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THW im Irak: Schutz vor Naturgefahren

Das THW unterstützt den Katastrophenschutz der Region Kurdistan Irak zukünftig auch in der Vorbereitung auf Naturgefahren. In dieser Woche hat ein vom THW initiiertes Fachgremium auf einem Workshop in Remagen hierfür einen konkreten Arbeitsplan entwickelt. Bis 2020 sollen detaillierte Ablaufpläne entstehen, die die Aufgaben und Rollen unterschiedlicher Akteure im Schadensfall definieren. So soll das kurdische Joint Crisis Coordination Centre (JCC) zukünftig besser auf Katastrophenfälle reagieren können.

Das THW unterstützt den Katastrophenschutz der Region Kurdistan Irak zukünftig auch in der Vorbereitung auf Naturgefahren. In dieser Woche hat ein vom THW initiiertes Fachgremium auf einem Workshop in Remagen hierfür einen konkreten Arbeitsplan entwickelt. Bis 2020 sollen detaillierte Ablaufpläne entstehen, die die Aufgaben und Rollen unterschiedlicher Akteure im Schadensfall definieren. So soll das kurdische Joint Crisis Coordination Centre (JCC) zukünftig besser auf Katastrophenfälle reagieren können.

Dies ist besonders relevant, da die Regionalregierung durch den anhaltenden Krieg in Syrien und den Angriff auf Mosul weiterhin Flüchtlinge und Binnenvertriebene versorgen muss. Neben dieser humanitären Lage stellen in der Region jedoch vor allem Naturgefahren große Herausforderungen dar.

Im Nord-Irak herrschen über das Jahr hinweg extreme Wetterbedingungen, beispielsweise klettern die Temperaturen im Sommer auf über 50 Grad und fallen im Winter unter 0 Grad. Das erschwert nicht nur die Versorgung vor Ort sondern kann zu Dürreperioden oder Überflutungen führen. Hinzukommt das besonders hohe Erdbebenrisiko in der Region. Solche Schadensereignisse können katastrophale Auswirkungen für das Land und die Menschen vor Ort haben. Deshalb ist es wichtig, dass bereits im Vorfeld Maßnahmen getroffen werden, die sicherstellen, dass im Ernstfall schnell und kompetent gehandelt werden kann.

Auf Initiative der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW) traf sich letzte Woche ein Fachgremium für Naturgefahren in Remagen. Es war das erste Treffen einer Veranstaltungsreihe, in deren Rahmen Mitglieder der Partnerbehörde JCC gemeinsam mit Vertretern aus verschiedenen Ministerien und Nichtregierungsorganisationen die Grundlagen erarbeiten, um in der Region Kurdistan ein funktionsfähiges operatives Katastrophenschutzsystem auf- und auszubauen. Dabei ist die operative Stärke des THW besonders gefragt: „Wir haben uns in der Vergangenheit bereits viel mit dem Themenkomplex Katastrophenmanagement im Irak beschäftigt. Nun müssen wir unsere Pläne in die Praxis umsetzen. Dafür brauchen wir das THW“, so Delegationsleiter Marewan Mustafa.

Während der Woche konnte das THW 15 Vertreterinnen und Vertreter aus den verschiedenen Institutionen zusammenbringen und mit Unterstützung durch das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) das deutsche Katastrophenmanagement erläutern. Besonders interessiert zeigten sich die Partner beim Besuch des THW-Ortsverbandes Sinzig am Modell Ehrenamt sowie dem Aufbau eines Lagezentrums und den Stabsrahmenübungen, die das THW anbieten kann.

Im Auftrag der Bundesregierung ist das THW seit November 2013 im Bereich der Nothilfe in der Region Kurdistan im Nord-Irak tätig. Seit Mitte 2017 führt das THW nun ein durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) finanziertes Vorhaben im Rahmen der Übergangshilfe durch. Ziel des auf drei Jahre ausgelegten Projekts ist der Auf- und Ausbau von Katastrophenschutz-strukturen unter Einbeziehung der Zivilgesellschaft im Irak. Hierfür wird die enge Kooperation mit den für den Katastrophenschutz verantwortlichen nationalen Partnern weiter ausgebaut.

Alle vom THW zur Verfügung gestellten Bilder sind honorarfrei und dürfen unter Angabe der Quelle "THW" für die Berichterstattung über das THW und das Thema Bevölkerungsschutz verwendet werden. Alle Rechte am Bild liegen beim THW. Anders gekennzeichnete Bilder fallen nicht unter diese Regelung.

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