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Starke Zusammenarbeit: Unter nassen Bedingungen verbauten die Helferinnen und Helfer der Ortsverbände Forchheim und Kirchehrenbach Sandsäcke.

Starker Regen, starke Einsatzkräfte

Dunkle Wolken über Bayern, Hessen und Nordrhein-Westfalen: In den vergangenen Tagen regnete es zeitweise so stark, dass die Wassermassen in einigen Gebieten Gebäude fluteten und Straßen überschwemmten. Knapp 100 THW-Helferinnen und Helfer rückten aus, um Sandsäcke zu verbauen und Keller leer zu pumpen.
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Die Aufzeichnungen zum Tornado in Pforzheim geben einen besonderen Einblick in die THW-Geschichte.

Jubiläum der Hilfsbereitschaft

10. Juli 1968: Heute vor 50 Jahren zog ein Tornado mit einer Geschwindigkeit von 300 Kilometern pro Stunde durch die Stadt Pforzheim in Baden-Württemberg. In einem Zeitraum von nur 20 Minuten verursachte die Windhose eine 35 Kilometern lange und bis zu 500 Meter breite Schneise der Verwüstung. Hunderte THW-Kräfte bauten die Stadt wieder mit auf.
Zweimal in einer Woche brannte ein Strohballen-Lager in Golm. THW-Kräfte aus vier Ortsverbänden sorgten dafür, dass das Löschwasser alle brandgefährdeten Stellen erreichte.

Explosives Inferno

Während Einsatzkräfte in einigen Regionen Deutschlands zurzeit die Folgen von Starkregenfällen beseitigen, wünschen sich andere Regionen Regen sehnlichst herbei. Beispielsweise der Landkreis Ludwigslust-Parchim (Mecklenburg-Vorpommern), wo am Wochenende ein Wald in Brand geriet. THW-Kräfte aus fünf Ortsverbänden fluteten das Gebiet mit Wasser.
THW-Kräfte stellten bei der Veranstaltung ihre technische Ausstattung zur Schau – der Spaß für alle Gäste kam dabei natürlich nicht zu kurz.

Offene Türen beim THW in Berlin

Am 7. Juli präsentierte sich der THW-Ortsverband Berlin Charlottenburg-Wilmersdorf bei seinem Tag der offenen Tür knapp 1000 Besucherinnen und Besuchern. Sie kamen nach Berlin-Westend und nutzten die Gelegenheit, sich über das ehrenamtliche Engagement in ihrem Bezirk und die Technik des Ortsverbandes zu informieren.
Von den denkmalgeschützten Stallungen mussten die THW-Kräfte Teile einreißen, um an unzugängliche Brandherde zu gelangen.

Hitze hält Helferinnen und Helfer weiter auf Trab

Die Serie von Brandeinsätzen für das THW geht weiter: Ein Großflächenbrand im thüringischen Kranichfeld, ein in Flammen stehender Rettershof im Taunus und ein Feuer in einer Grünschnittsammelstelle in Ayl riefen das THW auf den Plan. Die Einsatzkräfte leuchteten aus, sie stützten und rissen ab und zogen Glutnester auseinander.
Mit ihrer Expertise schätzen Baufachberaterinnen oder Baufachberater Gefahrenpotentiale an Einsatzstellen ein und beraten die jeweilige Einsatzleitung.

Unerschütterliche Fachkompetenz

Ausbildung, Einsätze und Übungen: Technisches Grundwissen bringen alle Ehrenamtlichen im THW mit in den Dienst. Doch gerade nach baulichen Schäden bedarf es Spezialistinnen und Spezialisten, die mit ihrem Wissen und ihrer Kompetenz Gefahrenpotentiale erkennen, sie einschätzen und die richtigen Sicherheitsmaßnahmen empfehlen. Im THW machen das Baufachberater und Baufachberaterinnen. Nach einer umfassenden Ausbildung und mit viel Erfahrung tragen sie so zur Sicherheit der Einsatzkräfte bei.
Der Deichbau mit Sandsäcken ist immer noch schweißtreibende Handarbeit.

Schweißtreibende Trainingseinheiten

Das letzte Juni-Wochenende nutzten viele THW-Ortsverbände und vertieften das Fachwissen der ehrenamtlichen Einsatzkräfte bei Übungen und Fortbildungen. Bei sommerlichen Temperaturen trainierten sie beispielsweise die Deichverteidigung, die Hilfe nach einem schweren Orkan, den Aufbau einer Löschwasserversorgung und den Schichtwechsel in einem Führungsstab.
Trotz der Schieflage konnten die Einsatzkräfte mithilfe einer Baufirma den Zug wieder zurück auf die Gleise bringen.

