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Straßenbahn von oben und unten

Eine Einsatzoption des THW ist die Hilfeleistung auf Verkehrswegen. Wie man bei einem Unfall mit einer Tram die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) oder die Feuerwehr optimal unterstützt, lernten 28 Ehrenamtliche aus den Berliner THW-Ortsverbänden Treptow-Köpenick, Marzahn-Hellersdorf und Neukölln vergangene Woche.

Sie besuchten den BVG-Betriebshof Weißensee und ließen sich von einem Mitarbeiter in die technischen Details der Straßenbahn einführen. Die wichtigste Lehre lautete: Keine Handlung am Fahrzeug, solange der Strom nicht abgeschaltet ist. Die Straßenbahnen fahren mit Gleichstrom im Kleinspannungsbereich zwischen 750 und 800 Volt, bereits ab 100 Volt besteht bei Berührung Lebensgefahr. Deshalb können heruntergefallene Äste oder andere Gegenstände auf der Oberleitung erst beseitigt werden, wenn Personal der BVG diese stromlos geschaltet hat. Die THW-Kräfte kurbelten selbst den Stromabnehmer der Straßenbahn herunter und koppelten die Tram so vom Netz ab. Gefahr besteht dann aber immer noch, da Straßenbahnen beim Bremsen Strom ins Netz einspeisen oder die Batterien noch Strom abgeben können.

Auch wenn Gegenstände unter die Tram geraten ist Vorsicht geboten. Bei einem Gang unter die Straßenbahn wies der Ausbilder der BVG auf die möglichen heißen Bremsscheiben hin sowie auf die Notbremsanlage mit Sand. Die Magnetschienenbremsen, die mit einer Gewichtskraft von 80 Kilonewton – das entspricht einem Gewicht von acht Tonnen – auf die Schienen drücken, beeindruckten die Einsatzkräfte. Hier sollte keine Hand dazwischen liegen. Da die Straßenbahnen aus einer selbsttragenden Karosserie bestehen, sollte nur der komplette Zug auf beiden Seiten gleichzeitig angehoben werden. Extra dafür vorgesehene Hebebolzen und Verspannungsmaterial befinden sich auf zwei Gerätewagen der Feuerwehr und der BVG.

Zwei Stunden und viele Fragen später war der Rundgang oberhalb, unterhalb und in der Straßenbahn beendet. Und die Helferinnen und Helfer des THW sind nun um einige Erkenntnisse reicher.

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