der Gefahrenzone bringen, darunter viele Kranke und Bettlägerige. Dementsprechend hoch wäre der Aufwand, den Einsatz zu koordinieren.

Zwei Dutzend Helferinnen und Helfer bauten dazu auf einem Parkplatz die THW-Führungsstelle „Landkreis Esslingen“ auf. Nachdem sie die Kommandozentrale eingerichtet hatten, besetzten die Ehrenamtlichen die Funktionen als Fernmelderinnen und Fernmelder, Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeiter sowie Fachberaterinnen und Fachberater.

Dann ging es erst richtig los: In kurzen Abständen trafen Einsatzanforderungen und Meldungen aus dem Evakuierungsgebiet in der Führungsstelle ein. Die THW-Kräfte mussten Einsatzkräfte neu einteilen, Verpflegung und Verbrauchsgüter für bestimmte Einsatzabschnitte beschaffen und deren Transport sicherstellen. Außerdem mussten sie Notquartiere für die betroffene Bevölkerung verzeichnen und zuweisen. Dafür kommunizierten die Ehrenamtlichen über digitalen und analogen Funk, nutzten Faxe sowie E-Mail-Postfächer und beauftragten Ehrenamtliche mit Meldegängen.

Um sich auf die Simulation vorzubereiten, absolvierten die Helferinnen und Helfer bereits am Freitagabend eine Stationsausbildung. Dabei übten die THW-Kräfte in kleinen Gruppen, wie sie die Infrastruktur bereitstellten, damit die mobile Führungsstelle im Führungs- und Kommunikationskraftwagen arbeitsfähig ist. Darüber hinaus probten die Ehrenamtlichen, die Führungsstelle technisch in Betrieb zu nehmen. An einer weiteren Station vergewisserten sie sich, welche Meldezettel und Formulare sie brauchen und was sie bei den Dokumenten zu beachten haben. Denn auch im digitalen Zeitalter kann auf Papier und Stift nicht verzichtet werden.

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