Historische Entgleisung

Museumsbahn kollidiert mit Traktoranhänger: Im bayerischen Ostheim vor der Rhön übersah eine Traktorfahrerin am Sonntag einen herannahenden Zug an einem Bahnübergang. Teile der historischen Dampflok entgleisten und das Heu auf dem Traktoranhänger entzündete sich. Ein Fachberater des THW und der Technische Zug des THW-Ortsverbandes Mellrichstadt unterstützen die umfangreichen Lösch- und Bergungsarbeiten.
THW-Präsident Albrecht Broemme (Bildmitte mit weißem Hemd) besuchte die neue Unterkunft des Ortsverbandes Horb auf dem ehemaligen Kasernengelände in Horb.

THW-Präsident besucht den Ortsverband Horb

„Die Infrastruktur des Technischen Hilfswerks ist im Kreis Freudenstadt auf einem guten Weg“, sagte der Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel, als er sich am 24. Juni mit THW-Präsident Albrecht Broemme von der neuen Unterkunft des THW-Ortsverbandes Horb auf dem ehemaligen Kasernengelände der Neckarstadt persönlich ein Bild machte.
Mit erfahrenen Trainerinnen und Trainern übten die Einsatzkräfte acht verschiedene Szenarien. Eines davon war die Personenrettung aus einem Unfallauto.

Ein „FeuerWerk“ an technischer Hilfeleistung

Glas splittert, Blech knackt, Sägen rattern: Am vergangenen Wochenende trainierten Helferinnen und Helfer des THW-Ortsverbandes Elmshorn an der Feuerwehrtechnischen Zentrale Ahrenlohe mit den örtlichen Feuerwehren und Mitgliedern der Rettungsdienst-Kooperation in Schleswig-Holstein (RKISH). Drei Tage lang ging es um Hilfeleistungen bei Unfällen aller Art.
Die THW-Ehrenamtlichen Robert Schröder und Ingo Weyrauch unterstützten den UN-Friedenseinsatz in Kolumbien.

Frieden als gemeinsames Ziel

Bei den Feierlichkeiten zum Tag des Peacekeepers am Dienstag in Berlin ehrten das Bundesinnenministerium, das Auswärtige Amt und das Bundesverteidigungsministerium zivile, polizeiliche und militärische Expertinnen und Experten für ihre Friedenseinsätze. Für das THW nahmen unter anderem Vizepräsident Gerd Friedsam und THW-Einsatzkräfte, die bei der UN-Friedensmission von 2017 in Kolumbien im Einsatz waren, am Festakt teil.
THW-Kräfte trennten mit einem Brennschneidgerät die Spitze des gesicherten Kamins ab.

Einsturzgefahr abgewandt

Gefährliche Situation in Darmstadt: Am Montag sicherten die Bergungsgruppen des THW-Ortsverbandes Darmstadt einen 20 Meter hohen Kamin. Das Bauteil war nach Abrissarbeiten nicht mehr ausreichend gestützt und drohte auf das Nachbargebäude der Hochschule Darmstadt zu fallen.
THW-Kräfte bei der Arbeit: Sie geben immer alles, um Verletzte zu retten.

Notfallübung mit Überraschungseffekt

Jede Einsatzübung soll möglichst realitätsnah ablaufen. Der THW-Ortsverband Lohr nahm diese Prämisse am Samstag zum Anlass, nur wenige Einsatzkräfte vorab in die geplante Übung einzuweihen: Ehrenamtliche des THW und der Feuerwehr Burgsinn eilten zu einem angenommenen Brand in einem Bahnhof in Burgsinn, Personen seien in Gefahr.
Während die Baufachberater die Stabilität des Gebäudes begutachteten, warteten die THW-Rettungshunde auf ihren Einsatz.

Explosion in Wuppertal

Ein lauter Knall hat die Menschen in Wuppertal-Langerfeld in der Nacht zu Sonntag aus dem Schlaf gerissen. Grund war eine Explosion in einem Wohnhaus, die große Teile des Gebäudes zerstörte und einen Brand auslöste. Mehr als 50 THW-Helferinnen und -Helfer waren im Einsatz und suchten mit Rettungshunden nach vermissten Personen, räumten Trümmer auf und leuchteten die Einsatzstelle aus.
Sie begrüßen den Kooperationsvertrag zwischen THW und der Hochschule Ruhr West: Prof. Dr. Daniel Jun (Dekan Fachbereich 3), Prof. Dr.-Ing. Susanne Staude, Claus Craghs, Dr. Hans-Ingo Schliwienski, Klaus Peters.

