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Sicher untergebracht

Bei schweren Waldbränden, heftigen Überschwemmungen oder nuklearen Störfällen müssen unter Umständen tausende Anwohnerinnen und Anwohner ihre Häuser und Wohnungen verlassen. Doch wohin mit ihnen? Mit dieser Frage beschäftigen sich seit gestern 45 Expertinnen und Experten aus 20 verschiedenen Ländern beim zweiten internationalen Workshop des Mass Shelter Capability Projects II in Villar-sur-Ollon (Schweiz).

Gemeinsam ein Konzept entwickeln, das die Unterbringung einer großen Anzahl an Menschen in Notunterkünften beschreibt – das ist das Ziel des von der Europäischen Union kofinanzierten „Mass Shelter Capability Project II“ (MaSC). Die Teilnehmenden aus 35 Organisationen stellen gemeinsam Empfehlungen sowie Handreichungen für Entscheidungsträger zusammen und entwickeln Profile für Expertenteams, die betroffene Regionen bis hin zur fertigen Geländeplanung von Camps unterstützen. Die Ergebnisse fassen die Projektmitarbeiterinnen und Projektmitarbeiter in der „MaSC Toolbox“ zusammen und veröffentlichen diese Ende kommenden Jahres.

Das THW organisiert zusammen mit der Katastrophenschutzbehörde Irlands und der UN Organisation „International Organisation for Migration“ (IOM) den dreitägigen Workshop, an dem insgesamt 45 Expertinnen und Experten teilnehmen. Darunter ein Vertreter der Europäischen Kommission aus der Generaldirektion Katastrophenschutz und Humanitäre Hilfe (DG ECHO). Neben dem THW arbeiten aus Deutschland Vertreterinnen und Vertreter des Bundesamts für Bevölkerungsschutz- und Katastrophenhilfe (BBK), des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) sowie der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) beim Workshop mit.

Im September eröffnete THW-Präsident Albrecht Broemme den ersten zweitägigen MaSC-Workshop in Oberwinter. Mehr Informationen finden Sie hier.

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