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Kein Deich zu hoch, kein Weg zu lang

Erreichen die Pumpen im Ortsverband bei steilen Pumpwegen ihre volle Leistung? Wissen, das beispielsweise im Einsatz nach Starkregenfällen unbedingt notwendig ist. Deshalb übten THW-Kräfte aus dem bayrischen Ortsverband Schwabmünchen vergangenes Wochenende, wie sich große Höhenunterschiede auf die Pumpleistung auswirken.

Ein zehn Meter hoher Deich, der den Lechkanal vom Flussbett trennt, und eine Pumpe, die laut Betriebsbuch 3.000 Liter Wasser pro Minute transportiert. So startete die Übung der Helferinnen und Helfer aus Schwabmünchen. Dann jedoch förderte die Pumpe das Wasser kaum bis zur unteren Deichkante. „Die Pumpe liegt fünf Meter unterhalb des Deichs. Deshalb kommt einfach nicht genügend Druck zustande“, sagte der Zugführer des Ortsverbands Schwabmünchen, Leo Wieser.

Doch die Ehrenamtlichen fanden schnell eine Lösung: Sie errichteten zwischen dem höher liegenden Kanal und dem niedriger liegenden Flussbett ein 18.000 Liter fassendes Wasserbecken. Sechs Schlauchleitungen und sechs Tauchpumpen führten das Wasser anschließend aus dem Fluss in das Becken. Das letzte Hindernis der Strecke meisterte eine Pumpe, die 15.000 Liter Wasser pro Minute transportierte. Nach zehn Stunden intensivem Training beendeten die Einsatzkräfte ihre Übung – bestens vorbereitet, auf den nächsten Unwettereinsatz.

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