Kooperation mit Zukunft

Der THW-Landesverband Nordrhein-Westfalen und die Hochschule Ruhr West (HRW) haben letzte Woche die erste Hochschulkooperation zwischen THW und einer Hochschule in NRW unterzeichnet. Ab sofort können Studieninteressierte des Studiengangs Bauingenieurwesen das obligatorische Vorpraktikum beim THW machen und eine THW-Fachausbildung im Studium anerkennen lassen.
Der Europa-Abgeordnete für Brandenburg, Dr. Christian Ehler (2. von rechts), besuchte das THW und tauschte sich mit Ehrenamtlichen aus. THW-Präsident Albrecht Broemme (rechts) und Landesbeauftragter Sebastian Gold (links) begrüßten ihn.

Mit dem Ehrenamt im Gespräch

Die wärmere Jahreszeit ist für die Ehrenamtlichen des Technischen Hilfswerks (THW) meist die arbeitsreichste Phase des Jahres. In der gewässerreichen Region rund um Potsdam finden zurzeit viele standortverlagerte Ausbildungen im und am Wasser statt, darunter die Ausbildung der Fachgruppe Wassergefahren des Ortsverbands Potsdam. Am Freitag besuchten THW-Präsident Albrecht Broemme sowie der Landesbeauftragte für Berlin, Brandenburg und Sachsen-Anhalt, Sebastian Gold, und der Europa-Abgeordnete für Brandenburg, Dr. Christian Ehler, den Ortsverband.
Mit einem Ladekran hoben die THW-Kräfte eine Grube aus, um zum einsturzgefährdeten Teil des Gebäudes zu gelangen.

Abstützen nach Wasserschaden

Ein Wasserrohrbruch mit schwerwiegenden Folgen: In Hohenmölsen (Sachsen-Anhalt) musste eine Familie ihr Haus verlassen, da das Gebäude einzustürzen drohte. THW-Kräfte aus dem Ortsverband Weißenfels stützten das Wohnhaus ab.
Im THW-Ortsverband Kaufbeuren stellten mehr als 40 Teilnehmende ihr Wissen unter Beweis.

Grundausbildung? Bestanden!

Wie verhalte ich mich am Einsatzort und wie gehe ich sicher mit Werkzeugen um? Ein halbes Jahr lang arbeiteten mehr als 40 Helferanwärterinnen und -anwärter aus dem Regionalbereich Kempten darauf hin, ihre Grundausbildung abzulegen. Am Wochenende war es nun endlich soweit.
Einen rund zehn Meter hohen Deich galt es bei der Übung des Ortsverbands Schwabmünchen zu überwinden.

Kein Deich zu hoch, kein Weg zu lang

Erreichen die Pumpen im Ortsverband bei steilen Pumpwegen ihre volle Leistung? Wissen, das beispielsweise im Einsatz nach Starkregenfällen unbedingt notwendig ist. Deshalb übten THW-Kräfte aus dem bayrischen Ortsverband Schwabmünchen vergangenes Wochenende, wie sich große Höhenunterschiede auf die Pumpleistung auswirken.
THW-Bundesjugendleiter Ingo Henke war von der Fachtagung begeistert: „Die Ideen, Tipps, Hinweise, alles, was da gekommen ist, bis hin zu fertigen Seminaren – grandios.“

Up²date – Ein voller Erfolg für die Jugendarbeit

Die Jugendarbeit der THW-Jugend ist bunt und vielfältig. Erstmals waren Ehren- und Hauptamtliche aus THW-Jugend, THW sowie Menschen aus anderen Organisationen und Jugendverbänden bei der Fachtagung up²date Anfang Juni eingeladen, die Projekte und Methoden der THW-Jugend kennenzulernen und auszuprobieren.
Menschenkenntnis, Organisationstalent und fachliche Eignung machen eine gute Gruppenführerin oder einen guten Gruppenführer aus.

Das Menschliche zählt

Führungskräfte im THW haben eine große Verantwortung gegenüber anderen Helferinnen und Helfern. Das gilt insbesondere für die Gruppenführerinnen und Gruppenführer, denn sie entscheiden über das Vorgehen der Gruppe und müssen das Geschehen an der Einsatzstelle genau im Auge behalten.
Viel war nicht mehr übrig: THW-Kräfte  sichern in Reddeber einen Dachstuhl ab.

