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Bundesausschuss: Altersbeschränkung wird aufgehoben

Im Mittelpunkt der Sitzung des THW-Bundesausschusses am vergangenen Wochenende in Kiel stand die strategische Ausrichtung des THW und des gesamten Zivil- und Katastrophenschutzes. Der Bundesausschuss ist das richtungsweisende Organ, wenn es darum geht, Impulse für aktuelle Themen im THW zu setzen.

Bei der Tagung zu Gast war der schleswig-holsteinische Innenminister Andreas Breitner. In seiner Ansprache erläuterte er die Bedeutung von gesellschaftlichen und strukturellen Veränderung für den Bevölkerungsschutz auf regionaler und Landesebene. THW-Vizepräsident Gerd Friedsam diskutierte mit dem Bundesausschuss die aktuellen Entwicklungen im bundesweiten Zivil- und Katastrophenschutz.

Inhaltlich beschlossen die Mitglieder des Bundesausschusses vor allem Änderungen in den Entwürfen der THW-Richtlinie und der Mitwirkungsverordnung. Darin verankerten sie erfolgreich zwei wichtige Änderungen: Das Mindestalter für einen Eintritt ins THW wird von zehn auf sechs Jahre herabgesetzt. Das bisherige Höchstalter von 60 Jahren wird vollständig wegfallen. Die aktuelle Einteilung in aktive Helfer und Helferinnen sowie Reservehelfer und -helferinnen wird künftig aufgehoben. THW-Kräfte werden nunmehr unterteilt in Helferinnen und Helfer mit und ohne Einsatzbefähigung. Damit kann zukünftig auf einen Blick festgestellt werden, wie viele Menschen im Notfall einsatzbereit sind. 2012 waren dies rund 49.000 THW-Kräfte.

In der auf dem Bundesausschuss vorgestellten Broschüre zur Extremismusprävention positioniert sich das THW klar gegen Einflüsse extremistischer Gruppierungen. Das THW tritt für eine gleichberechtigte und demokratische Teilhabe aller Mitglieder der Gesellschaft ein, in der politische Extreme keinen Platz finden. Die Broschüre soll den Ortsverbänden dabei helfen, radikale Tendenzen zu erkennen und sich gegen extremistische Bewegungen zu wehren.

Zweimal im Jahr tagt der Bundesausschuss, der als ehrenamtliches, oberstes Beratungsorgan des THW-Präsidenten fungiert. Seine Mitglieder sind neben dem Vizepräsidenten und den beiden Abteilungsleitern die Landesbeauftragten sowie der Bundessprecher und die Landessprecher als Vertreter des Ehrenamts.

  • THW-Vizepräsident Friedsam erörtert Entwicklungen im Zivil- und Katastrophenschutz aus Sicht des THW. (Bild anzeigen)

  • Die Teilnehmenden (v.l.n.r.): THW-Präsident Albrecht Broemme, Schleswig-Holsteins Innenminister Andreas Breitner und Bundessprecher Frank Schulze. (Bild anzeigen)

  • Der Bundesausschuss fungiert als oberstes Beratungsgremiun für den THW-Präsidenten. (Bild anzeigen)

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