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THW-Kräfte kennen kein hitzefrei

Sie sind fit, leiden nicht unter Platzangst und behalten auch in brenzligen Situationen einen kühlen Kopf: Die Atemschutzgeräteträgerinnen und Atemschutzgeräteträger im THW. Rund zehn Ehrenamtliche aus den THW-Ortsverbänden Lohr, Marktheidenfeld und Würzburg absolvierten an mehreren Wochenenden im August die Ausbildung und dürfen von nun an in Einsätzen Atemschutzgeräte tragen. In Sachsen-Anhalt trainierten derweil Einsatzkräfte im Chemikalienanzug. Auch diese Schutzausstattung schützt in kontaminierter Umgebung.

Bei Einsätzen mit starker Rauchentwicklung und wenn reizende oder giftige Stoffe in der Luft vermutet werden, sind Atemschutzgeräte unverzichtbar. Doch nicht jeder ist zum Tragen des Geräts qualifiziert. Vor der Ausbildung müssen sich die Trägerinnen und Träger zunächst ärztlich untersuchen lassen. Dazu gehören ein Lungenfunktionstext und ein Belastungs-Elektrokardiogramm (EKG). Denn Einsätze in vollausgerüsteter Atemschutzgerätemontur sind aufgrund des hohen Gewichts und der heißen Temperatur besonders herausfordernd.

Nach der Untersuchung lernten die Anwärterinnen und Anwärter aus den drei bayrischen Ortsverbänden an mehreren Samstagen, wie sie mit den schweren Geräten Räume absuchen, Menschen retten und Verletzte transportieren. Nach einem umfangreichen Theorieteil übten die Ehrenamtlichen das Gelernte in der Lohrer Kanalisation und in den Katakomben des Bezirkskrankenhauses Lohr.

Heiß wird es auch im Chemikalienanzug – besonders bei Temperaturen von mehr als 30 Grad. Dennoch übten rund 30 THW-Helferinnen und -Helfer der Ortsverbände Magdeburg und Quedlinburg (Sachsen-Anhalt) Anfang August Lagen mit chemischen, biologischen radiologischen und nuklearen Gefahrenstoffen (CBRN). Ähnlich wie bei den Atemschutzgeräteträgerinnen und -trägern arbeiten die Ehrenamtlichen im Einsatz unter Vollschutz. Im Chemikalienschutzanzug galt es Stahlrohr mittels Elektro- sowie Benzintrennschleifer zu zerschneiden. Ebenfalls auf dem Stundenplan standen die Arbeitsabläufe der Notdekontamination und das richtige Verhalten im Gefahrenbereich.

Alle vom THW zur Verfügung gestellten Bilder sind honorarfrei und dürfen unter Angabe der Quelle "THW" für die Berichterstattung über das THW und das Thema Bevölkerungsschutz verwendet werden. Alle Rechte am Bild liegen beim THW. Anders gekennzeichnete Bilder fallen nicht unter diese Regelung.

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