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Sieben Tage, eine Prüfung, 38 neue THW-Kräfte

Für eine kurze, aber intensive Form der THW-Grundausbildung haben sich Helferanwärterinnen und -anwärter mit der Teilnahme im Kompakt-Camp Störitzland entschieden. Vom 7. bis zum 13. April bereiteten sich die angehenden THW-Kräfte auf die praktische Prüfung am vergangenen Samstag vor.

Jeden Tag bewältigten die Teilnehmenden von acht bis 18.30 Uhr ein volles Ausbildungsprogramm. Am Donnerstag übten angehende Helferinnen und Helfer im Stationsbetrieb zum Beispiel mit Metall- und Gesteinswerkzeugen. Sie erlernten die Handhabung des Motortrennschleifers, trainierten mit dem Bohr- und Aufbrechhammer und der Säbelsäge. Auch welche persönliche Schutzausstattung wie richtig anzulegen ist, war ein Ausbildungsziel.

Oft lernten die Teilnehmenden bis tief in die Nacht, sogar ein Nachhilfe-Trainer stand abends als Ansprechpartner zur Verfügung. Am Freitag waren schließlich das Thema „Arbeiten am Wasser“ und abends die Theorieprüfung auf dem Plan. Letztendlich hat sich all der Aufwand gelohnt: 38 Teilnehmende des Camps stellten sich am Samstag der praktischen Prüfung und absolvierten sie erfolgreich.

Das Grundausbildungscamp in Störitzland ist ein Erfolgsmodell, das vor zehn Jahren für die speziellen Erfordernisse zur Nachwuchsgewinnung im THW-Regionalbereich Frankfurt (Oder) entwickelt wurde. Im eingespielten Ausbilderteam engagieren sich viele erfahrene Ehrenamtliche schon seit einigen Jahren und immer wieder kommen neue Kräfte hinzu. Manche genossen selbst einmal in diesem Kompakt-Camp ihre Ausbildung.

Sebastian Gold, der THW-Landesbeauftragte für Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt, besuchte am Donnerstag das Kompakt-Camp Störitzland und war beeindruckt: „Innerhalb so kurzer Zeit die Grundausbildung zu absolvieren ist ein anspruchsvolles Vorhaben. Davor habe ich Respekt“, sagte er. Gold nahm sich während seines Besuches Zeit für Gespräche mit dem Ausbildungsleiter Andreas Rösner, der das Camp vor zehn Jahren mit initiiert hatte. Der Landesbeauftragte sah den Übenden „über die Schulter“ und bedankte sich bei den ehrenamtlichen Ausbilderinnen und Ausbildern für die hervorragende Arbeit. Außerdem wünschte er natürlich den Helferanwärterinnen und -anwärtern einen erfolgreichen Verlauf bei der Ausbildung und bevorstehenden Prüfung.

Neue Einsatzkräfte im THW absolvieren üblicherweise die Grundausbildung in ihrem THW-Ortsverband. In der Regel dauert die Ausbildung, die ausschließlich in der Freizeit der Ehrenamtlichen stattfindet, sechs bis zwölf Monate. Um diese Zeit zu verkürzen, hat das THW vor zehn Jahren im Osten Brandenburgs die Möglichkeit geschaffen, an einer kompakten Grundausbildung teilzunehmen. Dadurch haben die künftigen Helferinnen und Helfern die Möglichkeit, innerhalb kürzester Zeit ihren ersten Schritt zur Einsatzbefähigung zu machen.

Dieses Ausbildungscamp verzeichnet bundesweit einen hohen Zulauf. Die Teilnehmenden kommen in diesem Jahr aus den Bundesländern Brandenburg, Berlin, Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern, Hessen und Nordrhein-Westfalen.

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