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Auf die Plätze, Nachwuchs, los!

Fernab von zuhause mehrere Tage lang mit Gleichgesinnten zelten: Dieser Wunsch ging für hunderte Kinder und Jugendliche bei den diesjährigen THW-Landesjugendlagern in Erfüllung. Besonders den dort stattfindenden Landesjugendwettkämpfen fieberten die Nachwuchskräfte entgegen. Die Gewinnerteams messen sich kommendes Jahr beim Bundesjugendlagerwettkampf. Anlässlich des Weltkindertags blicken wir auf die Lager zurück.

Ende Juli verwandelten 66 Jugendgruppen aus Bayern den Festplatz in Weilheim in eine Zeltlandschaft. Bei sonnigen Temperaturen waren die nahegelegenen Badeseen für die Jugendlichen ein beliebtes Ausflugsziel. Nur einmal suchte ein Gewitter das Lager heim, doch die Zeltstadt-Bewohnerinnen und -Bewohner fanden Zuflucht in der Stadthalle. Dort fand an einem anderen Tag auch der Landesjugendwettkampf statt. Die Gruppen erhielten die Aufgabe, eine Dekontaminationsschleuse für Personen aufzubauen und in Betrieb zu nehmen. Weiterhin sollten sie die dazugehörige Wasserversorgung sicherstellen. Nach fast zwei Stunden sicherten sich die Jugendlichen aus dem Ortsverband Obernburg den Sieg.

Sonne pur in Baden-Württemberg

Heiße Temperaturen um die 30 Grad? Keine Ausrede für die Jugendlichen, die Ende Juli beim Wettkampf im baden-württembergischen Rheinstetten gegeneinander antraten. Zwei Stunden lang stellten sie sich den unterschiedlichen Aufgaben: Sie retteten eine verletzte Person mittels Schleifkorb, bauten zwei Halogenstrahler auf und errichteten gemeinsam eine Holztribüne. Die Jugendlichen aus dem Ortsverband Leonberg entschieden den Wettkampf mit 1050 von 1054 möglichen Punkten für sich. Mehr als 500 Kinder und Jugendliche zwischen sechs und 17 Jahren sowie ihre Betreuerinnen und Betreuer nahmen von Ende Juli bis Anfang August am Zeltlager teil.

Heißer Kampf um den Titel in Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt

Unter den wachsamen Augen von 14 Schiedsrichterinnen und Schiedsrichtern bewältigten Ende Juli auch Jugendliche aus dem Landesverband Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt die ihnen gestellten Wettkampfaufgaben. Aufmerksam und geschickt hoben sie unter anderem Lasten an, bauten eine behelfsmäßige Trage und überwanden einen Hindernisparcours mit einem ferngesteuerten Unimog. Das Quedlinburger Team schlug sich am besten und belegte den ersten Platz. Die THW-Jugenden aus Halle (Saale) und Halberstadt erreichten den zweiten und dritten Platz. „Alle Wettkampfteams sind eigentlich Sieger“, sagte Sebastian Gold, Landesbeauftragter für Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt. „Ich habe großen Respekt vor der Leistung der Wettkampfteams. Trotz der Hitze haben die Jugendlichen mit hohem Elan die Herausforderungen bewältigt.“ Insgesamt 270 Nachwuchskräfte aus 19 THW-Ortsverbänden zelteten in Möckern (Sachsen-Anhalt).

Hindernisse überbrücken in Bremen, Niedersachsen

Ebenfalls 270 Kinder und Jugendliche zählte das Landesjugendlager Bremen, Niedersachsen Anfang Juli. „Zum ersten Mal in meiner Zeit als Landesbeauftragte habe ich die große Ehre, ein derartiges Event eröffnen zu dürfen“, sagte Sabine Lackner, Landesbeauftragte von Bremen, Niedersachsen. Die Junghelferinnen und Junghelfer nahmen an Workshops wie „Fairness und Respekt – clever ausgecheckt!“ und „Hör her, was ich sage – Die Macht der Rhetorik“ teil. Höhepunkt war aber auch hier der Landesjugendwettkampf. Im niedersächsischen Uelzen bauten die Jugendlichen zunächst eine Karre, mit der sie anschließend einen simulierten Bachlauf überqueren mussten. Mittels Leinen, Holz und dem Einsatz-Gerüstsystem (EGS) errichteten die Teilnehmenden Auffahrrampen. Die Junghelferinnen und Junghelfer aus Bremen Nord konnten den Wettbewerb letztendlich für sich entscheiden, die THW-Jugend aus Lüchow-Dannenberg belegte den zweiten Platz.

Wettbewerbslust in Hessen

Auch das Landesjugendlager in hessischen Fulda stand ganz im Zeichen des Wettkampfs. Mit einer Lagerolympiade rund um das Thema Spiel und Ausbildung wärmten sich die Kinder und Jugendlichen aus 40 Jugendgruppen für den Landesjugendwettkampf auf. Beim großen Wettkampf gewann die Gruppe aus Dillenburg den Pokal. Damit treten die Nachwuchshelferinnen und Nachwuchshelfer kommendes Jahr beim Bundesjugendwettkampf an.

Mit dem BR 500 startklar in Nordrhein-Westfalen

Bevor die Jugendlichen ihre Zelte in den Landesjugendlagern aufschlagen, gibt es in allen Landesverbänden viel zu planen. In Nordrhein-Westfalen unterstützten dieses Jahr rund 30 THW-Kräfte des Bereitstellungsraums 500 West (BR 500) und Ehrenamtliche aus dem Regionalstellenbereich Bielefeld die Organisatorinnen und Organisatoren. Der BR 500 soll gewährleisten, dass Einsatzkräfte bei Großschadenslagen über längere Zeit versorgt und untergebracht werden. Mitte Juli erweiterten und reinigten sie das Zu- und Abwassernetz auf dem Gelände. Zudem leuchteten sie das Gelände aus und bauten Toilettenwagen sowie Waschstationen für die 750 erwarteten Kinder und Jugendliche auf.

Eine verunglückte Person mittels schiefer Ebene und Leiterhebel retten, eine Absperrung erreichten und einen Tisch aus Holz bauen: Im Landeswettkampf in Nordrhein-Westfalen gaben die Junghelferinnen und Junghelfer ihr bestes. Die Jugendgruppe aus Rheine konnte das Duell letztlich für sich entscheiden.

Auftakt in Sachsen, Thüringen

Frühlingshafte Brise statt sommerlicher Rekordtemperaturen: Junghelferinnen und Junghelfer aus dem Landesverband Sachsen, Thüringen zelteten bereits im Mai in Görlitz. Wer Sachsen und Thüringen beim Bundesjugendwettkampf 2019 vertritt, war dort schon das beliebteste Gesprächsthema. Die Anwärterinnen und Anwärter erkundeten ein unwegsames Gelände, überquerten mit einer Bockleiter ein Hindernis und transportierten eine verletzte Person. Die besten Leistungen zeigten die Ortsverbände Gera und Kamenz.

Zelten über Pfingsten in Mecklenburg Vorpommern, Hamburg, Schleswig-Holstein

Im Mai schlugen auch 800 Teilnehmende in aus dem Landesverband Mecklenburg Vorpommern, Hamburg, Schleswig-Holstein ihre Zelte auf. In Niebüll genossen sie verschiedene Ausflüge und lernten in Workshops Interessantes zu den Themen Holzbearbeitung, Elektroinstallation und Rohrverlötung.

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