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Üben, fortbilden und Kontakte knüpfen

Die Ehrenamtlichen des THW müssen jederzeit auf unterschiedlichste Einsatzszenarien gefasst sein. Daher trafen sich in den vergangenen zwei Wochen THW-Kräfte zu großangelegten Übungen und komplexen Aus- und Fortbildungen.

Stromausfall im gesamten Landkreis Forchheim – dieser Herausforderung sahen sich am 12. und 13. Oktober 70 Ehrenamtliche Kräfte des THW-Ortsverbands Forchheim bei ihrer diesjährigen 24-Stunden-Übung konfrontiert. Zusammen mit örtlichen Feuerwehren, Bereitschaften des Bayerischen Roten Kreuzes, Bamberger THW-Kräften, der Polizei und anderen Akteuren übten sie einen Tag lang. Unter anderem stellten sie die Wasserversorgung aus dem Main-Donau-Kanal für einen simulierten Brandeinsatz sicher, evakuierten einen Personenzug, stellten Notstromversorgung mit Netzersatzanlagen sicher und suchten mit einem Mehrzweckarbeitsboot eine vermisste Person.

Am vergangenen Wochenende trafen sich darüber hinaus 20 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer der Fachgruppen Elektroversorgung der THW-Ortsverbände Eberswalde, Berlin Lichtenberg und Berlin Steglitz-Zehlendorf in Eberswalde mit Spezialisten und Spezialistinnen eines Energieversorgungsunternehmens sowie der Technischen Einsatzeinheit der Bundespolizei Blumberg . Gemeinsam übten sie, die Stromversorgung an einer Trafostation mit insgesamt drei THW-Aggregaten aufrecht zu erhalten

Rot und Blau – gemeinsam stark

Blaue und beige Einsatzkleidung vermischte sich am 13. Oktober: Die Kräfte des THW-Ortsverbandes Kirchehrenbach veranstalteten eine gemeinsame Ausbildung mit der Freiwilligen Feuerwehr Kirchehrenbach. Sie übten in gemischten Teams, um die Zusammenarbeit zwischen den beiden Organisationen zu stärken. An drei Stationen tauschten die Helferinnen und Helfer ihr Wissen aus. Zusammen trainierten sie die technische Hilfe nach Verkehrsunfällen, Gerüstbau mit dem Einsatzgerüst-System (EGS) des THW und Wasserförderung aus einem Bach.

120 THW-Kräfte beim Ausbildungstag

Reger Betrieb auf einem alten Kraftwerksgelände in Datteln: Am 6. Oktober trainierten 120 Einsatzkräfte aus dem Regionalbereich Gelsenkirchen unterschiedliche Einsatzoptionen. Der Landrat Cay Süberkrüb sowie der Dattelner Bürgermeister André Dora zeigten sich bei ihrem Besuch beeindruckt, wie vielseitig das THW in Schadenslagen tätig werden kann. Sieben Ortsverbände aus dem Kreis Recklinghausen sowie den Städten Essen und Bottrop übten ihre spezifischen Fähigkeiten für den Einsatzfall. Bergungsgruppen führten in den Kesselhäusern verschiedene Methoden zur Menschenrettung durch, während die Fachgruppen Wassergefahren mit ihren Booten auf dem Kanal neben dem Gelände trainierten und Ehrenamtliche aus den THW-Ortsverbänden Herten, Recklinghausen und Waltrop auf dem ehemaligen Kohlelager eine Dekontaminationsanlage für große Fahrzeuge errichteten.

Großaufgebot am Rhein

Mit zahlreichen Einsatzfahrzeugen und Booten versetzten 25 THW-Kräfte aus Bad Honnef, Höxter, Leverkusen, Minden und Vlotho Passanten am Rhein bei Bad Honnef ins Staunen. Für ihre Bootsführer-Fortbildung, die sie alle fünf Jahre absolvieren müssen, probten die Teilnehmenden am 6. Oktober mit verschiedenen Bootstypen zahlreiche Fahr- und Rettungsmanöver.

Realitätsnahe CBRN-Bereichsausbildung in Sonthofen

An einer insgesamt 24 Unterrichtsstunden umfassenden „Bereichsausbildung Atemschutz Teil II – CBRN“ nahmen diesen Monat 17 Atemschutzgeräteträger und -trägerinnen aus acht Ortsverbänden der Regionalbereiche Kempten, Mühldorf und München teil. CBRN steht für chemische, biologische, radiologische und nukleare Gefahren. Der Bereichsausbilder des THW und Fachausbilder der Bundeswehr wiesen die Teilnehmenden in das umfangreiche Thema ein. Neben theoretischen Erklärungen führten sie praktische Übungen durch. Dazu zählten unter anderem das Erkennen von CBRN-Gefahren und das An- und Ablegen der Schutzkleidung sowie das Arbeiten mit Messgeräten.

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