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Von der Nahe bis zur Küste

Wenn die ersten Sonnenstrahlen scheinen und sich die Feiertage im Kalender häufen, ist endlich wieder Zeltlager-Zeit. In den vergangenen Wochen schlugen gleich mehrere THW-Jugenden ihre Lager auf und verbrachten aufregende Tage zusammen.

So zum Beispiel die Jugendgruppen des Geschäftsführerbereichs Bielefeld. An Pfingsten reisten sie nach Detmold, wo sie gemeinsam mit der Jugendgruppe der Freiwilligen Feuerwehr Detmold zelteten. Am Samstag lernten sie an verschiedenen Stationen die Arbeitsfelder des THW kennen. Das Gelernte wendeten die Junghelferinnen und Junghelfer bei einer Nachtübung an. Hier bewegten sie beispielsweise Lasten oder leuchteten die Einsatzstelle aus. Am Sonntag nutzten die Jugendgruppen die Zeit, Detmold mit einer Rally zu erkunden.

Die THW-Jugenden des Geschäftsführerbereichs Bad Kreuznach zog es an Pfingsten ebenfalls in die Natur. In Meisenheim errichteten die mehr als 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Zeltstadt. Ob Sommerrodelbahn, klettern, paddeln oder eine Nachtwanderung: Der Samstag sollte Spaß machen. In verschiedenen Workshops bauten die Junghelferinnen und Junghelfer am Sonntag überdimensionale „Vier-gewinnt“-Spiele, absolvierten einen Erste-Hilfe-Kurs oder übten am Sprechfunk.

Am gleichen Wochenende fand zum neunten Mal das Länderjugendlager „Küste“ der THW-Jugenden Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein statt. 750 Jugendliche reisten hierfür nach Neuendorf/Wulkenzin bei Neubrandenburg. Lorenz Caffier, Innenminister des Landes Mecklenburg-Vorpommern, lobte in seiner Eröffnungsrede die Junghelferinnen und Junghelfer: „Ihr steht füreinander ein, ihr helft euch gegenseitig, ihr respektiert euch. Das sind Werte, die unserer Gesellschaft gut zu Gesicht stehen.“ Die Jugendlichen im Alter von sechs bis 17 Jahren spielten beispielsweise Volleyball und weihten die neue Riesenrutsche ein.

Gleich eine ganze Woche verschlug es die Jugendgruppe des Ortsverbands Ellwangen Mitte Juni zum Ortsverband Friedrichshafen. Dort meisterten die mehr als 20 Teilnehmenden neben regelmäßigen Übungen auch Alltagsaufgaben: Spüldienst, Holz- und Lagerdienst oder WC-Dienst verteilten die Jugendlichen untereinander. Der Spaß kam dennoch nicht zu kurz. So besichtigte die Jugendgruppe den benachbarten Flughafen Friedrichshafen und erkundete mit einem THW-Boot den Bodensee.

Ebenfalls eine Woche Technik, Spaß und Spiel erlebten Mitte Juli rund 60 Junghelferinnen und Junghelfer aus den THW-Ortsverbänden Darmstadt, Heppenheim, Groß-Gerau, Groß-Umstadt, Lampertheim und Rüsselsheim. Am hessischen Marbachstausee bei Erbach errichteten die Teilnehmenden unter anderem einen Schwimmsteg, bauten Flöße und übten die Vermisstensuche im Wald. Außerdem trainierten sie während eines „Geocachings“ ihren Orientierungssinn und den Umgang mit GPS-Geräten. Anhand von Koordinaten steuerten sie verschiedene Punkte in der Umgebung des Zeltplatzes an, wo sie sich auf spielerische Weise mit Themen wie Mitbestimmung, Demokratie und Konfliktlösung auseinandersetzen. Dieser Programmpunkt war Teil des „Zusammenhalt-durch-Teilhabe“-Projekts, das von der Bundesregierung gefördert wird.

Anfang August schlug die Miltenberger THW-Jugend ihre Zelte in Freising auf. Es erwartete sie in buntes Programm: Sie besichtigten einen Flughafen, machten eine Stadtrallye durch München und kühlten sich im Schwimmbad ab. An einem Tag besuchte die THW-Jugendgruppe Freising die Mädchen und Jungen aus Miltenberg. Tagsüber übten sie gemeinsam, abends genossen sie ihre Pizza vor einem Lagerfeuer. Dann plötzlich kam der Einsatzbefehl zu einer Übung. Die Jugendlichen hatten verschiedene Einsatzaufträge. Sie suchten ein Kellergeschoss ab, bauten die Stromversorgung auf und erkundeten die Lage. Erst mitten in der Nacht war die Übung beendet und die Jugendlichen konnten sich müde in ihre Feldbetten zurückziehen.

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