Gute Zusammenarbeit in glühender Hitze

Nach einem Brand in einem Einfamilienhaus in Reddeber waren am Wochenende mehr als 20 THW-Kräfte im Einsatz. Sie unterstützten die Brandbekämpfung der Feuerwehr und ein THW-Baufachberater bewertete die Sicherheit des ausgebrannten Dachstuhls. Helferinnen und Helfer trugen abschließend Teile des Daches ab. Einen weiteren Brand meisterten Ehrenamtliche des THW in Henstedt-Ulzburg, bei dem ein Radlader zum Einsatz kam, der Brandtrümmer auseinander zog.
2700 THW-Helferinnen und -Helfer waren in den letzten zwei Wochen nach Unwetter und Starkregenfällen im Einsatz.

Unwetter: Kompetenzen des THW weiter gefragt

Geflutete Straßenzüge, vollgelaufene Keller: Die Unwetterlage im Südwesten Deutschlands hält an. Mehr als 800 THW-Kräfte pumpen, räumen und arbeiten derzeit gegen die Folgen des Starkregens an. Besonders stark betroffen sind Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und das Saarland. Seit Beginn der Regenfälle vor zwei Wochen waren rund 2700 Helferinnen und Helfer des THW im Unwettereinsatz.
Die THW-Einsatzkräfte der Fachgruppe Wasserschaden/Pumpen verhinderten den Komplettausfall des Pumpwerks in Steinberg am See.

Unwetter, Unwetter, Unwetter

Seit Anfang des Monats waren bundesweit bereits 1450 THW-Helferinnen und -helfer im Einsatz, um Menschen, Gebäude und Straßen vor den Folgen der anhaltenden Unwetter zu schützen. Da Starkregen keine Tageszeiten kennt, starteten allein am Wochenende mehr als 400 THW-Kräfte mitten in der Nacht zu ihren Einsätzen.
Die drei Siegener Bergungsgruppen übten in der Nacht von Samstag auf Sonntag verletzte Personen zu retten.

Denn sie wissen, was sie tun

Stark beschädigte und einsturzgefährdete Wohnhäuser sowie eine unbekannte Anzahl von verletzten Personen: 85 Helferinnen und Helfer des THW-Ortsverbandes Siegen trainierten am Wochenende in Wesel den Einsatz nach einer Gasexplosion.
In Freising bestand die Gefahr, dass der Bus beim Anheben zurück kippt und weitere Personen unter sich begräbt.

Übung macht die Einsatzkraft

Während am vergangenen Wochenende viele THW-Helferinnen und -Helfer zu Unwettereinsätzen ausrückten, bereiteten sich andere auf mögliche zukünftige Einsätze vor. Ob Trinkwasser aufbereiten, Verschüttete retten oder Tauchpumpen bedienen: Motiviert meisterten die Ehrenamtlichen eine Aufgabe nach der anderen.
Mit dem Radlader zogen die THW-Helferinnen und -Helfer die Anhänger auf eine angrenzende Wiese.

Futter fängt Feuer

Es war schon fast Mitternacht, als die Feuerwehr Helferinnen und Helfer des bayrischen THW-Ortsverbandes Schwandorf anforderten. Zwei Anhänger, beladen mit geerntetem Heu, brannten.
Der Programmpunkt „Springbrunnen der tschechischen Feuerwehr“ stellte den Höhepunkt der Jubiläumsfeier dar.

Eine langjährige Partnerschaft

100 Jahre Tschechien: Der Nachbarstaat Deutschlands feierte vergangenes Wochenende seinen runden Geburtstag. Das tschechische Feuerwehr-Rettungskorps (HZS) lud THW-Präsident Albrecht Broemme und Volker Strotmann, den kommissarischen THW-Landesbeauftragten für Sachsen, Thüringen, nach Tschechien ein.
THW und Feuerwehr rückten mit mehreren Booten an, um die Tierkadaver aus dem Kanal zu bergen.

Tausende tote Tiere

Die Umweltbehörde in Hamburg beauftragte vier THW-Ortsverbände sowie mehrere Freiwillige Feuerwehren, verendete Fische zu bergen: Aufgrund des warmen Wetters der vergangenen Woche befand sich im Wasser des Aßmannkanals am Samstag so wenig Sauerstoff, dass den dort lebenden Fischen die Luft zum Atmen ausging.

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